Wenn die Tage kürzer werden und das Wetter ungemütlich ist, denken viele zuerst an Heizkosten und Energieverbrauch. Aus finanzieller Sicht lohnt sich aber auch ein Blick auf die Absicherung der eigenen Immobilie.
Im Winter können beispielsweise Sturm, Hagel, Frost oder Leitungswasserschäden schnell teuer werden. Eigentümer sollten deshalb prüfen, ob ihre Wohngebäudeversicherung noch zum aktuellen Wert und Zustand der Immobilie passt. Gerade nach Umbauten, energetischen Sanierungen oder größeren Investitionen kann eine alte Versicherungssumme schnell nicht mehr ausreichen. Ein weiterer Punkt, der häufig unterschätzt wird, ist der Elementarschutz. Starkregen kann auch außerhalb klassischer Überschwemmungsgebiete erhebliche Schäden verursachen. Ob und wie weit solche Risiken abgesichert sind, sollte man prüfen, bevor das Wasser im Keller steht.

Und auch praktische Vorsorge kann Geld sparen: Dach, Leitungen, Außenbereiche und Heizung sollten vor dem Winter auf mögliche Schwachstellen kontrolliert werden. Ein kleiner Aufwand kann einen größeren Schaden und damit eine erhebliche finanzielle Belastung verhindern. Mein Tipp: Ein Wintercheck für Versicherungen und Finanzen. Welche Risiken sind tatsächlich abgedeckt, welche Ausschlüsse gibt es und reicht die Absicherung im Ernstfall aus?

