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Die Eisbären Bremerhaven gehen in den Playoff-Modus

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Die Saison der 2. Basketball Bundes- liga Pro A geht in ihre entscheidende Phase: Mit den Playoffs werden die Spiele intensiver, enger und emotio- naler. In diesen Momenten kommt es für Trainer Steven Esterkamp auch auf Details an. „Wir müssen noch konstanter und disziplinierter in unseren Entscheidungen werden – offensiv wie defensiv“, sagt er. Die Basis dafür sieht der Coach beim Team. Wenn die Eis- bären in ihrem System bleiben, sind sie schwer zu schlagen. Er sieht aber auch noch Entwick- lungspotenzial: „Wir können un- sere Halfcourt- Offense weiter verbessern und an defensiven De- tails arbeiten, zum Beispiel im Pick and Roll.“

Ein Faktor, der in den Playoffs an Bedeutung gewinnt, ist das Heimrecht. Energie von den Rängen kann vor allem enge Spiele kippen. Wenn die Eisbären den vierten Tabellenplatz halten, starten sie in der eigenen Halle. Eventuell haben die Eisbären sogar zwei eigene Hallen, denn neben Bremerhaven kann auch Bremen wieder zur Bühne werden. „Ziel ist es auf jeden Fall, ein Playoff-Spiel in Bremen auszutragen“, erklärt Geschäftsführer Max Melching. Beim vierten oder gar dritten Platz wäre das dritte Viertelfinalspiel am 11. oder 12. Mai in der ÖVB-Arena.

Beide Standorte haben ihren Charakter. „In Bremerhaven ist die Nähe zum Spielfeld besonders, man ist mitten- drin“, sagt Melching. „In Bremen ist es die Größe und der Aufbau der Arena – gerade, wenn sie voll ist, entsteht eine besondere Wucht.“

Am Ende könnte genau diese Mischung ein Vorteil sein. Denn wenn die Spiele enger werden, zählt nicht nur Taktik. Dann geht es ums Momentum, um Energie – In Bremerhaven und Bremen gilt wie in der Arktis: Wenn die Eisbären brüllen, wird’s für die anderen ungemütlich.

www.dieeisbaeren.de

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