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Genuss & Freizeit

Feuchtfröhliche Auszeit

Vor etwa 2000 Jahren soll der griechische Gelehrte Archimedes aus dem Bad gesprungen und durch die Stadt gelaufen sein – nackt und mit dem unermüdlichen Ausruf „Heureka!“ Seine Entdeckung: die sogenannte Auftriebskraft, durch die sich der Körper im Wasser leicht anfühlt. Genau dieser Umstand macht Schwimmen oder auch andere Aqua-Sportarten zur idealen Bewegungsform für jede Altersgruppe! Ein Saunagang bildet dabei den krönenden Abschluss für ein Wellness-Erlebnis, das entspannt und die Gesundheit fördert.

Ab und zu ein paar Bahnen durchs Becken ziehen – das hat viele Vorteile für Körper und Geist: Einfach mal vom Alltag abschalten und den Kopf freikriegen. Dabei werden anders als beim Joggen oder Radfahren sämtliche Muskelpartien angesprochen. Vor allem die Nacken- und Schultermuskulatur und das Herz-Kreislaufsystem profitieren beim Schwimmen.

Leicht wie eine Feder

Und weil der Auftrieb im Wasser den Körper vom eigenen Gewicht befreit, ist Wassersport besonders gelenkschonend. Das ist für viele Menschen von Vorteil, zum Beispiel während einer Schwangerschaft: Der Baby-Bauch fühlt sich plötzlich nicht mehr so schwer an, die Wirbelsäule wird entlastet. Die Muskeln entspannen sich, Gebärmutter und Becken werden weiter. Sogar für das heranwachsende Baby ist Aqua-Sport besonders schonend, da es durch die Bewegungen der Mutter körperlich nicht belastet wird.

Freizeitspaß für die ganze Familie

Ist der Säugling einmal auf der Welt, kannst du bald mit ihm zurück ins Schwimmbad gehen: Wassergymnastik ist ab drei Monaten ideal, um bei Babys den Sinn für Koordination und Gleichgewicht zu fördern. Später geht’s dann in den Planschbereich für Kleinkinder. Bei einem Familienbesuch im Schwimmbad kommt also jeder auf seine oder ihre Kosten. Während sich die Kleinen austoben, können die Erwachsenen abwechselnd ihr persönliches Sport- oder Relax-Programm im Schwimmerbecken oder in der Sauna genießen.

Schulschwimmen in Bremerhaven – Grundstein für eine (über-)lebenswichtige Kompetenz

Seit Jahren schließen in deutschen Kommunen die öffentlichen Schwimmbäder. Vielerorts lernen Kinder deshalb nicht mehr das Schwimmen. In Bremerhaven ist das anders: Seit 2019 durchlaufen hier alle dritten Grundschulklassen das bundesweit einmalige Modell „Schulschwimmen intensiv“, das vom Schulamt in Kooperation mit der Bädergesellschaft organisiert wird. Statt einer Wochenstunde erhalten die Kinder nun drei Wochen lang jeden Tag 60 Minuten Schwimmunterricht.

Durch diesen Intensivkurs hat sich in Bremerhaven die Zahl von Nichtschwimmern unter Kindern drastisch reduziert. Dazu schaffen immer mehr Kinder die Schwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold.

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