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	<title>Leben &amp; Lieben &#8211; MOIN Bremerhaven</title>
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	<title>Leben &amp; Lieben &#8211; MOIN Bremerhaven</title>
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		<title>Brennpunkt Stadthalle: Und täglich grüßt das Gutachten</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/brennpunkt-stadthalle-und-taeglich-gruesst-das-gutachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Brennpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadthalle]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahren werden Konzepte für die Zukunft der Stadthalle diskutiert. Eine Entscheidung lässt indes auf sich warten. Wer heute vor der Stadthalle steht, sieht auf den ersten Blick ein Veranstaltungsgebäude wie viele andere. Wer hinter die Kulissen blickt, erkennt einen Sanierungsfall. Der 1974 für bis zu 5.500 Gäste gebaute Veranstaltungstempel strotzt vor Mängeln. Brandschutz und [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Seit Jahren werden Konzepte für die Zukunft der Stadthalle diskutiert. Eine Entscheidung lässt indes auf sich warten.</h2>



<p><strong>Wer heute vor der Stadthalle steht, sieht auf den ersten Blick ein Veranstaltungsgebäude wie viele andere. Wer hinter die Kulissen blickt, erkennt einen Sanierungsfall. Der 1974 für bis zu 5.500 Gäste gebaute Veranstaltungstempel strotzt vor Mängeln. Brandschutz und Haustechnik sind veraltet, die Betriebserlaubnis wurde nur noch unter strengen Auflagen bis Ende 2027 verlängert. Maximal 1.800 Besucher dürfen gleichzeitig in die Halle, Alkoholausschank und Pyrotechnik sind stark eingeschränkt oder sogar untersagt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass gehandelt werden muss. Nur nicht darüber, wie.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die undendliche Debatte</h2>



<p>Kaum ein Bauprojekt (mit Ausnahme von Hafentunnel und NOVO) hat in den vergangenen Jahren so viele neue und kreative Zahlen generiert wie die Stadthalle. Ursprünglich, noch in Vor-Corona-Zeiten, wurde nach damals schon jahrelangen Gutachten und Planungen ein Neubau beschlossen. Dann galoppierten die Kostenschätzungen davon. 2024 sollte eine Sanierung bei laufendem Betrieb für 40 Millionen Euro der günstigste Weg sein, mittlerweile wurden Kosten von rund 60 Millionen Euro dafür genannt. Ein Neubau galt mit 70 bis 100 Millionen als noch teurer und war damit praktisch vom Tisch. Doch im vergangenen Frühjahr sorgte ein neues Gutachten für Furore. Demnach könnte ein kompletter Neubau jetzt rund 20 Millionen Euro günstiger sein als eine umfassende Sanierung des bestehenden Gebäudes. Was gerade noch als unbezahlbar galt, erscheint plötzlich wieder attraktiv.</p>



<p>Viele Bremerhavener fühlen sich inzwischen eher an die Volksfront von Judäa in Monty Pythons „Leben des Brian“ erinnert. Es wird endlos geplant, gerechnet und vor allem diskutiert – aber keine endgültige Entscheidung getroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The Show must go &#8230; woanders</h2>



<p>Die Folgen der Hängepartie sind spürbar. Große Konzert- und Showproduktionen planen ihre Tourneen oft zwei Jahre oder länger im Voraus. „Frühzeitige Planungssicherheit ist insbesondere in der Veranstaltungsbranche wichtig, um programmatische Vielfalt zu gewährleisten“, erklärte Bürgermeister Torsten Neuhoff im Frühjahr 2026 in einer Pressemitteilung zum Sachstand. Er leitet die Stadthalle kommissarisch, seit Othmar Gimpel im vergangenen Jahr frühzeitig seinen Vertrag auflöste. Der war von 2020 bis 2025 Stadthallen-Chef und hatte sich für einen Neubau eingesetzt. Gleichzeitig weiß heute niemand, ob die Stadthalle nach 2027 überhaupt noch genutzt werden kann. Für viele Veranstalter ist das ein unkalkulierbares Risiko. Das macht sich längst auch im Programm bemerkbar. Stars, die vor 20 Jahren noch ganz selbstverständlich in die Stadthalle kamen, spielten in den letzten Jahren gar nicht mehr hier oder nur noch Open Air auf dem Wilhelm-Kaisen-Platz.</p>



<p>Währenddessen altert das Gebäude weiter. Reparaturen und Betrieb werden teurer, Baukosten steigen, neue technische Probleme kommen hinzu. Immer wieder fragen verschiedene Parteien in der Stadtverordnetenversammlung nach dem Planungsstand. Und immer wieder verschiebt sich der Stichtag. Auf eine Anfrage aus dem November 2025 hieß es seitens des Magistrats, dass im ersten Quartal 2026 eine „entscheidungsreife Vorlage“ verhandelt werden solle. Auf eine weitere Nachfrage aus dem April 2026 antwortete die Stadtkämmerei: Es seien noch zusätzliche Informationen für einen möglichen Sanierungsauftrag nötig, beraten werden solle darüber im dritten Quartal 2026. Jede vertagte Entscheidung macht die Situation schwieriger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kompromiss on Ice</h2>



<p>Zwischenzeitlich werden sogar ganz andere Lösungen diskutiert. Eine davon: Die benachbarte Eisarena könnte zu einer modernen Mehrzweckhalle für Sport, Konzerte und Veranstaltungen ausgebaut werden. Daneben wäre dann Platz für einen preiswerten Zweckbau mit einer zweiten Eisfläche, die Nachwuchs- und Damenteams des REV seit langem dringend benötigen. Der Vorschlag klingt sexy, wirft aber neue Fragen auf. Denn dann müssten sich Eishockey, Basketball, Konzerte, Messen und andere Veranstaltungen künftig dieselben Termine teilen – vor allem an den begehrten Wochenenden. Das ist nicht grundsätzlich unmöglich, aber extrem aufwändig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zur Sache, Städtchen!</h2>



<p>Ob Neubau oder Sanierung, darüber lässt sich streiten. Für beide Wege gibt es gute Argumente. Worüber es allerdings kaum noch Diskussionen geben dürfte: Bremerhaven braucht endlich eine Entscheidung, wenn es nicht zum Kaff mutieren will, dem andere Städte irgendwann kulturell den Rang ablaufen. Die Stadthalle ist zu wichtig für Kultur und Tourismus sowie Sport und Image der Stadt, um wie bisher verbal abgerissen zu werden. Denn die teuerste Lösung dürfte am Ende genau die sein, für die sich Bremerhaven bislang entschieden hat – <strong>erstmal weiter diskutieren</strong>.</p>



<p></p>
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		<title>Das Rezept heißt Familie &#8211; Deichtalk mit Leonard Reinhardt von &#8222;Brownies &#038; Cookies&#8220;</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/das-rezept-heisst-familie-deichtalk-mit-leonard-reinhardt-von-brownies-cookies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Brownies & Cookies]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Reinhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhardt]]></category>
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					<description><![CDATA[Leonard Reinhardt war elf Jahre alt, als sein Vater die ersten Brownies und Cookies nach Familienrezept an einem Tapeziertisch auf dem Geestemünder Wochenmarkt anbot. Heute steht der 27-Jährige dort in einem modernen Verkaufswagen. Zum Familienunternehmen „Brownies &#38; Cookies“, das seine Eltern John und Michaela gemeinsam mit ihm und seinem Bruder Bennett führen, gehören außerdem ein [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Leonard Reinhardt war elf Jahre alt, als sein Vater die ersten Brownies und Cookies nach Familienrezept an einem Tapeziertisch auf dem Geestemünder Wochenmarkt anbot. Heute steht der 27-Jährige dort in einem modernen Verkaufswagen. Zum Familienunternehmen „Brownies &amp; Cookies“, das seine Eltern John und Michaela gemeinsam mit ihm und seinem Bruder Bennett führen, gehören außerdem ein Online-Shop und zwei feste Verkaufsstandorte in Wremen. Im Deichtalk erzählt er, warum die Brownies bis heute nach dem Rezept seines Großvaters George gebacken werden, weshalb die Familie bewusst auf schnelles Wachstum verzichtet – und warum am Ende doch immer die Familie wichtiger ist als das Geschäft.</strong></p>



<p><strong>Du bist praktisch mit Brownies und Cookies groß geworden. Wann wurde aus dem Nebenjob dein Beruf?</strong></p>



<p>Während der Schulzeit habe ich schon bei meinen Eltern gejobbt, aber ich war einfach Angestellter. Ich bin zur Arbeit gekommen und wieder gegangen. Nach dem Abitur wollte ich erst einmal reisen und weg aus Bremerhaven. Als ich zurück war, haben Mama und Papa gefragt: „Leonard, möchtest du mit einsteigen?“ Ich habe Ja gesagt. Mein Vater meinte nur: „Dann brauchen wir noch ein Projekt.“ So entstand später das Strandhus in Wremen.</p>



<p><strong>Wie viel Einfluss hat das Familienrezept von deinem Großvater George heute noch auf eure Produkte?</strong></p>



<p>Eine ganze Menge. Die Brownies, die wir heute verkaufen, sind im Grunde genau das Rezept meines Opas. Er hat früher jedes Blech persönlich bewacht. Zwanzig Minuten saß er vor dem Ofen auf der einen Seite, dann wurde das Blech gedreht und er saß wieder zwanzig Minuten auf der anderen Seite. Das können wir heute natürlich nicht mehr machen. (lacht) Aber das Rezept ist bis heute dasselbe. Das ist ein Stück Familiengeschichte.</p>



<p><strong>Wie funktioniert das Arbeiten mit den Eltern und dem eigenen Bruder? Wer hat das letzte Wort?</strong></p>



<p>Einen richtigen Chef gibt es bei uns nicht. Jede Entscheidung wird gefühlt zehnmal diskutiert. Am Ende müssen wir alle dahinterstehen. Meine Eltern sind unglaublich innovativ und jung geblieben. Ich muss mir vieles von ihnen sagen lassen, weil sie viel Erfahrung haben. Andersherum müssen sie sich aber auch anhören, wenn ich sage: Heute läuft manches eben anders als früher. Ein Patriarchat wie früher in den Familienbetrieben gibt es nicht und würde bei uns überhaupt nicht funktionieren.</p>



<p><strong>Familienunternehmen klingt immer ein bisschen romantisch. Wo sind die Haken?</strong></p>



<p>Naja, jeder kennt das: Man hat auch mal keinen Bock auf seine Kollegen. Blöd ist nur, wenn der Kollege dein Vater oder dein kleiner Bruder ist. (lacht) Da muss man ziemlich schnell lernen, offen miteinander zu reden. Bevor sich etwas aufstaut, muss das sofort auf den Tisch. Dann die Familie steht immer an erster Stelle.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17528" style="width:457px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-683x1024.jpg 683w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-200x300.jpg 200w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-768x1152.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-1024x1536.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-1365x2048.jpg 1365w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2.jpg 1700w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p><strong>Habt ihr einen Cookie, der dich sofort an deine Kindheit erinnert?</strong></p>



<p>Den gibt es tatsächlich gar nicht mehr. Früher hatten wir einen Peanut-Butter-Cookie im Sortiment. Der war vielen einfach zu erdnussig. Daraus ist später unser Peanut Butter Chocolate Cookie entstanden. Ich liebe Erdnussbutter bis heute. Das ist wahrscheinlich immer noch mein persönlicher Favorit und auch in unserem Onlineshop einer der beliebtesten.</p>



<p><strong>Welchen Cookie würdest du jemandem geben, der euch noch nie probiert hat?</strong></p>



<p>Den Snickerdoodle. Der erzählt unsere Geschichte gleich mit. Viele denken wegen des Namens an Snickers. Tatsächlich kommt der Name daher, dass die Amerikaner ein schwedisches Gebäck nicht richtig aussprechen konnten. Daraus wurde irgendwann dieser Cookie mit Zimt und Zucker. Unsere amerikanischen Kunden kennen den sofort von zu Hause. Und alle anderen sagen: Der schmeckt wie Omas Pfannkuchen, mit Zimt und Zucker. Und jeder mag Omas Pfannkuchen.</p>



<p><strong>Was überrascht eure Kunden am meisten?</strong></p>



<p>Ich glaube, die Qualität. Und ich glaube wirklich, dass man schmecken kann, mit wie viel Liebe meine Mutter backt. Sie steckt unglaublich viel Herzblut in jedes einzelne Produkt. Das macht am Ende den Unterschied.</p>



<p><strong>Was macht dir mehr Spaß – Backstube oder Wochenmarkt?</strong></p>



<p>Ich könnte weder sieben Tage die Woche nur backen noch sieben Tage nur mit Kunden sprechen. Gerade die Mischung macht es aus. Mittwochs und samstags stehe ich hier auf dem Markt. Man kennt die Leute, weiß, was sie trinken, bekommt ihre Geschichten mit. An anderen Tagen bin ich in der Backstube, im Strandhus oder verschicke Hunderte Pakete für unseren Onlineshop. Genau diese Abwechslung liebe ich.</p>



<p><strong>Und im Urlaub? Hast du dann genug von Keksen und Kaffee?</strong></p>



<p>Überhaupt nicht. Egal, in welcher Stadt ich bin: Ich suche mir die besten Cafés, gutes Sauerteigbrot, guten Kaffee oder Matcha und spannende Konzepte. Das ist einfach Leidenschaft. Wenn du aus der Gastronomie kommst, hört das nie wieder auf.</p>



<p><strong>Ihr hättet euch sicherlich auch gut vergrößern können. Warum tut ihr das nicht?</strong></p>



<p>Weil wir unserer Geschichte treu bleiben wollen. Wir hätten mehr Läden eröffnen oder Franchise machen können. Aber wir sagen da oft Nein. Jeder Standort soll ein Reinhardt bleiben. Wachstum darf nicht zulasten der Qualität oder der Kundenbindung gehen. Wir verkaufen kein Produkt, das wir nicht selbst essen würden. Und auch bei uns im Team ist niemand, der nicht Reinhardt-approved ist. (lacht)</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17531" style="width:387px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-683x1024.jpg 683w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-200x300.jpg 200w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-768x1152.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-1024x1536.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-1365x2048.jpg 1365w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3.jpg 1700w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p><strong>Was bewunderst du an deiner Familie am meisten?</strong></p>



<p>Die Disziplin meiner Mutter ist unerreicht. Ich kenne niemanden, der jeden Tag so viel gibt wie sie. Mein Vater wiederum hat diese unglaubliche Gelassenheit. Er sagt immer: „Du musst eben einmal mehr aufstehen.“ Das habe ich mir von ihm abgeschaut. Es läuft nie alles perfekt. Dann bringt es nichts, sich darüber zu ärgern – man macht einfach weiter.</p>



<p><strong>Zum Schluss: Wenn dein Großvater George heute durch eure Backstube gehen würde – worüber würde er sich am meisten freuen?</strong></p>



<p>Dass wir als Familie zusammenarbeiten. Dass wir uns alle in die Augen sehen können und dass es uns gut geht. Natürlich würde er sich auch freuen, dass der Laden läuft. Aber Opa war kein Mann großer Worte. Wahrscheinlich würde er einfach, mit einer kleinen Träne im Auge, lächeln und nicken.</p>



<p><strong><a href="https://browniesundcookies.de/" data-type="link" data-id="https://browniesundcookies.de/">www.browniesundcookies.de</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Leonard Reinhard &#8211; kurz &amp; knapp</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Meine Stärke:</strong> Ich kann arbeiten, bis ich umfalle. Wirklich. Ich kenne manchmal kein Ende.</li>



<li><strong>Meine Schwäche: </strong>Ich kann arbeiten, bis ich umfalle.</li>



<li><strong>Mein Motto:</strong> Where focus goes, energy goes. Man muss wissen, was man will, dann kommt man da auch hin.</li>



<li><strong>Das mag ich an Bremerhaven besonders:</strong> Dass es meine Heimat ist.</li>



<li><strong>Das möchte ich in Bremerhaven unbedingt noch machen:</strong> Einfach weiter gut und erfolgreich zusammenarbeiten.</li>
</ul>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>200 Jahre Weltstadt mit Ecken &#038; Waterkant</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/200-jahre-weltstadt-mit-ecken-waterkant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 07:46:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[200 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Aufbruch Bremerhaven]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtjubiläum]]></category>
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					<description><![CDATA[Bremerhaven startet den Countdown zum Jubiläumsjahr Im Jahr 2027 beginnt ein besonderes Jahresprogramm mit rund 200 größeren und kleineren Veranstaltungen. Im Mittelpunkt stehen die Stärken unserer Seestadt: kantige Ehrlichkeit, Weltoffenheit und Durchhaltefähigkeit werden durch die Beteiligung der Stadtbevölkerung wertgeschätzt. Die Einwoh nerinnen und Einwohner sind dabei nicht nur Gäste, sondern gestalten das Programm aktiv mit. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Bremerhaven startet den Countdown zum Jubiläumsjahr</h2>



<p><strong>Im Jahr 2027 beginnt ein besonderes Jahresprogramm mit rund 200 größeren und kleineren Veranstaltungen. Im Mittelpunkt stehen die Stärken unserer Seestadt: kantige Ehrlichkeit, Weltoffenheit und Durchhaltefähigkeit werden durch die Beteiligung der Stadtbevölkerung wertgeschätzt. Die Einwoh nerinnen und Einwohner sind dabei nicht nur Gäste, sondern gestalten das Programm aktiv mit. Bis zum 1. September kannst du deine Ideen für das Jubiläumsjahr „200 Jahre Bremerhaven“ einreichen.</strong></p>



<p>2027 wird Bremerhaven als kleine Welt stadt mit Ecken und Waterkant sichtbar – eine Stadt, die durch kantige Charak tereigenschaften Haltung zeigt und im Kleinen globale Bedeutung entfaltet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der Blick nach außen, sondern auch die Stärkung des inneren Selbstbilds: Die Qualitäten der Stadt werden sichtbar, erlebbar und bewusst gemacht.</p>



<p>Das Projektbüro der Erlebnis Bremerha ven organisiert das Jubiläumsjahr und bekommt für den Start der Kommunikation Unterstützung vom Kreativen Aufbruch. Hier sieht Niklas Bachmann vom Kreati ven Aufbruch Bremerhaven (KAB) Möglichkeiten für mehr Selbstbewusstsein. „Wir haben hier weltweit bedeutsame Forschungseinrichtungen und Museen, einen internationalen Welthafen, Spitzen sport auf Weltniveau und ein Ehrenamt, dass unsere Stadt zusammenhält“, zählt er auf. All das und ein Blick in die Zukunft soll zum 200-jährigen Stadtjubiläum sicht bar gemacht und wertgeschätzt werden.</p>



<p>Nah dran an den Menschen soll das Jubiläumsjahr sein: viele Veranstaltungen und ein Bürgerfest für alle. Deshalb setzen die Planer auf eine möglichst große Beteiligung aus der Stadtgesellschaft. Passend zum Jubiläum soll es 2027 über das ganze Jahr verteilt 200 Veranstaltungen geben – vom 11. Januar bis zum 31. Dezember. Hast du eine Idee? Vom kleinen Nachbar schaftsfest bis zur Großveranstaltung: Du kannst deine Vorschläge noch bis zum 1. September 2026 online einreichen unter <strong><a href="http://www.bhv-200.de" data-type="link" data-id="www.bhv-200.de">www.bhv-200.de</a>.</strong></p>



<p>Oder du gehst damit in das Projektbüro „200 Jahre Bremerhaven“ an der H.-H. Meier-Straße 6 in den Havenwelten und lässt dich dort beraten. 1,4 Millionen Euro stellt das Bundesland Bremen für das Festjahr zur Verfügung. Einige Highlights wie ein Stadtfest sind bereits in Planung.</p>



<p>„Wir wollen damit alle Leute einbinden, die auch stolz auf unsere Stadt sind, denen Bremerhaven nicht egal ist“, erläutert Benthe Stolz von der Erlebnis Bremerhaven. Klar hat Bremerhaven viele Baustellen und Ecken, an denen es nicht rund läuft. Doch auch das gehört zur Stadtidentität dazu – das Rohe und Ehrliche soll nicht versteckt werden.</p>



<p>Entsprechend zeigt sich das Stadtjubiläum auch in maritimem und industriellem Design: eine Freibordmarke, auch Plimsoll genannt, ist Grundlage für das offizielle Logo. Dieses Symbol zeigt, auf Schiffs rümpfe lackiert, ihren maximalen Tiefgang an und findet sich hundertfach in der Stadt. In Farben und Formen orientiert sich das Projekt „200 Jahre Bremerhaven“ an modernen Vorlagen aus dem Hafen: Containerfrachter statt Segelschiff, Bremerhaven 2027 statt 1827.</p>



<p>Tradition ist für jede Stadt wichtig. In Bremerhaven ist sie eng mit dem Was ser verbunden: Handel, Schiffbau und Fischerei haben unsere Identität geprägt. Immer wieder musste unsere Heimatstadt schwere Schläge wegstecken – von der Fischereikrise über die Schließung vieler Werften bis zum heutigen Umbruch in der Innenstadt. Doch die Stadt ist nach diesen Schlägen wieder aufgestanden und hat mit Elan und neuen Ansätzen weitergemacht.</p>



<p>Dafür bietet ein gemeinsames Jubiläums jahr den perfekten Anlass, gemeinsam wieder Fahrt aufzunehmen. Der Blick soll nicht nur zurück gehen, sondern nach vorne. Wind und Wellen können ein Schiff schon mal vom Kurs abbringen. Dann ist es besonders wichtig, dass die Crew ihr Ziel kennt – und alle mit anpacken.</p>



<p><strong>Infos zum Stadtjubiläum und den Film zu „200 Jahre Bremerhaven“ findest du hier:</strong> <a href="http://www.bhv-200.de" data-type="link" data-id="www.bhv-200.de"><strong>www.bhv-200.de</strong></a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Brennpunkt: NOVO &#8211; Mut zur Zukunft oder vertane Chance?</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/im-brennpunkt-novo-mut-zur-zukunft-oder-vertane-chance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 08:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Fußgängerzone]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[NOVO]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Großprojekt auf dem Karstadt-Areal soll die Innenstadt beleben. Doch beim Blick auf die Pläne fragen sich manche, wo eigentlich die große Vision geblieben ist. Wo heute noch die Reste des ehemaligen Karstadt-Gebäudes liegen, soll bis Ende 2029 ein neues Herzstück der Bremerhavener Innenstadt entstehen – wir haben bereits im September 2025 darüber berichtet (hier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Das Großprojekt auf dem Karstadt-Areal soll die Innenstadt beleben. Doch beim Blick auf die Pläne fragen sich manche, wo eigentlich die große Vision geblieben ist.</strong></p>



<p>Wo heute noch die Reste des ehemaligen Karstadt-Gebäudes liegen, soll bis Ende 2029 ein neues Herzstück der Bremerhavener Innenstadt entstehen – wir haben bereits im September 2025 darüber berichtet <strong><a href="https://moin-bremerhaven.de/moin-bremerhaven-brennpunkt-was-kommt-nach-dem-karstadt-abriss/" data-type="link" data-id="https://moin-bremerhaven.de/moin-bremerhaven-brennpunkt-was-kommt-nach-dem-karstadt-abriss/">(hier geht es zum Artikel</a>)</strong>. Das Projekt NOVO vereint Stadtbibliothek und Jugendherberge unter einem Dach und versteht sich als „Dritter Ort“ – ein Platz zum Lernen, Lesen, Begegnen und Verweilen. Die Politik spricht von einem Jahrhundertprojekt. Die Kritiker stellen dagegen eine einfache Frage: Kann sich Bremerhaven das überhaupt leisten?</p>



<p>Die Idee klingt erstmal überzeugend. Seit dem Ende von Karstadt klafft mitten in der Fußgängerzone eine Wunde. Die Innenstadt kämpft mit Leerständen, sinkender Aufenthaltsqualität und dem Strukturwandel des Einzelhandels. Ein Gebäude, das Besucher anzieht, Bildung mit Tourismus verbindet und neues Leben in die City bringt, erscheint da fast wie eine logische Antwort.</p>



<p>Der ausgewählte Siegerentwurf verspricht viel. Auf sechs Etagen sollen Bibliothek und Jugendherberge entstehen. Geplant sind offene Begegnungsflächen, ein Stadtbalkon und sogar ein Bibliotheksgarten auf dem Dach. Die Verantwortlichen hoffen auf einen Ort, der weit über die Funktionen einer klassischen Bibliothek hinausgeht und Menschen in die Innenstadt lockt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und hier kommt die Millionenfrage &#8230;</h2>



<p>Während die Vision groß ist, werden auch die Fragezeichen größer. Die ursprünglichen Kosten wurden mit rund 75 Millionen Euro angegeben. Inzwischen kursieren deutlich höhere Schätzungen. Aus Fachkreisen ist von rund 90 Millionen Euro Baukosten die Rede. Kritiker weisen darauf hin, dass dabei Finanzierungskosten noch gar nicht vollständig berücksichtigt seien. Rechnet man diese hinzu, könnten die tatsächlichen Gesamtkosten deutlich höher ausfallen.</p>



<p>Besonders kritisch äußert sich der ehemalige städtische Pressesprecher Volker Heigenmooser. Ihm erscheint die öffentliche Darstellung der Finanzierung extrem optimistisch. Zwar muss die Stadt nicht selbst investieren, das macht die Stäwog als Bauherr. Die Mietzahlungen für die Stadtbibliothek werden aber über Jahrzehnte hinweg aus dem städtischen Haushalt kommen.</p>



<p>Tatsächlich geht die Stadt bislang von jährlichen Mehrkosten in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro gegenüber dem heutigen Zustand aus. Kritiker halten jedoch höhere Belastungen für möglich, insbesondere wenn die Baukosten weiter steigen oder die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich verändern. Allerdings stehen die endgültigen Zahlen noch aus. Die Stäwog will nach Angaben ihres Geschäftsführers Sieghardt Lückehe bis zum Frühjahr 2027 ein belastbares Finanzierungskonzept vorlegen. Erst dann wird klar sein, mit welchen Mietkosten für Stadtbibliothek und Jugendherberge tatsächlich zu rechnen ist – und was das NOVO die Stadt am Ende wirklich kosten wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/Modell-NOVO1_Foto-Magistratspressestelle_Florian-Zinn-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-16624" style="width:380px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/Modell-NOVO1_Foto-Magistratspressestelle_Florian-Zinn-1024x682.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/Modell-NOVO1_Foto-Magistratspressestelle_Florian-Zinn-300x200.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/Modell-NOVO1_Foto-Magistratspressestelle_Florian-Zinn-768x512.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/Modell-NOVO1_Foto-Magistratspressestelle_Florian-Zinn-1536x1024.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/Modell-NOVO1_Foto-Magistratspressestelle_Florian-Zinn.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto Magistratspressestelle Bremerhaven/Florian Zinn</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wo bleibt eigentlich der große Wurf?</h2>



<p>Als die ersten Ideen für die Nachnutzung des Karstadt-Areals vorgestellt wurden, galten etwa das Forum in Groningen oder das Dokk1 in Aarhus als Vorbilder – Gebäude, die über ihre Funktion hinaus als architektonische Wahrzeichen gelten, Besucher anziehen und das Stadtbild prägen.</p>



<p>Der nun ausgewählte Entwurf verfolgt einen anderen Ansatz. Das Architektur büro blrm beschreibt sein Konzept als modular und flexibel. Im Laufe der Jahre sollen sich Räume verändern und an neue Bedürfnisse anpassen lassen. Projektleiter Jan Busemeyer spricht von einem Baukastenprinzip.</p>



<p>Gemessen am ursprünglich angekündigten spektakulären Neubeginn für die Innenstadt wirkt der Siegerentwurf vergleichsweise zurückhaltend. Statt eines markanten architektonischen Statements zeigt das vorgestellte Modell ein funktionales Gebäude, das eher durch seine Nutzung als durch seine äußere Erscheinung überzeugen soll.</p>



<p>So wird die Frage laut, ob die Verantwortlichen am Ende der Mut verlassen hat. Sollte ein Projekt dieser Größenordnung nicht auch ein Gebäude hervorbringen, das die Innenstadt so sichtbar verändert, dass es zu einem neuen Wahrzeichen werden kann?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Wette auf die Innenstadt</h2>



<p>Andererseits wäre es zu einfach, das Projekt nur auf seine Risiken zu reduzieren. Bremerhaven hat in den vergangenen Jahrzehnten auch gezeigt, dass mutige Investitionen die Stadt verändern können. Die Havenwelten wären ohne große öffentliche Vorleistungen nicht entstanden. Viele Projekte, die heute als Erfolg gelten, wurden anfangs skeptisch betrachtet. Wer nur auf die Kosten schaut, über sieht möglicherweise die langfristigen Chancen für Innenstadt, Tourismus und Bildungsangebote.</p>



<p>Die Frage ist nicht, ob das NOVO Geld kostet. Das wird es, und zwar nicht zu knapp! Entscheidend wird aber sein, ob der Nutzen den Preis rechtfertigt. Bekommen wir einen lebendigen Treffpunkt, der Menschen anzieht und die Innenstadt stärkt? Oder ein architektonisch mäßig ambitioniertes Gebäude, in dessen Betrieb dauerhaft zugebuttert werden muss?</p>



<p>Darauf gibt es naturgemäß jetzt noch keine endgültigen Antworten. Fest steht aber schon: NOVO ist mehr als ein Bauprojekt. Es ist eine Grundsatzentscheidung darüber, wie Bremerhaven seine Innenstadt in Zukunft versteht. Oder ob es sie je verstanden hat. Genau deshalb lohnt sich die Debatte. Und auch wir werden dranbleiben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Junge Kultur in der Alten Bürger: Deichtalk mit den Gründern der &#8222;Karlsburg&#8220;</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/junge-kultur-in-der-alten-buerger-deichtalk-mit-den-gruendern-der-karlsburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Bürger]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielen jungen Leuten fehlt in Bremer haven ein Club für elektronische Mu sik, studentische Partys und passende Kulturveranstaltungen. Eine Gruppe aus rund 30 Studierenden von der Hochschule Bremerhaven hat dieses Problem jetzt selbst in die Hand ge nommen. Sie gestalten und betreiben in Eigenregie den Club „Karlsburg“ in der Alten Bürger – als gemeinnütziger Ver [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Vielen jungen Leuten fehlt in Bremer haven ein Club für elektronische Mu sik, studentische Partys und passende Kulturveranstaltungen. Eine Gruppe aus rund 30 Studierenden von der Hochschule Bremerhaven hat dieses Problem jetzt selbst in die Hand ge nommen. Sie gestalten und betreiben in Eigenregie den Club „Karlsburg“ in der Alten Bürger – als gemeinnütziger Ver ein. Wir haben Finn Kuhlmann, Merlin Kreissel, Meryem Almaz und Leander Sautter zum Deich-Talk getroffen.</strong></p>



<p><strong>Ich kenne den Laden noch als das „Yesterday“. Hier hat sich aber ganz schön was verändert. Was habt ihr bisher gemacht?</strong></p>



<p><strong>Merlin:</strong> Als wir zum ersten Mal in den Laden kamen, war alles, was einen Wert hatte, schon raus. Aber sonst sah der Laden aus wie am letzten Öffnungstag. Die ganzen Holzmöbel mussten raus. Und die Bar – die war gemauert. Dann musste der Boden herausgerissen und doppelt versiegelt werden. Außerdem haben wir alle Wände schwarz gestrichen.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Wir haben fast alles in Eigenleistung gemacht. Nur bei Sachen wie der Elektrik und dem Wasser brauchten wir Unterstützung.</p>



<p><strong>Die ersten Partys haben hier auch schon stattgefunden. Seit wann hat die „Karlsburg“ denn geöffnet?</strong></p>



<p><strong>Merlin:</strong> Also Privatveranstaltungen ma chen wir hier schon seit Ende Januar. Das ist eine Art Test- und Findungsphase. Unser Plan ist es, im August auch offiziell zu öffnen.</p>



<p><strong>Finn: </strong>Wir kommen ja alle nicht aus dem Business. Jeder muss jetzt erstmal Erfahrungen sammeln und seine Aufgaben finden.</p>



<p><strong>Was waren denn eure Highlights bisher?</strong></p>



<p><strong>Leander:</strong> Ein Highlight war unsere „Nacht der Kollektive“ im Mai. Wir haben in Bre merhaven recht viele Kollektive von jungen Menschen, die Bock haben, elektronische Musik zu machen. Vier Kollektive haben hier bei der Gestaltung des Programms und bei der Musik mitgewirkt und so ein fach zu einem sehr schönen kulturellen Abend beigetragen. Das hat in Bremerhaven so bisher noch nicht stattgefunden.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Für mich war unser erster Abend das Highlight. Ich glaube, ich saß keine Minute ruhig oder habe auch nur eine Sekunde getanzt. Stattdessen bin ich von Stelle zu Stelle gerannt, habe „Feuer gelöscht“ und Gläser gespült. „Date my Mate“ war auch ein Highlight. Da konnten Leute ihre Single-Freunde auf ironische Weise mit einer Power-Point-Präsentation vorstellen. Da waren bestimmt 100 Leute hier.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-16584" style="width:509px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-1024x682.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-300x200.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-768x512.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-1536x1024.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Für heute Abend ist die Punker-Kneipe „Stress“ angekündigt, regelmäßig öffnet ihr auch als „Studi-Kneipe“. Wer ist denn eure Zielgruppe?</strong></p>



<p><strong>Merlin:</strong> Es gibt hier verschiedene Ansätze. Das eine ist halt, dass Studierende für Studierende etwas machen und dass wir hier auch Tage haben, die vielleicht rein für Studierende sind. Aber ansonsten soll das hier ein Begegnungsort sein, um die verschiedenen Bubbles in Bremerhaven zu vermischen – auch verschiedene Musikrichtungen. Heute ist Punk-Kneipe. Außerdem haben wir viele, die eher in die Richtung Techno und Trance gehen. Ich selber habe hier für eine Klubnacht Pop aufgelegt.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Die Klubnacht war eigentlich die erste Veranstaltung, mit der wir aus unserer Bubble rausgegangen sind. Damit haben wir eine sehr breite Masse an gesprochen und hatten viele Gäste, die wir vorher nicht kannten. Auch viel Laufkundschaft aus der Alten Bürger.</p>



<p><strong>Meryem:</strong> Es war selten so voll hier wie an dem Abend.</p>



<p><strong>Feste Öffnungszeiten und -tage wird es in der „Karlsburg“ aber nicht geben, oder?</strong></p>



<p><strong>Finn:</strong> Wir haben jede Woche im Wechsel einmal „Stress“ oder die Studikneipe, also vier Barabende im Monat. Das ist fest. Ziel ist es, außerdem zweimal im Monat eine größere Veranstaltung auf einem Freitag oder Samstag anzubieten. Eine in Richtung Pop und 2000er, eine in Richtung elektronischer Musik. Dazu noch Workshops.</p>



<p><strong>Merlin: </strong>Wir sind da sehr flexibel. Wenn die VereinsmitgliederInnen etwas organisieren wollen, können sie das auch machen. Wir sind offen für Neues und fördern das auch.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Wir wollen auch Workshops und Ausstellungen anbieten, damit das hier ein vollendeter Kulturort wird. Ein großes Ziel ist, dass der Laden irgendwann ein mal fertig renoviert, alles abgenommen und offiziell eröffnet ist – und, dass wir alle, die hier abends arbeiten, auch dafür bezahlen können.</p>



<p><strong>Um die „Karlsburg“ zu betreiben, habt ihr einen gemeinnützigen Ver ein gegründet. Was ist die Idee da hinter?</strong></p>



<p><strong>Finn: </strong>Das Projekt „Karlsburg“ soll nicht an bestimmte Leute gebunden sein. Wir sind ja Studierende und bleiben meistens nicht für immer in Bremerhaven. Wenn die Leute wieder wegziehen, soll es ja weitergehen.</p>



<p><strong>Merlin:</strong> Ziel ist es, dass immer neue Studierende mit neuen Ideen in den Verein kommen und den Raum auch neu gestalten können. Das Schöne ist, dass sich so ein Verein immer weiterentwickeln kann. Die Mitglieder können aus dem Club in zehn Jahren zum Beispiel auch ein Café machen, wenn das dann besser passt.</p>



<p><strong>Leander: </strong>Im Verein begegnen wir uns von Mensch zu Mensch, nicht von Chef zu Angestelltem. Wir finden Entscheidungen gemeinsam, niemand hat mehr Rechte als der andere. Hierarchische Strukturen lehnen wir ab.</p>



<p><strong>Wie seid ihr denn zu eurem Laden, dem ehemaligen „Yesterday“ in der Alten Bürger, gekommen?</strong></p>



<p><strong>Merlin:</strong> Viele verschiedene Leute aus ganz unterschiedlichen Bereichen haben schon total lange Bock auf einen Club für elektronische Musik. Es hat aber der passende Ort dafür gefehlt. So schade es auch ist, dass das „Yesterday“ zugemacht hat, war es für uns die eine Möglichkeit. Die Lage in der Alten Bürger ist perfekt dafür.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Über Vitamin B haben wir dann den Kontakt zum Vermieter hergestellt und gemerkt, dass die Mietsituation finanziell für uns machbar ist. Das war so ein Moment, in dem wir gedacht haben: „Wenn nicht jetzt, dann wahrscheinlich gar nicht.“</p>



<p><strong>Leander: </strong>Die Nostalgie vom „Yesterday“ spielt hier natürlich auch eine Rolle. Wir haben hier ein ganz anderes Konzept und die Leute müssen das erstmal akzeptieren.</p>



<p><strong>Meryem:</strong> Ich würde hier total gerne auch mal eine Party mit der Musik von damals organisieren – für die Leute, die früher ins „Yesterday“ gegangen sind.</p>



<p><strong>Ihr habt im Januar die Schlüssel für den Club übernommen. Was denkt ihr jetzt, wenn ihr hier reinkommt?</strong></p>



<p><strong>Finn:</strong> Es gibt viele kleine Dinge, die mich hier happy machen. Zum Beispiel wenn man am Tag nach einer Veranstaltung reinkommt und der Laden schon sauber gemacht wurde.</p>



<p><strong>Merlin:</strong> Ich bin sehr stolz darauf, wenn ich daran denke, wie es vorher hier aussah. Auf der anderen Seite sieht man aber auch noch den Weg, der vor uns liegt. Es verändert sich hier ständig etwas. Der Raum lebt und das ist schön zu sehen.</p>



<p><strong>Leander:</strong> Wenn ich hier reinkomme, habe ich direkt Lust, Party zu machen. Anderer seits habe ich aber auch immer die Arbeit und die Organisation dahinter im Kopf.</p>



<p><a href="https://www.instagram.com/karlsburgskinder/" data-type="link" data-id="https://www.instagram.com/karlsburgskinder/">www.instagram.com/karlsburgskinder/</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16585" style="width:284px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-683x1024.jpg 683w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-200x300.jpg 200w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-768x1152.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-1024x1536.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-1365x2048.jpg 1365w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling.jpg 1700w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Karlsburgs Kinder &#8211; kurz &amp; knapp</h2>



<p><strong>Unsere Stärken: </strong>Vielfalt, Engagement, Gemeinschaft</p>



<p><strong>Unsere Schwächen:</strong> Zu wenig Zeit, zu wenig Geld, zu wenig Mitglieder</p>



<p><strong>Unser Motto:</strong> &#8222;Lang lebe die Karlsburg!&#8220;</p>



<p><strong>Das mögen wir an Bremerhaven besonders: </strong>Die Menschen hier und die Möglichkeiten, selbst etwas zu bewirken.</p>



<p><strong>Das wollen wir in Bremerhaven unbedingt noch machen:</strong> Wir würden gerne einmal jeman den an der Tür abweisen müs sen, weil der Laden zu voll ist</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fußballträume made in Canada</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/fussballtraeume-made-in-canada/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kanadier]]></category>
		<category><![CDATA[LTS]]></category>
		<category><![CDATA[WM]]></category>
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					<description><![CDATA[Deichtalk mit Tanin Azizi, Logan Johnston und Yanive Solomon vom LTS Bremerhaven Trainingsabend beim LTS Bremerhaven im Speckenbütteler Park. Mit dabei sind drei Spieler, deren Blick gedanklich manchmal über den Atlantik wandert. Yanive Solomon, Tanin Azizi und Logan Johnston sind in verschiedenen Teilen Kanadas aufgewachsen. Ihre Wege haben sie über Trainingsplätze, Turniere und große Hoffnungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Deichtalk mit Tanin Azizi, Logan Johnston und Yanive Solomon vom LTS Bremerhaven</h2>



<p><strong>Trainingsabend beim LTS Bremerhaven im Speckenbütteler Park. Mit dabei sind drei Spieler, deren Blick gedanklich manchmal über den Atlantik wandert. Yanive Solomon, Tanin Azizi und Logan Johnston sind in verschiedenen Teilen Kanadas aufgewachsen. Ihre Wege haben sie über Trainingsplätze, Turniere und große Hoffnungen bis nach Bremerhaven geführt. Heute spielen sie für die LTS in der Bremen-Liga, suchen ihren Platz im europäischen Fußball – und vielleicht ein Stück Zukunft, das noch nicht festgeschrieben ist.</strong></p>



<p>Während in ihrer Heimat die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft wächst, wirkt für die drei „Fischtown-Canucks“ der Traum von großen Stadien zugleich nah und fern. Hier zählt der nächste Sprint, der nächste Pass, der nächste Trainingsabend.</p>



<p><strong>Ihr kommt aus verschiedenen Teilen Kanadas. Wie hat euch euer Weg nach Bremerhaven geführt?</strong></p>



<p><strong>Logan: </strong>Zwei Jahre vor unserem Wechsel nach Deutschland standen wir gemeinsam in einem Team unter Thomas Niendorf. Das ist ein deutscher Trainer, der in Kanada sehr erfolgreich ist und dort auch ein Fußball-Camp betreibt. Er hat uns schließlich den Kontakt zur LTS vermittelt – und so sind wir letzten Sommer nach Bremerhaven gekommen.</p>



<p><strong>Wie hat euch das intensive Trainingsprogramm in Kanada geprägt?</strong></p>



<p><strong>Tanin: </strong>Es hat uns zu Erwachsenen geformt. Wir trainierten jeden Morgen und hatten später am Tag noch Sportstunden. Thomas legte großen Wert auf Pünktlichkeit, ein gepflegtes Erscheinungsbild und die Bereitschaft, stets hart zu arbeiten. Es war definitiv eine gute Übergangsphase vom Teenager zum Erwachsenen. Wir bekamen Einblicke in die reale Welt der Fußballvereine und lernten, wie man sein Leben besser gestalten kann.</p>



<p><strong>Was war euer erster Eindruck von Bremerhaven?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Als ich ankam, war es überra- schend heiß. Und ich fand die Innenstadt sofort sehr schön. Dieser Eindruck hat sich bis heute eigentlich nicht verändert.</p>



<p><strong>Gab es Momente, in denen ihr dachtet: „Uff, das ist jetzt mal total anders als zuhause“?</strong></p>



<p><strong>Logan:</strong> Klar gab es solche Momente. Am auffälligsten waren die körperliche Härte und das hohe Spieltempo auf dem Platz. So etwas sieht man in Kanada nicht oft. Die Spieler waren sehr herzlich. Die meisten sprechen Englisch, daher ist die Kommunikation auf dem Platz kein Pro- blem. Außerdem versuchen wir unser Bestes, Deutsch zu lernen. Insgesamt war es definitiv eine positive Erfahrung.</p>



<p><strong>Wie leicht oder schwer war es, sich im Team und in der Stadt einzuleben?</strong></p>



<p><strong>Tanin:</strong> Für mich war es wahrscheinlich am schwierigsten, weil ich zum ersten Mal von zu Hause weg war. Es war anfangs etwas schwierig, mich an die Sprache und die Kultur in Deutschland zu gewöhnen, aber mit der Zeit freute ich mich immer mehr darauf, in Deutschland zu spielen und Teil des Teams zu sein, weil das Fußball- niveau so viel höher war. Ich wusste, dass dies der beste Ort für meine Entwicklung war, und so gewöhnte ich mich nach und nach daran.</p>



<p><strong>Wie würdet ihr den Fußball bei der LTS beschreiben?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Das Tempo und die Intensität sind höher als in Kanada. Am Anfang war das eine Herausforderung, aber inzwischen habe ich mich gut daran gewöhnt.</p>



<p><strong>Wie sieht ein typischer Tag in Bremerhaven aus, wenn kein Training ansteht?</strong></p>



<p><strong>Logan</strong>: Meist stehen wir auf, frühstücken, gehen ins Fitnessstudio und verbringen Zeit zusammen. Der Verein bietet gute Möglichkeiten zum Trainieren, deshalb gehe ich oft hin. Danach erholen wir uns für die nächste Einheit oder das nächste Spiel oder sehen uns ein bisschen von Bremerhaven an.</p>



<p><strong>Was würdet ihr Besuchern aus Kanada in Bremerhaven zeigen?</strong></p>



<p><strong>Tanin:</strong> Zuerst die Innenstadt, den Deich und das Wasser. Und natürlich die Plätze bei der LTS. Die Rasenplätze sind hier viel besser gepflegt als bei uns, wo oft auf Kunstrasen gespielt wird.</p>



<p><strong>Viele Menschen verbinden Kanada eher mit Eishockey als mit Fußball. Kann die Weltmeisterschaft das ändern?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Ich denke schon. Eishockey ist zwar sehr wichtig, aber ein großes Turnier bringt viel Aufmerksamkeit und Begeisterung für den Fußball. Das könnte unseren Sport in Nordamerika langfristig weiterbringen.</p>



<p><strong>Spürt ihr schon Vorfreude auf die WM in eurer Heimat?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Ja, auf jeden Fall. Es ist etwas Besonderes, dass Kanada wieder dabei ist, bisher haben wir ja nur zweimal teilgenommen. Und ich hoffe natürlich, dass die Mannschaft erfolgreich spielt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="988" height="1024" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2-988x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16142" style="width:508px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2-988x1024.jpg 988w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2-290x300.jpg 290w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2-768x796.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2.jpg 1000w" sizes="(max-width: 988px) 100vw, 988px" /><figcaption class="wp-element-caption">Von links: Tanin Azizi, Logan Johnston und Yanive Solomon kicken bei der LTS. <em>Foto MOIN Bremerhaven</em></figcaption></figure>



<p><strong>Fühlt sich die WM für euch im Moment weit weg an oder trotzdem nah?</strong></p>



<p>Logan: Es ist allein deshalb schon weit weg, weil Kanada so riesengroß ist. Von Edmonton, wo ich herkomme, sind es zu den nächsten Spielorten immer noch drei Stunden Flugzeit. Aber dass das Turnier im eigenen Land stattfindet, schafft zugleich eine gewisse Nähe.</p>



<p><strong>Wärt ihr während der WM lieber zuhause oder ist es auch spannend, sie aus Europa zu verfolgen?</strong></p>



<p><strong>Logan:</strong> Ich plane, in der Sommerpause einen Monat nach Hause zu fliegen. Es wäre schön zu sehen, wie sich die WM auf die Stimmung dort auswirkt.</p>



<p><strong>Was bedeutet es euch persönlich, dass die WM in Kanada ausgetragen wird?</strong></p>



<p><strong>Tanin:</strong> Sehr viel. Fußball hat mein Leben stark geprägt. Deshalb ist es schön, die wachsende Leidenschaft zu sehen, zu erleben, wie alle zusammenkommen und Kanada oder ihre Lieblingsmannschaften anfeuern. Ich hoffe, dass sich dadurch die Wahrnehmung von Fußball in Kanada verändern wird.</p>



<p><strong>Träumt ihr davon, selbst einmal für Kanada bei einer WM zu spielen?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Ja, das ist einer meiner größten Träume. Ich hoffe, ich kann ich ihn mir erfüllen, bevor ich mit dem Fußballspielen aufhöre.</p>



<p><strong>Logan:</strong> Für jeden Fußballer ist es das ultimative Ziel, sein Land bei einer WM zu vertreten. Ich hoffe natürlich auch darauf. Es wäre harte Arbeit dorthin, aber es wäre absolut unglaublich, wenn einer von uns diese Chance bekäme.</p>



<p><strong>Tanin:</strong> Ich sehe das genauso. Es wäre wahrscheinlich die größte Ehre im Sport.</p>



<p><strong>Wo seht ihr euch in fünf Jahren?</strong></p>



<p><strong>Logan:</strong> Schwer zu sagen. Ich hoffe, mich sportlich weiterzuentwickeln und höhere Ligen zu erreichen, vielleicht irgendwann mal die Dritte Liga. Das wäre schon super. Vielleicht zieht es mich aber auch irgendwann zurück nach Kanada.</p>



<p><strong>Yanive:</strong> Ich setze mir bewusst hohe Ziele und möchte in Europa so weit kommen, wie ich kann und wie mein Körper es zulässt. Ich will nicht sagen, Bundesliga oder Zweite Liga, das wäre unrealistisch. Aber mein Ziel ist, mich fußballerisch so weit zu entwickeln wie möglich.</p>



<p><strong>Tanin:</strong> Fußball beeinflusst mein ganzes Leben positiv – meine Gesundheit, meine Persönlichkeit. Das will ich den Sport zurückgeben und mich so weit entwickeln wie es geht. Wo ich in fünf Jahren spiele, weiß ich noch nicht – Europa, Kanada oder die USA wären alles Optionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tanin, Yanive &amp; Logan: kurz &amp; knapp</h2>



<p><strong>Meine Stärken</strong><br><strong>Tanin:</strong> Defensive<br><strong>Yanive:</strong> Dribbling<br><strong>Logan:</strong> Schnelligkeit</p>



<p><strong>Meine Schwächen</strong><br><strong>Tanin:</strong> schwacher Fuß<br><strong>Yanive:</strong> Zweikämpfe<br><strong>Logan:</strong> Konstanz</p>



<p><strong>Mein Vorbild</strong><br><strong>Tanin:</strong> Cristiano Ronaldo<br><strong>Yanive:</strong> Marcus Rashford<br><strong>Logan:</strong> Ich habe eigentlich keins</p>



<p><strong>Das mag ich besonders an Bremerhaven</strong><br><strong>Alle drei:</strong> die Menschen, die kulturelle Vielfalt &#8211; und ganz pragmatisch auch das große Angebot in den Supermärkten</p>



<p><strong>Was ich unbedingt noch machen will</strong><br><strong>Alle drei:</strong> Einmal das Bremer Pokalfinale erreichen &#8211; und am liebsten mit der LTS gewinnen</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sturm, Starkregen und Überflutungen: Wie gefährdet ist Bremerhaven?</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/sturm-starkregen-und-ueberflutungen-wie-gefaehrdet-ist-bremerhaven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 08:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[bremerhaven]]></category>
		<category><![CDATA[Im Brennpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Starkregen]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://moin-bremerhaven.de/?p=15942</guid>

					<description><![CDATA[Unsere schöne Seestadt hat es wieder einmal geschafft, ganz hinten in einem Ranking zu landen: Beim Klimagefahren-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegt Bremerhaven den letzten Platz von 71 überprüften Großstädten – ist also am stärksten gefährdet (hier geht es zum Ranking). Dieser Index soll aufzeigen, wie sehr Städte in Deutschland 2050 von Klimagefahren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Unsere schöne Seestadt hat es wieder einmal geschafft, ganz hinten in einem Ranking zu landen: Beim Klimagefahren-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegt Bremerhaven den letzten Platz von 71 überprüften Großstädten – ist also am stärksten gefährdet (<a href="https://www.immobilienscout24.de/unternehmen/news-medien/news/default-title/klimagefahren-bedrohen-staedte-bremerhaven-am-anfaelligsten-remscheid-am-widerstandsfaehigsten/" data-type="link" data-id="https://www.immobilienscout24.de/unternehmen/news-medien/news/default-title/klimagefahren-bedrohen-staedte-bremerhaven-am-anfaelligsten-remscheid-am-widerstandsfaehigsten/">hier geht es zum Ranking</a>). Dieser Index soll aufzeigen, wie sehr Städte in Deutschland 2050 von Klimagefahren wie Sturm oder Wassermangel bedroht sind. Doch leben wir hier an der Waterkant wirklich gefährlicher? Wir haben nachgehakt.</strong></p>



<p>„Die Küstenlage macht die Stadt anfällig für Sturm, Starkregen und Sturmflut – alles Gefahren mit besonders hohem Scha- densausmaß“, steht in der Studie zum Klimagefahren-Index. Das ist ein Grund für das Abschneiden bei der Studie. Denn dort wurden nur Großstädte ausgewertet, und Bremerhaven ist die einzige Großstadt direkt an der Nordsee. Knapp über Bremerhaven schneiden im Ranking allerdings Mannheim (Platz 70) und Ludwigshafen am Rhein (Platz 69) ab – beides keine Küstenstädte. Auch dort sind die höchsten Gefahren Sturm und Überschwemmung. Denn dafür braucht es nicht unbedingt die Nordsee.</p>



<p>Statistisch gesehen haben Starkregen, Überschwemmungen, Sturm und Hagel in den vergangenen Jahren sogar deutlich mehr Schäden im Süden des Landes verursacht als im Norden. Die meisten gemeldeten Schäden durch Sturm und Hagel pro 1000 Versicherte gab es im Jahr 2024 im Saarland, das Bundesland Bremen folgte erst auf Platz 12. Das geht aus der Statistik des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) hervor. Zusammengerechnet kamen die Bundesländer Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein nicht einmal auf ein Drittel der in Bayern entstandenen Sturm- und Hagelschäden. Liegt das daran, dass wir hier so sturmfest und erdverwachsen sind wie unsere Nachbarn im niedersächsischen Umland?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Küste als Risikogebiet</h2>



<p>Nur, weil weniger Schäden entstanden sind, ist das Risiko dafür aber nicht geringer. „Küstenregionen wie Bremerhaven weisen aus versicherungstechnischer Sicht ein erhöhtes Gefährdungspotenzial auf“, erklärt Björn Frebe, Versicherungsexperte der Bremerhavener Grotelüschen und Weber AG. Dazu zählt er zum Beispiel Sturmschäden an Dächern, Fassaden, Photovoltaikanlagen und Nebengebäuden. Auch das Risiko für Überflutungen ist hier überdurchschnittlich hoch – allerdings eher durch Starkregen als durch Sturmfluten. Faktoren wie niedrige Lagen, dicht bebaute Gebiete oder Rückstau in Entwässerungssystemen wirken darauf ein.</p>



<p>All das wirkt sich auf die Kosten für eine Elementarschäden-Versicherung aus. „Versicherer kalkulieren nach dem Grundprinzip: höheres Schadenrisiko führt zu höheren Versicherungsprämien“, erläutert Björn Frebe. Prämien können deshalb bis zu 200 Prozent höher ausfallen als in weniger gefährdeten Gebieten. Und die Versicherungsstatistik zeige, dass insbesondere Starkregen in Deutschland an Häufigkeit und Intensität zunehme.</p>



<p>Eine Ursache dafür sind Veränderungen des Klimas. Das EU-Institut Copernicus stellt in seinem Bericht aus dem vergangenen Jahr fest, dass sich die Erwärmung der Weltmeere beschleunigt. In den vergangenen drei Jahren wurden jeweils neue Rekordtemperaturen im Wasser gemessen. Dazu kommt die allgemein steigende Temperatur der Luft. Wärmeres Wasser und wärmere Luft enthalten mehr Energie, die sich stärker entladen kann – zum Beispielin heftigen Stürmen. Höhere Temperaturen sorgen für mehr Verdunstung und damit mehr Niederschlag. Der aktuelle und künftige Anstieg des Meeresspiegels verschärft das Problem zusätzlich</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steigender Meeresspiegel</h2>



<p>Allerdings ist das keine wissenschaftliche Grundlage für Horrorszenarien von überfluteten und nicht mehr bewohnbaren Küstenregionen in Deutschland. Die Bundesländer Bremen und Niedersachsen setzen gemeinsam einen Generalplan zum Küstenschutz um. Er umfasst alle nach bisherigen Kenntnissen nötigen Maßnahmen, um unsere Küsten bis ins Jahr 2100 zu sichern. Erstellt wurde der aktuelle Generalplan Küstenschutz aber bereits 2007: „Dieser wird derzeit gemeinsam mit dem Land Niedersachsen umfassend überarbeitet und neu aufgestellt“, berichtet Ina Schulze, Pressesprecherin der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft in Bremen. Neuere wissenschaftliche Erenntnisse wie der Sonderbericht des Weltklimarats IPCC aus dem Jahr 2019 sollen mit einfließen. „Demnach ist mit einem deutlich stärkeren Meeresspiegel zu rechnen, als noch im bisherigen General- plan aus dem Jahr 2007 angenommen“, so Ina Schulze weiter.</p>



<p>8,4 Meter über Normalnull beträgt derzeit die Sollhöhe für die Deiche in Bremerhaven. Für den Ausbau entlang der rund 22 Kilometer langen Hochwasserlinie ist der Hafenbetreiber bremenports zuständig. In den vergangenen Jahren sind bereits die meisten Deiche auf diesen Stand gebracht worden. An einem Teil des Mittleren Seedeichs beim ehemaligen Flughafen Lunesiel wird derzeit noch gearbeitet. Der Deich entlang der Luneplate muss künftig wohl auch angepasst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Sperrwerk geplant</h2>



<p>Der letzte Baustein des Hochwasserschutzes in Bremerhaven ist das Geestesperrwerk. Schon seit 2009 wird ein Neubaugeplant, da die Fluttore unter der Kennedybrücke nicht mehr hoch genug für die aktuellen Anforderungen sind. Das neue, höhere Sperrwerk soll ein gutes Stück weiter in Richtung Weser stehen, kurz vor dem Anleger für die Weserfähre. Außerdem wird der Geestevorhafen nach den neuen Richtlinien ausgebaut. 2027 könnte Bau- beginn für das rund 100 Millionen Euro teure Projekt sein.</p>



<p>Womöglich müssen unsere Deiche aber in einigen Jahren weiter erhöht werden: Rund einen Meter höher könnte der Meeresspiegel laut Sonderbericht des Weltklimarats IPCC bis 2100 steigen. Frühere Prognosen – wie die für den Generalplan Küstenschutz von 2007 – waren nur von etwa einem halben Meter ausgegangen.</p>
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		<title>Dein Tag in &#8230; Geestland</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/dein-tag-in-geestland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:58:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Bederkesa]]></category>
		<category><![CDATA[Geestland]]></category>
		<category><![CDATA[Langen]]></category>
		<category><![CDATA[Moortherme]]></category>
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					<description><![CDATA[Seen, Wälder, etwas Deich und ein Stadtzentrum im Nirgendwo: Unser nördlicher Nachbar bietet viel Abwechslung und liegt so nah, dass man es oft kaum merkt, wenn man die Grenze überquert. Wir nehmen dich mit auf eine kleine Rundreise. 9 Uhr Der Tag beginnt ganz entspannt – mit einem Besuch in der Moor-Therme in Bad Bederkesa. [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Seen, Wälder, etwas Deich und ein Stadtzentrum im Nirgendwo: Unser nördlicher Nachbar bietet viel Abwechslung und liegt so nah, dass man es oft kaum merkt, wenn man die Grenze überquert. Wir nehmen dich mit auf eine kleine Rundreise.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">9 Uhr</h2>



<p>Der Tag beginnt ganz entspannt – mit einem Besuch in der Moor-Therme in Bad Bederkesa. Das Schwimmbad an der Straße Berghorn 13 umfasst neben Sport- und Erlebnisbecken auch ein Solebecken mit einem geringen Salzgehalt. Das Solewasser ist besonders angenehm für Haut und Atemwege. Du kannst aber auch direkt in einer Wanne mit Moorwasser aus dem nahen Ahlenmoor baden – das bringt den Stoffwechsel in Schwung, fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln. Außerdem gehört zur Moortherme eine umfangreiche Saunalandschaft mit verschiedensten Angeboten. Tiefenerholt kannst du danach am Bederkesaer See entlangspazieren, die Burg Bederkesa oder die kleinen Geschäfte rund um die Mattenburger Straße erkunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">12 Uhr</h2>



<p>Sportwagen aus den 1960ern, historische Motorräder und klassisches Handwerk: Das Museum und Café Yesterday an der Geestensether Straße 9 in Köhlen zeigt liebevoll restaurierte Fahrzeuge aus vielen Jahrzehnten. Außerdem gehört eine alte Schlosserei zur Ausstellung. Nach der kleinen Zeitreise gibt es im Café warme und kühle Getränke, Kuchen oder Herzhaftes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">14 Uhr</h2>



<p>Ab ins Stadtzentrum! Aber wo ist das eigentlich? Der geografische Mittelpunkt der Stadt Geestland liegt auf einem Acker zwischen Drangstedt, Bederkesa und Alfstedt. Ganz in der Nähe lädt der Drangstedter Wald zu einem ausgedehnten Spaziergang im Grünen ein. Beliebt sind für kleine Wanderungen auch die Pipinsburg und Heidenschanze nördlich von Langen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">17.30 Uhr</h2>



<p>Langsam wird es Zeit für das Abendessen. In Langen triffst du auf Gastronomie für verschiedenste Geschmäcker: von der frischen Bowl über mächtige Burger bis zu griechischen, indischen oder ukrainischen Spezialitäten. Schnell fündig wirst du rund um das Lindenhof-Center und entlang der Leher Landstraße.</p>



<h2 class="wp-block-heading">19.30 Uhr</h2>



<p>Jetzt geht es an den westlichsten Zipfel des Geestlands: zum Ochsenturm bei Imsum. Dieser Turm einer abgebrochenen mittelalterlichen Kirche direkt hinterm Deich entfaltet seine Atmosphäre besonders bei tiefstehender Sonne. Die Besucherplattform eröffnet einen schönen Ausblick über den Containterhafen und die grüne Stadt Geestland. Oder du schaust vom Deich dabei zu, wie die Sonne langsam in der Wesermündung versinkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Stadt Geestland</h2>



<p>16 größere und kleinere Ortschaften bilden die Stadt Geestland. 2011 ist sie durch eine Fusion der beiden Vorgängergemeinden Bederkesa und Langen entstanden. Geestland hat dabei den Stadtstatus von Langen übernommen. Mit 356,56 Quadratkilometern landet die Kommune auf Platz 11 der flächengrößten Städte in Deutschland – noch vor Dresden, Bremen oder München. Was die Einwohner betrifft zählt Geestland mit rund 31.000 Bewohnern allerdings als Mittelstadt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wander-Routen und zahlreiche Eindrücke</h2>



<p>Geestland bietet abseits der Hauptverkehrsstraßen eine abwechslungsreiche Natur und vielfältige Eindrücke. Der begeisterte Wanderer Ulrich Tholl hat 22 Touren in seinem Buch „Wanderungen durch Geestland und Umgebung“ gesammelt und veröffentlicht. Darin finden sich neben Fotos auch Interviews mit Menschen aus der Region und zahlreiche Infos über die heimische Natur. Das Buch kann über den Bremer Kellner-Verlag bezogen werden.</p>



<p></p>
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		<title>Weltladen Bremerhaven &#8211; die Welt ein kleines Stück besser machen</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/weltladen-bremerhaven-die-welt-ein-kleines-stueck-besser-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 08:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Trade]]></category>
		<category><![CDATA[fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Weltladen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ohne Bohne kein Kaffee und auch keine Schokolade. Trotzdem verdienen die Erzeuger in Afrika oder Südamerika an ihren Produkten kaum genug zum Überleben. Dort setzt Fair Trade an. Der Weltladen Bremerhaven ist seit mehr als 35 Jahren Anlaufstelle für fair gehandelte Waren. Sein Sortiment um- fasst inzwischen viele verschiedene Lebensmittel, Kunsthandwerk, Mode – und eigens [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Ohne Bohne kein Kaffee und auch keine Schokolade. Trotzdem verdienen die Erzeuger in Afrika oder Südamerika an ihren Produkten kaum genug zum Überleben. Dort setzt Fair Trade an. Der Weltladen Bremerhaven ist seit mehr als 35 Jahren Anlaufstelle für fair gehandelte Waren. Sein Sortiment um- fasst inzwischen viele verschiedene Lebensmittel, Kunsthandwerk, Mode – und eigens für Bremerhaven hergestellte Kaffees und Schokoladen.</strong></p>



<p>Die Produkte in den Regalen stammen zum Beispiel von Lieferanten wie GEPA oder El Puente. „Das garantiert eine faire Entlohnung für die Produzenten. Und vor allen Dingen: keine Kinderarbeit“, unterstreicht Herma Thieß vom Weltladen Bremerhaven. Sie engagiert sich dort gemeinsam mit rund 20 weiteren Ehrenamtlichen. Gemeinsam mit dem Lieferanten GEPA bietet das Geschäft auch die offizielle Fairtrade-Schokolade für Bremerhaven an: die „Havenschokolade“ in Vollmilch oder Zartbitter. Sie unterstützt gerechte Preise, hat einen hohen Kakaoanteil und besteht nur aus natürlichen Inhaltsstoffen.</p>



<p>Als weiteres Beispiel nennt Herma Thieß den Bremerhaven-Kaffee aus der Rösterei Utamtsi. „Utamtsi kauft den Kaffee direkt von Kleinbauern in Kamerun. Für die Sortierung dort werden Menschen mit Behinderungen beschäftigt“, erläutert sie. Das Unternehmen mit Sitz in Bremen zahlt den Kaffeebauern nach eigener Aussage rund 40 Prozent mehr als den Weltmarktpreis. Außerdem garantiert es, dass die Bohnen nachhaltig und nach Vorgaben des Bio-Landbaus angepflanzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Exklusiver Kaffee für Bremerhaven</h2>



<p>Geröstet werden die beiden Kaffee-Sor- ten für den Weltladen Bremerhaven in Lilienthal bei Bremen – und zwar besonders schonend, etwa 20 Minuten lang. Im Gegensatz zu herkömmlichen Industrieprodukten, die meist nur wenige Minuten bei bis zu 800 Grad rösten. &#8222;Deshalb ist der Utamtsi-Kaffee besonders bekömmlich“, sagt Herma Thieß. Auch Aroma und Ergiebigkeit gewinnen. Erhältlich ist er in den Sorten „Fischtown Kaffee“ und „Bremerhavens beste Bohne“ exklusiv im Weltladen Bremerhaven.</p>



<p>Qualität ist ein wichtiger Aspekt für Fairtrade-Produkte. Schließlich kosten sie in der Regel ein gutes Stück mehr als die Standardwaren aus dem Supermarkt. So haben auch die weiteren Produkte aus dem Sortiment wie Honig, Tee, Wein oder Säfte Bio-Qualität und sind oft besonders hochwertig hergestellt. Das gilt ebenfalls für die in Asien, Afrika und Südamerika gefertigte Kleidung. Als Beispiel nennt Herma Thieß Fairytale Fashion und Nepalaya. „Die Kleidung ist zu 100 Prozent Bio-Baumwolle und Handarbeit.“ Davon profitieren in diesem Fall Bauern und Arbeiter in Nepal.</p>



<p>Erst im vergangenen Jahr konnte der Weltladen Bremerhaven 35-jähriges Bestehen feiern. 1990 gegründet, wird er bis heute ehrenamtlich betrieben. Gewinn wird nicht erwirtschaftet, nur die laufenden Kosten für das Geschäft gedeckt. Der Weltladen Bremerhaven ist eng vernetzt mit dem Nord-Süd- Forum Bremerhaven. Gemeinsam präsentieren sie sich, ihre Produkte und ihr Anliegen zum Beispiel an Aktionstagen auf dem Geestemünder Wochen- markt oder am Schaufenster Fischereihafen. Alle Interessierten sind zum Weltladentag am 9. Mai ab 10.00 Uhr in das Geschäft an der Bürgermeister- Smidt-Straße eingeladen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weltladen Bremerhaven</h2>



<p><strong>Bürgermeister-Smidt-Straße 146</strong></p>



<p><strong>Öffnungszeiten:</strong><br>Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr<br>Samstag von 10 bis 13 Uhr</p>



<p><strong><a href="http://www.weltlaeden.de/bremerhaven" data-type="link" data-id="www.weltaeden.de/bremerhaven">www.weltlaeden.de/bremerhaven</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Faitrade Town Bremerhaven</h2>



<p>Bremerhaven hat 2014 das Siegel „Fairtrade Town“ von der Organisation Fairtrade Germany erhalten, 2024 wurde die Auszeichnung erneuert. Dafür muss die Stadtverwaltung unter anderem den Verkauf von fair gehandelten Produkten in Einzelhandel und Gastronomie anregen und Engagement zum Beispiel in Schulen und Vereinen fördern. 2017 startete zusätzlich die gemeinsame Fair-Trade-Region Unterweser, zu der neben Bremerhaven zum Beispiel die Stadt Geest- land und die Gemeinden Schiffdorf, Loxstedt, Beverstedt und Hagen im Bremischen zählen.</p>



<p><strong><a href="http://www.fair-einkaufen-brhv-cux.de" data-type="link" data-id="www.fair-einkaufen-brhv-cux.de">www.fair-einkaufen-brhv-cux.de</a></strong></p>
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		<title>Zeit und Glücksmomente schenken: mitKids Aktivpatenschaften in Bremerhaven</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/zeit-und-gluecksmomente-schenken-mitkids-aktivpatenschaften-in-bremerhaven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MOIN Bremerhaven]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 08:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivpatenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Ehlering-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[mitKids]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinder lieben es, die Welt zu entdecken und neue Dinge auszuprobieren. Heutzutage stehen Eltern vor vielen Herausforderungen und manchmal fehlt es an der nötigen Zeit, dem Kind immer die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Hier setzen die mitKids Aktivpatenschaften in Bremerhaven an: Sie bringen Tandems aus einer ehrenamtlichen erwachsenen Patin oder einem Paten und einem Kind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Kinder lieben es, die Welt zu entdecken und neue Dinge auszuprobieren. Heutzutage stehen Eltern vor vielen Herausforderungen und manchmal fehlt es an der nötigen Zeit, dem Kind immer die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Hier setzen die mitKids Aktivpatenschaften in Bremerhaven an: Sie bringen Tandems aus einer ehrenamtlichen erwachsenen Patin oder einem Paten und einem Kind zwischen zwei und neun Jahren zusammen.</strong></p>



<p>Die Ehrenamtlichen werden durch regelmäßige Treffen und gemeinsame Stunden zu einer zusätzlichen Bezugsperson für die Kinder. Gemeinsam auf Entdeckungstour gehen, da sein und zuhören, zusammen Spielen, Basteln und Kochen – alles ist möglich.</p>



<p>„Die extra Portion Zuwendung unterstützt die Kinder, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen. Es ist eine Win-Win Situation und verschafft viele gemeinsame Glücksmomente“, erläutert Ingrid Ehlerding, Gründerin des Projekts.</p>



<p><strong>Möchtest du gemeinsam mit einem Patenkind die Welt neu entdecken? Dann melde dich bei Sinem Öksüzoğulları – das Bremerhavener Team freut sich über ehrenamtliche Verstärkung.</strong></p>



<p><strong><a href="http://www.mitkids.ehlerding-stiftung.de" data-type="link" data-id="www.mitkids.ehlerding-stiftung.de">www.mitkids.ehlerding-stiftung.de</a></strong></p>



<p><strong>mitKids Bremerhaven</strong><br>Grashoffstraße 7<br>0471/951559 77</p>



<p></p>
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