
Ob beim ersten Date oder beim Bankberater – ein strahlendes Lächeln kann Türen öffnen. Aus diesem Grund wünschen sich viele Menschen möglichst weiße Zähne. Im Internet finden sich reichlich Methoden und Mittelchen, um seine Zähne bequem und günstig selbst aufzuhellen. Dr. Eduard Arendt weist auf die Nebenwirkungen hin.
Schwarze Aktivkohle war lange ein Kosmetik-Hype für porentiefe Haut und schneeweiße Zähne. Doch schwarze Zahnpasta hält nicht, was sie verspricht. „Bis heute ist die Wirksamkeit von Aktivkohle nicht klinisch belegt“, so Dr. Arendt. „Bewiesen ist allerdings, dass sie wie Schleifpapier wirkt und den Zahnschmelz stark angreift.“ Dasselbe gilt übrigens auch für Backpulver. Die Zähne fühlen sich zwar nach der Behandlung mit dem Hausmittelchen glatter an. Der regelmäßige Einsatz von Aktivkohle oder Backpulver führt aber in erster Linie zu schmerzempfindlichen Zähnen.
Weiß nach Wunsch
Auch von Bleaching-Streifen und Zahngels für den Hausgebrauch rät der Bremerhavener Zahnarzt ab: „Manche Mittel reizen das Zahnfleisch und andere machen die Zähne sogar eher fleckig als weiß.“ Dann lieber regelmäßig zur Zahnprophylaxe gehen und sich bei Bedarf ein professionelles Zahnbleaching gönnen. Denn ein Zahnarzt kann dich optimal beraten und deine Zähne genau nach deinen Wünschen aufhellen. Anhand einer Farbskala kannst du das gewünschte Ergebnis genau bestimmen. „Selbst sensible Zähne können wir zahnschonend bleachen“, versichert der Experte. Die Behandlung dauert etwa eine Stunde und das Ergebnis hält ungefähr ein bis zwei Jahre.
Die weiße Diät
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, solltest du 48 Stunden nach dem Zahn-Bleaching bestimmte Getränke, Lebens- und Genussmittel meiden:
Tee, Cola, Kaffee, Rotwein, farbintensive Soßen, Tabakwaren
Diese Lebensmittel kannst du nach dem Bleaching bedenkenlos essen oder trinken:
Wasser, Milch, Reis, Frischkäse, Fisch, Hühnchen
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