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Sport & Gesundheit

Paradontitis: Mit Plaque fängt alles an

Wie so oft im Leben kommt es auch bei der Zahngesundheit auf die richtige Balance an: Wer seine Zähne regelmäßig putzt, verhindert, dass sich Bakterien im Zahnbelag festsetzen. Die Mundflora bleibt im Gleichgewicht. Nimmst du es mit der Zahnpflege nicht so genau, kann schnell eine oberflächliche Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) entstehen. Dann heißt es: handeln und zum Zahnarzt gehen.

Zahnausfall verhindern

„Bei Nichtbehandlung kann sich die Entzündung ausbreiten und das Zahnbett oder sogar den Kieferknochen angreifen“, weiß Experte Dr. Eduard Arendt. „Im Extremfall führen die Symptome sogar zu Zahnverlust.“ Deshalb solltest du deine Zähne immer gut pflegen und kontrollieren. Eine halbjährliche Prophylaxe beim Zahnarzt sorgt dafür, dass du so lang wie möglich ohne Zahnersatz auskommst. Auch zu Hause lohnt sich täglich der prüfende Blick auf die eigenen Beißerchen.

Mögliche Anzeichen für eine Paradontitis:

  • Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch
  • Zahnfleisch zieht sich zurück
  • Zahnfleischbluten beim Kauen oder Zähneputzen
  • Empfindliche Zähne, vor allem Zahnhälse

„Es gibt jedoch neben mangelnder Mundhygiene noch weitere Ursachen, die eine Gingivitis begünstigen“, so der Zahnmediziner. Menschen mit Diabetes mellitus oder mit einer schlechten Immunabwehr sind häufig von Zahnfleischentzündungen betroffen.

Auch Frauen in den Wechseljahren oder Schwangere klagen häufiger über Gingivitis. Ein gesunder Lebenswandel mit einem ausgewogenen Nährstoffhaushalt und ohne Rauchen trägt sehr dazu bei, dass du noch lange problemlos zubeißen kannst.

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