
Was tun, wenn die Heuschnupfen-Saison beginnt, und Gräser, Birke, Pappel und Weide wieder bei Allergikern „zuschlagen“? Wir haben Thomas Anthes, Apotheker und Inhaber der Sander Apotheken, befragt, welche natürlichen Mittel er empfehlen kann.
Nasendusche lindert Beschwerden
Geschwollene Augen, Kopfweh, Schniefnase und Müdigkeit sind kein Vergnügen für Allergiker. Eine Nasendusche sieht zwar ulkig aus, kann aber durchaus Linderung der Beschwerden verschaffen. Aus einer speziellen Kanne lässt du über das Waschbecken gebeugt eine Lösung aus warmem Wasser und Salz in ein Nasenloch fließen. Aus dem anderen Nasenloch lässt du das Wasser wieder abfließen. „Eine Spülung mit der Nasendusche befreit von reizenden Pollen oder anderen Rückständen“, weiß Thomas Anthes. Die Nasenschleimhäute werden so intensiv befeuchtet und die Nasennebenhöhlen durchgespült. „Beugt übrigens auch Erkältungen vor.“
Pflege für deine Augen
Deine Augen jucken, brennen oder tränen? „Augentrosttropfen können die Beschwerden von Allergikern deutlich lindern“, so Thomas Anthes. „Die Tropfen einfach auf einen Wattepad geben und für eine Viertelstunde auf die Augenlider legen.“ Sind auch deine Bronchien betroffen oder leidest du an einem kratzenden Hals durch die Allergie, tut ein Dampfbad mit Salzkristallen gut. Der Dampf befeuchtet ebenfalls die Schleimhäute und verringert den Juckreiz.
Einfache Inhalationsgeräte, Nasenduschen und Augentrosttropfen sowie Hinweise zur Anwendung erhältst du in deiner Apotheke.
Tipp für Allergiker
Regenzeit = gute Zeit!
Am besten die Wohnung direkt nach einem Regenschauer lüften. Dann ist die Luft sauber und die Pollen wehen nicht in die Wohnräume. Für eine ruhige Nacht lieber vor dem Schlafengehen duschen und Pollen aus den Haaren waschen.
Lies auch...
