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	<title>Leben &amp; Lieben &#8211; MOIN Bremerhaven</title>
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	<title>Leben &amp; Lieben &#8211; MOIN Bremerhaven</title>
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		<title>Junge Kultur in der Alten Bürger: Deichtalk mit den Gründern der &#8222;Karlsburg&#8220;</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/junge-kultur-in-der-alten-buerger-deichtalk-mit-den-gruendern-der-karlsburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Bürger]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielen jungen Leuten fehlt in Bremer haven ein Club für elektronische Mu sik, studentische Partys und passende Kulturveranstaltungen. Eine Gruppe aus rund 30 Studierenden von der Hochschule Bremerhaven hat dieses Problem jetzt selbst in die Hand ge nommen. Sie gestalten und betreiben in Eigenregie den Club „Karlsburg“ in der Alten Bürger – als gemeinnütziger Ver [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Vielen jungen Leuten fehlt in Bremer haven ein Club für elektronische Mu sik, studentische Partys und passende Kulturveranstaltungen. Eine Gruppe aus rund 30 Studierenden von der Hochschule Bremerhaven hat dieses Problem jetzt selbst in die Hand ge nommen. Sie gestalten und betreiben in Eigenregie den Club „Karlsburg“ in der Alten Bürger – als gemeinnütziger Ver ein. Wir haben Finn Kuhlmann, Merlin Kreissel, Meryem Almaz und Leander Sautter zum Deich-Talk getroffen.</strong></p>



<p><strong>Ich kenne den Laden noch als das „Yesterday“. Hier hat sich aber ganz schön was verändert. Was habt ihr bisher gemacht?</strong></p>



<p><strong>Merlin:</strong> Als wir zum ersten Mal in den Laden kamen, war alles, was einen Wert hatte, schon raus. Aber sonst sah der Laden aus wie am letzten Öffnungstag. Die ganzen Holzmöbel mussten raus. Und die Bar – die war gemauert. Dann musste der Boden herausgerissen und doppelt versiegelt werden. Außerdem haben wir alle Wände schwarz gestrichen.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Wir haben fast alles in Eigenleistung gemacht. Nur bei Sachen wie der Elektrik und dem Wasser brauchten wir Unterstützung.</p>



<p><strong>Die ersten Partys haben hier auch schon stattgefunden. Seit wann hat die „Karlsburg“ denn geöffnet?</strong></p>



<p><strong>Merlin:</strong> Also Privatveranstaltungen ma chen wir hier schon seit Ende Januar. Das ist eine Art Test- und Findungsphase. Unser Plan ist es, im August auch offiziell zu öffnen.</p>



<p><strong>Finn: </strong>Wir kommen ja alle nicht aus dem Business. Jeder muss jetzt erstmal Erfahrungen sammeln und seine Aufgaben finden.</p>



<p><strong>Was waren denn eure Highlights bisher?</strong></p>



<p><strong>Leander:</strong> Ein Highlight war unsere „Nacht der Kollektive“ im Mai. Wir haben in Bre merhaven recht viele Kollektive von jungen Menschen, die Bock haben, elektronische Musik zu machen. Vier Kollektive haben hier bei der Gestaltung des Programms und bei der Musik mitgewirkt und so ein fach zu einem sehr schönen kulturellen Abend beigetragen. Das hat in Bremerhaven so bisher noch nicht stattgefunden.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Für mich war unser erster Abend das Highlight. Ich glaube, ich saß keine Minute ruhig oder habe auch nur eine Sekunde getanzt. Stattdessen bin ich von Stelle zu Stelle gerannt, habe „Feuer gelöscht“ und Gläser gespült. „Date my Mate“ war auch ein Highlight. Da konnten Leute ihre Single-Freunde auf ironische Weise mit einer Power-Point-Präsentation vorstellen. Da waren bestimmt 100 Leute hier.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-16584" style="width:509px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-1024x682.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-300x200.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-768x512.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling-1536x1024.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg2_c-Grote-Kelling.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Für heute Abend ist die Punker-Kneipe „Stress“ angekündigt, regelmäßig öffnet ihr auch als „Studi-Kneipe“. Wer ist denn eure Zielgruppe?</strong></p>



<p><strong>Merlin:</strong> Es gibt hier verschiedene Ansätze. Das eine ist halt, dass Studierende für Studierende etwas machen und dass wir hier auch Tage haben, die vielleicht rein für Studierende sind. Aber ansonsten soll das hier ein Begegnungsort sein, um die verschiedenen Bubbles in Bremerhaven zu vermischen – auch verschiedene Musikrichtungen. Heute ist Punk-Kneipe. Außerdem haben wir viele, die eher in die Richtung Techno und Trance gehen. Ich selber habe hier für eine Klubnacht Pop aufgelegt.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Die Klubnacht war eigentlich die erste Veranstaltung, mit der wir aus unserer Bubble rausgegangen sind. Damit haben wir eine sehr breite Masse an gesprochen und hatten viele Gäste, die wir vorher nicht kannten. Auch viel Laufkundschaft aus der Alten Bürger.</p>



<p><strong>Meryem:</strong> Es war selten so voll hier wie an dem Abend.</p>



<p><strong>Feste Öffnungszeiten und -tage wird es in der „Karlsburg“ aber nicht geben, oder?</strong></p>



<p><strong>Finn:</strong> Wir haben jede Woche im Wechsel einmal „Stress“ oder die Studikneipe, also vier Barabende im Monat. Das ist fest. Ziel ist es, außerdem zweimal im Monat eine größere Veranstaltung auf einem Freitag oder Samstag anzubieten. Eine in Richtung Pop und 2000er, eine in Richtung elektronischer Musik. Dazu noch Workshops.</p>



<p><strong>Merlin: </strong>Wir sind da sehr flexibel. Wenn die VereinsmitgliederInnen etwas organisieren wollen, können sie das auch machen. Wir sind offen für Neues und fördern das auch.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Wir wollen auch Workshops und Ausstellungen anbieten, damit das hier ein vollendeter Kulturort wird. Ein großes Ziel ist, dass der Laden irgendwann ein mal fertig renoviert, alles abgenommen und offiziell eröffnet ist – und, dass wir alle, die hier abends arbeiten, auch dafür bezahlen können.</p>



<p><strong>Um die „Karlsburg“ zu betreiben, habt ihr einen gemeinnützigen Ver ein gegründet. Was ist die Idee da hinter?</strong></p>



<p><strong>Finn: </strong>Das Projekt „Karlsburg“ soll nicht an bestimmte Leute gebunden sein. Wir sind ja Studierende und bleiben meistens nicht für immer in Bremerhaven. Wenn die Leute wieder wegziehen, soll es ja weitergehen.</p>



<p><strong>Merlin:</strong> Ziel ist es, dass immer neue Studierende mit neuen Ideen in den Verein kommen und den Raum auch neu gestalten können. Das Schöne ist, dass sich so ein Verein immer weiterentwickeln kann. Die Mitglieder können aus dem Club in zehn Jahren zum Beispiel auch ein Café machen, wenn das dann besser passt.</p>



<p><strong>Leander: </strong>Im Verein begegnen wir uns von Mensch zu Mensch, nicht von Chef zu Angestelltem. Wir finden Entscheidungen gemeinsam, niemand hat mehr Rechte als der andere. Hierarchische Strukturen lehnen wir ab.</p>



<p><strong>Wie seid ihr denn zu eurem Laden, dem ehemaligen „Yesterday“ in der Alten Bürger, gekommen?</strong></p>



<p><strong>Merlin:</strong> Viele verschiedene Leute aus ganz unterschiedlichen Bereichen haben schon total lange Bock auf einen Club für elektronische Musik. Es hat aber der passende Ort dafür gefehlt. So schade es auch ist, dass das „Yesterday“ zugemacht hat, war es für uns die eine Möglichkeit. Die Lage in der Alten Bürger ist perfekt dafür.</p>



<p><strong>Finn:</strong> Über Vitamin B haben wir dann den Kontakt zum Vermieter hergestellt und gemerkt, dass die Mietsituation finanziell für uns machbar ist. Das war so ein Moment, in dem wir gedacht haben: „Wenn nicht jetzt, dann wahrscheinlich gar nicht.“</p>



<p><strong>Leander: </strong>Die Nostalgie vom „Yesterday“ spielt hier natürlich auch eine Rolle. Wir haben hier ein ganz anderes Konzept und die Leute müssen das erstmal akzeptieren.</p>



<p><strong>Meryem:</strong> Ich würde hier total gerne auch mal eine Party mit der Musik von damals organisieren – für die Leute, die früher ins „Yesterday“ gegangen sind.</p>



<p><strong>Ihr habt im Januar die Schlüssel für den Club übernommen. Was denkt ihr jetzt, wenn ihr hier reinkommt?</strong></p>



<p><strong>Finn:</strong> Es gibt viele kleine Dinge, die mich hier happy machen. Zum Beispiel wenn man am Tag nach einer Veranstaltung reinkommt und der Laden schon sauber gemacht wurde.</p>



<p><strong>Merlin:</strong> Ich bin sehr stolz darauf, wenn ich daran denke, wie es vorher hier aussah. Auf der anderen Seite sieht man aber auch noch den Weg, der vor uns liegt. Es verändert sich hier ständig etwas. Der Raum lebt und das ist schön zu sehen.</p>



<p><strong>Leander:</strong> Wenn ich hier reinkomme, habe ich direkt Lust, Party zu machen. Anderer seits habe ich aber auch immer die Arbeit und die Organisation dahinter im Kopf.</p>



<p><a href="https://www.instagram.com/karlsburgskinder/" data-type="link" data-id="https://www.instagram.com/karlsburgskinder/">www.instagram.com/karlsburgskinder/</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16585" style="width:284px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-683x1024.jpg 683w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-200x300.jpg 200w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-768x1152.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-1024x1536.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling-1365x2048.jpg 1365w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Karlsburg3_c-Grote-Kelling.jpg 1700w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Karlsburgs Kinder &#8211; kurz &amp; knapp</h2>



<p><strong>Unsere Stärken: </strong>Vielfalt, Engagement, Gemeinschaft</p>



<p><strong>Unsere Schwächen:</strong> Zu wenig Zeit, zu wenig Geld, zu wenig Mitglieder</p>



<p><strong>Unser Motto:</strong> &#8222;Lang lebe die Karlsburg!&#8220;</p>



<p><strong>Das mögen wir an Bremerhaven besonders: </strong>Die Menschen hier und die Möglichkeiten, selbst etwas zu bewirken.</p>



<p><strong>Das wollen wir in Bremerhaven unbedingt noch machen:</strong> Wir würden gerne einmal jeman den an der Tür abweisen müs sen, weil der Laden zu voll ist</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fußballträume made in Canada</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/fussballtraeume-made-in-canada/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kanadier]]></category>
		<category><![CDATA[LTS]]></category>
		<category><![CDATA[WM]]></category>
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					<description><![CDATA[Deichtalk mit Tanin Azizi, Logan Johnston und Yanive Solomon vom LTS Bremerhaven Trainingsabend beim LTS Bremerhaven im Speckenbütteler Park. Mit dabei sind drei Spieler, deren Blick gedanklich manchmal über den Atlantik wandert. Yanive Solomon, Tanin Azizi und Logan Johnston sind in verschiedenen Teilen Kanadas aufgewachsen. Ihre Wege haben sie über Trainingsplätze, Turniere und große Hoffnungen [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Deichtalk mit Tanin Azizi, Logan Johnston und Yanive Solomon vom LTS Bremerhaven</h2>



<p><strong>Trainingsabend beim LTS Bremerhaven im Speckenbütteler Park. Mit dabei sind drei Spieler, deren Blick gedanklich manchmal über den Atlantik wandert. Yanive Solomon, Tanin Azizi und Logan Johnston sind in verschiedenen Teilen Kanadas aufgewachsen. Ihre Wege haben sie über Trainingsplätze, Turniere und große Hoffnungen bis nach Bremerhaven geführt. Heute spielen sie für die LTS in der Bremen-Liga, suchen ihren Platz im europäischen Fußball – und vielleicht ein Stück Zukunft, das noch nicht festgeschrieben ist.</strong></p>



<p>Während in ihrer Heimat die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft wächst, wirkt für die drei „Fischtown-Canucks“ der Traum von großen Stadien zugleich nah und fern. Hier zählt der nächste Sprint, der nächste Pass, der nächste Trainingsabend.</p>



<p><strong>Ihr kommt aus verschiedenen Teilen Kanadas. Wie hat euch euer Weg nach Bremerhaven geführt?</strong></p>



<p><strong>Logan: </strong>Zwei Jahre vor unserem Wechsel nach Deutschland standen wir gemeinsam in einem Team unter Thomas Niendorf. Das ist ein deutscher Trainer, der in Kanada sehr erfolgreich ist und dort auch ein Fußball-Camp betreibt. Er hat uns schließlich den Kontakt zur LTS vermittelt – und so sind wir letzten Sommer nach Bremerhaven gekommen.</p>



<p><strong>Wie hat euch das intensive Trainingsprogramm in Kanada geprägt?</strong></p>



<p><strong>Tanin: </strong>Es hat uns zu Erwachsenen geformt. Wir trainierten jeden Morgen und hatten später am Tag noch Sportstunden. Thomas legte großen Wert auf Pünktlichkeit, ein gepflegtes Erscheinungsbild und die Bereitschaft, stets hart zu arbeiten. Es war definitiv eine gute Übergangsphase vom Teenager zum Erwachsenen. Wir bekamen Einblicke in die reale Welt der Fußballvereine und lernten, wie man sein Leben besser gestalten kann.</p>



<p><strong>Was war euer erster Eindruck von Bremerhaven?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Als ich ankam, war es überra- schend heiß. Und ich fand die Innenstadt sofort sehr schön. Dieser Eindruck hat sich bis heute eigentlich nicht verändert.</p>



<p><strong>Gab es Momente, in denen ihr dachtet: „Uff, das ist jetzt mal total anders als zuhause“?</strong></p>



<p><strong>Logan:</strong> Klar gab es solche Momente. Am auffälligsten waren die körperliche Härte und das hohe Spieltempo auf dem Platz. So etwas sieht man in Kanada nicht oft. Die Spieler waren sehr herzlich. Die meisten sprechen Englisch, daher ist die Kommunikation auf dem Platz kein Pro- blem. Außerdem versuchen wir unser Bestes, Deutsch zu lernen. Insgesamt war es definitiv eine positive Erfahrung.</p>



<p><strong>Wie leicht oder schwer war es, sich im Team und in der Stadt einzuleben?</strong></p>



<p><strong>Tanin:</strong> Für mich war es wahrscheinlich am schwierigsten, weil ich zum ersten Mal von zu Hause weg war. Es war anfangs etwas schwierig, mich an die Sprache und die Kultur in Deutschland zu gewöhnen, aber mit der Zeit freute ich mich immer mehr darauf, in Deutschland zu spielen und Teil des Teams zu sein, weil das Fußball- niveau so viel höher war. Ich wusste, dass dies der beste Ort für meine Entwicklung war, und so gewöhnte ich mich nach und nach daran.</p>



<p><strong>Wie würdet ihr den Fußball bei der LTS beschreiben?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Das Tempo und die Intensität sind höher als in Kanada. Am Anfang war das eine Herausforderung, aber inzwischen habe ich mich gut daran gewöhnt.</p>



<p><strong>Wie sieht ein typischer Tag in Bremerhaven aus, wenn kein Training ansteht?</strong></p>



<p><strong>Logan</strong>: Meist stehen wir auf, frühstücken, gehen ins Fitnessstudio und verbringen Zeit zusammen. Der Verein bietet gute Möglichkeiten zum Trainieren, deshalb gehe ich oft hin. Danach erholen wir uns für die nächste Einheit oder das nächste Spiel oder sehen uns ein bisschen von Bremerhaven an.</p>



<p><strong>Was würdet ihr Besuchern aus Kanada in Bremerhaven zeigen?</strong></p>



<p><strong>Tanin:</strong> Zuerst die Innenstadt, den Deich und das Wasser. Und natürlich die Plätze bei der LTS. Die Rasenplätze sind hier viel besser gepflegt als bei uns, wo oft auf Kunstrasen gespielt wird.</p>



<p><strong>Viele Menschen verbinden Kanada eher mit Eishockey als mit Fußball. Kann die Weltmeisterschaft das ändern?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Ich denke schon. Eishockey ist zwar sehr wichtig, aber ein großes Turnier bringt viel Aufmerksamkeit und Begeisterung für den Fußball. Das könnte unseren Sport in Nordamerika langfristig weiterbringen.</p>



<p><strong>Spürt ihr schon Vorfreude auf die WM in eurer Heimat?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Ja, auf jeden Fall. Es ist etwas Besonderes, dass Kanada wieder dabei ist, bisher haben wir ja nur zweimal teilgenommen. Und ich hoffe natürlich, dass die Mannschaft erfolgreich spielt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="988" height="1024" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2-988x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16142" style="width:508px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2-988x1024.jpg 988w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2-290x300.jpg 290w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2-768x796.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/04/MB326_Deichtalk_LTS-Kanadier2.jpg 1000w" sizes="(max-width: 988px) 100vw, 988px" /><figcaption class="wp-element-caption">Von links: Tanin Azizi, Logan Johnston und Yanive Solomon kicken bei der LTS. <em>Foto MOIN Bremerhaven</em></figcaption></figure>



<p><strong>Fühlt sich die WM für euch im Moment weit weg an oder trotzdem nah?</strong></p>



<p>Logan: Es ist allein deshalb schon weit weg, weil Kanada so riesengroß ist. Von Edmonton, wo ich herkomme, sind es zu den nächsten Spielorten immer noch drei Stunden Flugzeit. Aber dass das Turnier im eigenen Land stattfindet, schafft zugleich eine gewisse Nähe.</p>



<p><strong>Wärt ihr während der WM lieber zuhause oder ist es auch spannend, sie aus Europa zu verfolgen?</strong></p>



<p><strong>Logan:</strong> Ich plane, in der Sommerpause einen Monat nach Hause zu fliegen. Es wäre schön zu sehen, wie sich die WM auf die Stimmung dort auswirkt.</p>



<p><strong>Was bedeutet es euch persönlich, dass die WM in Kanada ausgetragen wird?</strong></p>



<p><strong>Tanin:</strong> Sehr viel. Fußball hat mein Leben stark geprägt. Deshalb ist es schön, die wachsende Leidenschaft zu sehen, zu erleben, wie alle zusammenkommen und Kanada oder ihre Lieblingsmannschaften anfeuern. Ich hoffe, dass sich dadurch die Wahrnehmung von Fußball in Kanada verändern wird.</p>



<p><strong>Träumt ihr davon, selbst einmal für Kanada bei einer WM zu spielen?</strong></p>



<p><strong>Yanive:</strong> Ja, das ist einer meiner größten Träume. Ich hoffe, ich kann ich ihn mir erfüllen, bevor ich mit dem Fußballspielen aufhöre.</p>



<p><strong>Logan:</strong> Für jeden Fußballer ist es das ultimative Ziel, sein Land bei einer WM zu vertreten. Ich hoffe natürlich auch darauf. Es wäre harte Arbeit dorthin, aber es wäre absolut unglaublich, wenn einer von uns diese Chance bekäme.</p>



<p><strong>Tanin:</strong> Ich sehe das genauso. Es wäre wahrscheinlich die größte Ehre im Sport.</p>



<p><strong>Wo seht ihr euch in fünf Jahren?</strong></p>



<p><strong>Logan:</strong> Schwer zu sagen. Ich hoffe, mich sportlich weiterzuentwickeln und höhere Ligen zu erreichen, vielleicht irgendwann mal die Dritte Liga. Das wäre schon super. Vielleicht zieht es mich aber auch irgendwann zurück nach Kanada.</p>



<p><strong>Yanive:</strong> Ich setze mir bewusst hohe Ziele und möchte in Europa so weit kommen, wie ich kann und wie mein Körper es zulässt. Ich will nicht sagen, Bundesliga oder Zweite Liga, das wäre unrealistisch. Aber mein Ziel ist, mich fußballerisch so weit zu entwickeln wie möglich.</p>



<p><strong>Tanin:</strong> Fußball beeinflusst mein ganzes Leben positiv – meine Gesundheit, meine Persönlichkeit. Das will ich den Sport zurückgeben und mich so weit entwickeln wie es geht. Wo ich in fünf Jahren spiele, weiß ich noch nicht – Europa, Kanada oder die USA wären alles Optionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tanin, Yanive &amp; Logan: kurz &amp; knapp</h2>



<p><strong>Meine Stärken</strong><br><strong>Tanin:</strong> Defensive<br><strong>Yanive:</strong> Dribbling<br><strong>Logan:</strong> Schnelligkeit</p>



<p><strong>Meine Schwächen</strong><br><strong>Tanin:</strong> schwacher Fuß<br><strong>Yanive:</strong> Zweikämpfe<br><strong>Logan:</strong> Konstanz</p>



<p><strong>Mein Vorbild</strong><br><strong>Tanin:</strong> Cristiano Ronaldo<br><strong>Yanive:</strong> Marcus Rashford<br><strong>Logan:</strong> Ich habe eigentlich keins</p>



<p><strong>Das mag ich besonders an Bremerhaven</strong><br><strong>Alle drei:</strong> die Menschen, die kulturelle Vielfalt &#8211; und ganz pragmatisch auch das große Angebot in den Supermärkten</p>



<p><strong>Was ich unbedingt noch machen will</strong><br><strong>Alle drei:</strong> Einmal das Bremer Pokalfinale erreichen &#8211; und am liebsten mit der LTS gewinnen</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sturm, Starkregen und Überflutungen: Wie gefährdet ist Bremerhaven?</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/sturm-starkregen-und-ueberflutungen-wie-gefaehrdet-ist-bremerhaven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 08:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[bremerhaven]]></category>
		<category><![CDATA[Im Brennpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Starkregen]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere schöne Seestadt hat es wieder einmal geschafft, ganz hinten in einem Ranking zu landen: Beim Klimagefahren-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegt Bremerhaven den letzten Platz von 71 überprüften Großstädten – ist also am stärksten gefährdet (hier geht es zum Ranking). Dieser Index soll aufzeigen, wie sehr Städte in Deutschland 2050 von Klimagefahren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Unsere schöne Seestadt hat es wieder einmal geschafft, ganz hinten in einem Ranking zu landen: Beim Klimagefahren-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegt Bremerhaven den letzten Platz von 71 überprüften Großstädten – ist also am stärksten gefährdet (<a href="https://www.immobilienscout24.de/unternehmen/news-medien/news/default-title/klimagefahren-bedrohen-staedte-bremerhaven-am-anfaelligsten-remscheid-am-widerstandsfaehigsten/" data-type="link" data-id="https://www.immobilienscout24.de/unternehmen/news-medien/news/default-title/klimagefahren-bedrohen-staedte-bremerhaven-am-anfaelligsten-remscheid-am-widerstandsfaehigsten/">hier geht es zum Ranking</a>). Dieser Index soll aufzeigen, wie sehr Städte in Deutschland 2050 von Klimagefahren wie Sturm oder Wassermangel bedroht sind. Doch leben wir hier an der Waterkant wirklich gefährlicher? Wir haben nachgehakt.</strong></p>



<p>„Die Küstenlage macht die Stadt anfällig für Sturm, Starkregen und Sturmflut – alles Gefahren mit besonders hohem Scha- densausmaß“, steht in der Studie zum Klimagefahren-Index. Das ist ein Grund für das Abschneiden bei der Studie. Denn dort wurden nur Großstädte ausgewertet, und Bremerhaven ist die einzige Großstadt direkt an der Nordsee. Knapp über Bremerhaven schneiden im Ranking allerdings Mannheim (Platz 70) und Ludwigshafen am Rhein (Platz 69) ab – beides keine Küstenstädte. Auch dort sind die höchsten Gefahren Sturm und Überschwemmung. Denn dafür braucht es nicht unbedingt die Nordsee.</p>



<p>Statistisch gesehen haben Starkregen, Überschwemmungen, Sturm und Hagel in den vergangenen Jahren sogar deutlich mehr Schäden im Süden des Landes verursacht als im Norden. Die meisten gemeldeten Schäden durch Sturm und Hagel pro 1000 Versicherte gab es im Jahr 2024 im Saarland, das Bundesland Bremen folgte erst auf Platz 12. Das geht aus der Statistik des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) hervor. Zusammengerechnet kamen die Bundesländer Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein nicht einmal auf ein Drittel der in Bayern entstandenen Sturm- und Hagelschäden. Liegt das daran, dass wir hier so sturmfest und erdverwachsen sind wie unsere Nachbarn im niedersächsischen Umland?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Küste als Risikogebiet</h2>



<p>Nur, weil weniger Schäden entstanden sind, ist das Risiko dafür aber nicht geringer. „Küstenregionen wie Bremerhaven weisen aus versicherungstechnischer Sicht ein erhöhtes Gefährdungspotenzial auf“, erklärt Björn Frebe, Versicherungsexperte der Bremerhavener Grotelüschen und Weber AG. Dazu zählt er zum Beispiel Sturmschäden an Dächern, Fassaden, Photovoltaikanlagen und Nebengebäuden. Auch das Risiko für Überflutungen ist hier überdurchschnittlich hoch – allerdings eher durch Starkregen als durch Sturmfluten. Faktoren wie niedrige Lagen, dicht bebaute Gebiete oder Rückstau in Entwässerungssystemen wirken darauf ein.</p>



<p>All das wirkt sich auf die Kosten für eine Elementarschäden-Versicherung aus. „Versicherer kalkulieren nach dem Grundprinzip: höheres Schadenrisiko führt zu höheren Versicherungsprämien“, erläutert Björn Frebe. Prämien können deshalb bis zu 200 Prozent höher ausfallen als in weniger gefährdeten Gebieten. Und die Versicherungsstatistik zeige, dass insbesondere Starkregen in Deutschland an Häufigkeit und Intensität zunehme.</p>



<p>Eine Ursache dafür sind Veränderungen des Klimas. Das EU-Institut Copernicus stellt in seinem Bericht aus dem vergangenen Jahr fest, dass sich die Erwärmung der Weltmeere beschleunigt. In den vergangenen drei Jahren wurden jeweils neue Rekordtemperaturen im Wasser gemessen. Dazu kommt die allgemein steigende Temperatur der Luft. Wärmeres Wasser und wärmere Luft enthalten mehr Energie, die sich stärker entladen kann – zum Beispielin heftigen Stürmen. Höhere Temperaturen sorgen für mehr Verdunstung und damit mehr Niederschlag. Der aktuelle und künftige Anstieg des Meeresspiegels verschärft das Problem zusätzlich</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steigender Meeresspiegel</h2>



<p>Allerdings ist das keine wissenschaftliche Grundlage für Horrorszenarien von überfluteten und nicht mehr bewohnbaren Küstenregionen in Deutschland. Die Bundesländer Bremen und Niedersachsen setzen gemeinsam einen Generalplan zum Küstenschutz um. Er umfasst alle nach bisherigen Kenntnissen nötigen Maßnahmen, um unsere Küsten bis ins Jahr 2100 zu sichern. Erstellt wurde der aktuelle Generalplan Küstenschutz aber bereits 2007: „Dieser wird derzeit gemeinsam mit dem Land Niedersachsen umfassend überarbeitet und neu aufgestellt“, berichtet Ina Schulze, Pressesprecherin der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft in Bremen. Neuere wissenschaftliche Erenntnisse wie der Sonderbericht des Weltklimarats IPCC aus dem Jahr 2019 sollen mit einfließen. „Demnach ist mit einem deutlich stärkeren Meeresspiegel zu rechnen, als noch im bisherigen General- plan aus dem Jahr 2007 angenommen“, so Ina Schulze weiter.</p>



<p>8,4 Meter über Normalnull beträgt derzeit die Sollhöhe für die Deiche in Bremerhaven. Für den Ausbau entlang der rund 22 Kilometer langen Hochwasserlinie ist der Hafenbetreiber bremenports zuständig. In den vergangenen Jahren sind bereits die meisten Deiche auf diesen Stand gebracht worden. An einem Teil des Mittleren Seedeichs beim ehemaligen Flughafen Lunesiel wird derzeit noch gearbeitet. Der Deich entlang der Luneplate muss künftig wohl auch angepasst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Sperrwerk geplant</h2>



<p>Der letzte Baustein des Hochwasserschutzes in Bremerhaven ist das Geestesperrwerk. Schon seit 2009 wird ein Neubaugeplant, da die Fluttore unter der Kennedybrücke nicht mehr hoch genug für die aktuellen Anforderungen sind. Das neue, höhere Sperrwerk soll ein gutes Stück weiter in Richtung Weser stehen, kurz vor dem Anleger für die Weserfähre. Außerdem wird der Geestevorhafen nach den neuen Richtlinien ausgebaut. 2027 könnte Bau- beginn für das rund 100 Millionen Euro teure Projekt sein.</p>



<p>Womöglich müssen unsere Deiche aber in einigen Jahren weiter erhöht werden: Rund einen Meter höher könnte der Meeresspiegel laut Sonderbericht des Weltklimarats IPCC bis 2100 steigen. Frühere Prognosen – wie die für den Generalplan Küstenschutz von 2007 – waren nur von etwa einem halben Meter ausgegangen.</p>
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		<title>Dein Tag in &#8230; Geestland</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/dein-tag-in-geestland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:58:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Bederkesa]]></category>
		<category><![CDATA[Geestland]]></category>
		<category><![CDATA[Langen]]></category>
		<category><![CDATA[Moortherme]]></category>
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					<description><![CDATA[Seen, Wälder, etwas Deich und ein Stadtzentrum im Nirgendwo: Unser nördlicher Nachbar bietet viel Abwechslung und liegt so nah, dass man es oft kaum merkt, wenn man die Grenze überquert. Wir nehmen dich mit auf eine kleine Rundreise. 9 Uhr Der Tag beginnt ganz entspannt – mit einem Besuch in der Moor-Therme in Bad Bederkesa. [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Seen, Wälder, etwas Deich und ein Stadtzentrum im Nirgendwo: Unser nördlicher Nachbar bietet viel Abwechslung und liegt so nah, dass man es oft kaum merkt, wenn man die Grenze überquert. Wir nehmen dich mit auf eine kleine Rundreise.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">9 Uhr</h2>



<p>Der Tag beginnt ganz entspannt – mit einem Besuch in der Moor-Therme in Bad Bederkesa. Das Schwimmbad an der Straße Berghorn 13 umfasst neben Sport- und Erlebnisbecken auch ein Solebecken mit einem geringen Salzgehalt. Das Solewasser ist besonders angenehm für Haut und Atemwege. Du kannst aber auch direkt in einer Wanne mit Moorwasser aus dem nahen Ahlenmoor baden – das bringt den Stoffwechsel in Schwung, fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln. Außerdem gehört zur Moortherme eine umfangreiche Saunalandschaft mit verschiedensten Angeboten. Tiefenerholt kannst du danach am Bederkesaer See entlangspazieren, die Burg Bederkesa oder die kleinen Geschäfte rund um die Mattenburger Straße erkunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">12 Uhr</h2>



<p>Sportwagen aus den 1960ern, historische Motorräder und klassisches Handwerk: Das Museum und Café Yesterday an der Geestensether Straße 9 in Köhlen zeigt liebevoll restaurierte Fahrzeuge aus vielen Jahrzehnten. Außerdem gehört eine alte Schlosserei zur Ausstellung. Nach der kleinen Zeitreise gibt es im Café warme und kühle Getränke, Kuchen oder Herzhaftes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">14 Uhr</h2>



<p>Ab ins Stadtzentrum! Aber wo ist das eigentlich? Der geografische Mittelpunkt der Stadt Geestland liegt auf einem Acker zwischen Drangstedt, Bederkesa und Alfstedt. Ganz in der Nähe lädt der Drangstedter Wald zu einem ausgedehnten Spaziergang im Grünen ein. Beliebt sind für kleine Wanderungen auch die Pipinsburg und Heidenschanze nördlich von Langen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">17.30 Uhr</h2>



<p>Langsam wird es Zeit für das Abendessen. In Langen triffst du auf Gastronomie für verschiedenste Geschmäcker: von der frischen Bowl über mächtige Burger bis zu griechischen, indischen oder ukrainischen Spezialitäten. Schnell fündig wirst du rund um das Lindenhof-Center und entlang der Leher Landstraße.</p>



<h2 class="wp-block-heading">19.30 Uhr</h2>



<p>Jetzt geht es an den westlichsten Zipfel des Geestlands: zum Ochsenturm bei Imsum. Dieser Turm einer abgebrochenen mittelalterlichen Kirche direkt hinterm Deich entfaltet seine Atmosphäre besonders bei tiefstehender Sonne. Die Besucherplattform eröffnet einen schönen Ausblick über den Containterhafen und die grüne Stadt Geestland. Oder du schaust vom Deich dabei zu, wie die Sonne langsam in der Wesermündung versinkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Stadt Geestland</h2>



<p>16 größere und kleinere Ortschaften bilden die Stadt Geestland. 2011 ist sie durch eine Fusion der beiden Vorgängergemeinden Bederkesa und Langen entstanden. Geestland hat dabei den Stadtstatus von Langen übernommen. Mit 356,56 Quadratkilometern landet die Kommune auf Platz 11 der flächengrößten Städte in Deutschland – noch vor Dresden, Bremen oder München. Was die Einwohner betrifft zählt Geestland mit rund 31.000 Bewohnern allerdings als Mittelstadt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wander-Routen und zahlreiche Eindrücke</h2>



<p>Geestland bietet abseits der Hauptverkehrsstraßen eine abwechslungsreiche Natur und vielfältige Eindrücke. Der begeisterte Wanderer Ulrich Tholl hat 22 Touren in seinem Buch „Wanderungen durch Geestland und Umgebung“ gesammelt und veröffentlicht. Darin finden sich neben Fotos auch Interviews mit Menschen aus der Region und zahlreiche Infos über die heimische Natur. Das Buch kann über den Bremer Kellner-Verlag bezogen werden.</p>



<p></p>
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		<title>Weltladen Bremerhaven &#8211; die Welt ein kleines Stück besser machen</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/weltladen-bremerhaven-die-welt-ein-kleines-stueck-besser-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 08:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Trade]]></category>
		<category><![CDATA[fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Weltladen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ohne Bohne kein Kaffee und auch keine Schokolade. Trotzdem verdienen die Erzeuger in Afrika oder Südamerika an ihren Produkten kaum genug zum Überleben. Dort setzt Fair Trade an. Der Weltladen Bremerhaven ist seit mehr als 35 Jahren Anlaufstelle für fair gehandelte Waren. Sein Sortiment um- fasst inzwischen viele verschiedene Lebensmittel, Kunsthandwerk, Mode – und eigens [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Ohne Bohne kein Kaffee und auch keine Schokolade. Trotzdem verdienen die Erzeuger in Afrika oder Südamerika an ihren Produkten kaum genug zum Überleben. Dort setzt Fair Trade an. Der Weltladen Bremerhaven ist seit mehr als 35 Jahren Anlaufstelle für fair gehandelte Waren. Sein Sortiment um- fasst inzwischen viele verschiedene Lebensmittel, Kunsthandwerk, Mode – und eigens für Bremerhaven hergestellte Kaffees und Schokoladen.</strong></p>



<p>Die Produkte in den Regalen stammen zum Beispiel von Lieferanten wie GEPA oder El Puente. „Das garantiert eine faire Entlohnung für die Produzenten. Und vor allen Dingen: keine Kinderarbeit“, unterstreicht Herma Thieß vom Weltladen Bremerhaven. Sie engagiert sich dort gemeinsam mit rund 20 weiteren Ehrenamtlichen. Gemeinsam mit dem Lieferanten GEPA bietet das Geschäft auch die offizielle Fairtrade-Schokolade für Bremerhaven an: die „Havenschokolade“ in Vollmilch oder Zartbitter. Sie unterstützt gerechte Preise, hat einen hohen Kakaoanteil und besteht nur aus natürlichen Inhaltsstoffen.</p>



<p>Als weiteres Beispiel nennt Herma Thieß den Bremerhaven-Kaffee aus der Rösterei Utamtsi. „Utamtsi kauft den Kaffee direkt von Kleinbauern in Kamerun. Für die Sortierung dort werden Menschen mit Behinderungen beschäftigt“, erläutert sie. Das Unternehmen mit Sitz in Bremen zahlt den Kaffeebauern nach eigener Aussage rund 40 Prozent mehr als den Weltmarktpreis. Außerdem garantiert es, dass die Bohnen nachhaltig und nach Vorgaben des Bio-Landbaus angepflanzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Exklusiver Kaffee für Bremerhaven</h2>



<p>Geröstet werden die beiden Kaffee-Sor- ten für den Weltladen Bremerhaven in Lilienthal bei Bremen – und zwar besonders schonend, etwa 20 Minuten lang. Im Gegensatz zu herkömmlichen Industrieprodukten, die meist nur wenige Minuten bei bis zu 800 Grad rösten. &#8222;Deshalb ist der Utamtsi-Kaffee besonders bekömmlich“, sagt Herma Thieß. Auch Aroma und Ergiebigkeit gewinnen. Erhältlich ist er in den Sorten „Fischtown Kaffee“ und „Bremerhavens beste Bohne“ exklusiv im Weltladen Bremerhaven.</p>



<p>Qualität ist ein wichtiger Aspekt für Fairtrade-Produkte. Schließlich kosten sie in der Regel ein gutes Stück mehr als die Standardwaren aus dem Supermarkt. So haben auch die weiteren Produkte aus dem Sortiment wie Honig, Tee, Wein oder Säfte Bio-Qualität und sind oft besonders hochwertig hergestellt. Das gilt ebenfalls für die in Asien, Afrika und Südamerika gefertigte Kleidung. Als Beispiel nennt Herma Thieß Fairytale Fashion und Nepalaya. „Die Kleidung ist zu 100 Prozent Bio-Baumwolle und Handarbeit.“ Davon profitieren in diesem Fall Bauern und Arbeiter in Nepal.</p>



<p>Erst im vergangenen Jahr konnte der Weltladen Bremerhaven 35-jähriges Bestehen feiern. 1990 gegründet, wird er bis heute ehrenamtlich betrieben. Gewinn wird nicht erwirtschaftet, nur die laufenden Kosten für das Geschäft gedeckt. Der Weltladen Bremerhaven ist eng vernetzt mit dem Nord-Süd- Forum Bremerhaven. Gemeinsam präsentieren sie sich, ihre Produkte und ihr Anliegen zum Beispiel an Aktionstagen auf dem Geestemünder Wochen- markt oder am Schaufenster Fischereihafen. Alle Interessierten sind zum Weltladentag am 9. Mai ab 10.00 Uhr in das Geschäft an der Bürgermeister- Smidt-Straße eingeladen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weltladen Bremerhaven</h2>



<p><strong>Bürgermeister-Smidt-Straße 146</strong></p>



<p><strong>Öffnungszeiten:</strong><br>Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr<br>Samstag von 10 bis 13 Uhr</p>



<p><strong><a href="http://www.weltlaeden.de/bremerhaven" data-type="link" data-id="www.weltaeden.de/bremerhaven">www.weltlaeden.de/bremerhaven</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Faitrade Town Bremerhaven</h2>



<p>Bremerhaven hat 2014 das Siegel „Fairtrade Town“ von der Organisation Fairtrade Germany erhalten, 2024 wurde die Auszeichnung erneuert. Dafür muss die Stadtverwaltung unter anderem den Verkauf von fair gehandelten Produkten in Einzelhandel und Gastronomie anregen und Engagement zum Beispiel in Schulen und Vereinen fördern. 2017 startete zusätzlich die gemeinsame Fair-Trade-Region Unterweser, zu der neben Bremerhaven zum Beispiel die Stadt Geest- land und die Gemeinden Schiffdorf, Loxstedt, Beverstedt und Hagen im Bremischen zählen.</p>



<p><strong><a href="http://www.fair-einkaufen-brhv-cux.de" data-type="link" data-id="www.fair-einkaufen-brhv-cux.de">www.fair-einkaufen-brhv-cux.de</a></strong></p>
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		<title>Zeit und Glücksmomente schenken: mitKids Aktivpatenschaften in Bremerhaven</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/zeit-und-gluecksmomente-schenken-mitkids-aktivpatenschaften-in-bremerhaven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MOIN Bremerhaven]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 08:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivpatenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Ehlering-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[mitKids]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinder lieben es, die Welt zu entdecken und neue Dinge auszuprobieren. Heutzutage stehen Eltern vor vielen Herausforderungen und manchmal fehlt es an der nötigen Zeit, dem Kind immer die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Hier setzen die mitKids Aktivpatenschaften in Bremerhaven an: Sie bringen Tandems aus einer ehrenamtlichen erwachsenen Patin oder einem Paten und einem Kind [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Kinder lieben es, die Welt zu entdecken und neue Dinge auszuprobieren. Heutzutage stehen Eltern vor vielen Herausforderungen und manchmal fehlt es an der nötigen Zeit, dem Kind immer die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Hier setzen die mitKids Aktivpatenschaften in Bremerhaven an: Sie bringen Tandems aus einer ehrenamtlichen erwachsenen Patin oder einem Paten und einem Kind zwischen zwei und neun Jahren zusammen.</strong></p>



<p>Die Ehrenamtlichen werden durch regelmäßige Treffen und gemeinsame Stunden zu einer zusätzlichen Bezugsperson für die Kinder. Gemeinsam auf Entdeckungstour gehen, da sein und zuhören, zusammen Spielen, Basteln und Kochen – alles ist möglich.</p>



<p>„Die extra Portion Zuwendung unterstützt die Kinder, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen. Es ist eine Win-Win Situation und verschafft viele gemeinsame Glücksmomente“, erläutert Ingrid Ehlerding, Gründerin des Projekts.</p>



<p><strong>Möchtest du gemeinsam mit einem Patenkind die Welt neu entdecken? Dann melde dich bei Sinem Öksüzoğulları – das Bremerhavener Team freut sich über ehrenamtliche Verstärkung.</strong></p>



<p><strong><a href="http://www.mitkids.ehlerding-stiftung.de" data-type="link" data-id="www.mitkids.ehlerding-stiftung.de">www.mitkids.ehlerding-stiftung.de</a></strong></p>



<p><strong>mitKids Bremerhaven</strong><br>Grashoffstraße 7<br>0471/951559 77</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Kulturkirche Bremerhaven startet nach Sanierung neu</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/kulturkirche-bremerhaven-startet-nach-sanierung-neu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Pauluskirche]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausstellungen im Mittelschiff, Yoga vor dem Altar, Lichtinstallationen am Gewölbe: Die Kulturkirche Bremerhaven steht für Kunst und Veranstaltungen vor der besonderen Kulisse der Pauluskirche. Doch in den vergangenen Jahren konnte der 1905 an der Hafenstraße errichtete Bau kaum dafür genutzt werden. Seit 2021 war wegen defekter Leitungen der Strom abgestellt. Am 21. März startet die [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Ausstellungen im Mittelschiff, Yoga vor dem Altar, Lichtinstallationen am Gewölbe: Die Kulturkirche Bremerhaven steht für Kunst und Veranstaltungen vor der besonderen Kulisse der Pauluskirche. Doch in den vergangenen Jahren konnte der 1905 an der Hafenstraße errichtete Bau kaum dafür genutzt werden. Seit 2021 war wegen defekter Leitungen der Strom abgestellt. Am 21. März startet die Kulturkirche dort mit einer Doppelausstellung und einem Festprogramm in ein neues Veranstaltungsjahr.</strong></p>



<p>Kuratorin Dr. Lena Reichelt übernahm im September 2024 die Leitung der Kulturkirche. Da war die Pauluskirche aufgrund der veralteten und zum Teil gefährlichen Elektrik schon seit drei Jahren geschlossen. Die neue Kuratorin brachte wieder Leben in das Gotteshaus – ein sicherer Baustrom- Anschluss sorgte zumindest für das Nötigste, um Ausstellungen und Veranstaltungen zu ermöglichen. „Wir haben viel improvisiert. Jetzt kann wieder Alltag einkehren“, freut sich Dr. Lena Reichelt. Das Bild oben zeigt die Ausstellung &#8222;Dunkle Zeiten&#8220; von Stefan Strumbel (Foto Jens Weyers)</p>



<p>Seit August 2025 wurde die Pauluskirche rundum saniert. Risse im Mauerwerk wurden verschlossen, das Dach ausgebessert, neue Brandschutztüren eingebaut – und moderne Stromleitungen verlegt. Künstlerinnen und Künstler können so wieder die gebäudeeigenen Licht- und Soundanlagen nutzen. Ihren besonderen Charme hat die neogotische Backsteinkirche behalten. „Der Raum hier bietet total viel. Durch die Installationen und Performances können wir ihn immer wieder neu entdecken“, sagt Dr. Lena Reichelt. „Die Künstlerinnen und Künstler haben hier ganz andere Möglichkeiten als in einem Museum oder in einer Galerie.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doppelausstellung mit viel Programm</h2>



<p>Das neue Programm der Kulturkirche beginnt am 21. März mit einer Doppelausstellung der beiden Künstlerinnen Anna Holzhauer und Franziska von den Driesch unter dem Titel „flip“. Erstmals arbeiten sie zusammen und wollen ganz verschiedene Seiten des Gebäudes, aber auch der Institution Kirche aufzeigen. Eröffnet wird das neue Kulturkirchen-Jahr mit einem Festakt ab 15 Uhr. Von März bis Juni begleitet ein Rahmenprogramm die Ausstellung – unter anderem mit Gesprächen mit den Künstlerinnen, Vorträgen sowie Meditation und Yoga in der Kirche.</p>



<p>„flip“ wird in der Kulturkirche bis zum 13. Juni zu sehen sein. Darauf folgt eine Ausstellung der international tätigen Künstlerin Alke Reeh, die sich auf das Gestalten von Flächen mit unterschiedlichsten Materialien und Formen spezialisiert hat. Die Eröffnung ist für den 29. August geplant. Das Rahmenprogramm setzt sich zum Beispiel aus Performances der Tanz-Etage und einem Orchesterkonzert zusammen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="525" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Kulturkirche_Lena-Reichelt-1024x525.jpg" alt="Kuratorin Dr. Lena Reichelt stellt das neue Jahresprogramm der Kulturkirche vor. Foto MOIN Bremerhaven" class="wp-image-15091" style="width:340px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Kulturkirche_Lena-Reichelt-1024x525.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Kulturkirche_Lena-Reichelt-300x154.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Kulturkirche_Lena-Reichelt-768x394.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Kulturkirche_Lena-Reichelt.jpg 1375w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kuratorin Dr. Lena Reichelt stellt das neue Jahresprogramm der Kulturkirche vor. Foto MOIN Bremerhaven</em></figcaption></figure>



<p>Beide Ausstellungen sind jeweils donnerstags, freitags und samstags von 16 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 15 Uhr geöffnet. „Die Ausstellungen und alle Veranstaltungen sind für alle kostenlos. Wir wollen das Miteinander fördern“, erläutert Dr. Len Reichelt. Die Kulturkirche wird von der Hanns-Lilje-Stiftung, der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und vom Kirchenkreis Bremerhaven gefördert. Seit 2013 hat sie zahlreichen namhaften Künstlerinnen und Künstler aus Bereichen wie Installationen über Fotografie bis Malerei an der Hafenstraße einen Ort für ihre Ausstellungen und Performances gegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Pauluskirche</h2>



<p>Der neogotische Backsteinbau an der Hafenstraße 124 wurde am 19. März 1905 eingeweiht. Die neue Kirche war dringend nötig, da die Einwohnerzahl in Lehe Ende des 19. Jahrhunderts stark stieg und die Alte Kirche an der Langen Straße längst nicht mehr genug Platz bot. 1944 erlitt das Gebäude einen schweren Bombentreffer und stürzte teilweise ein. Bis 1953 wurde die Kirche wieder aufgebaut und neu eröffnet. Neben den Altarfenstern des Bremer Künstlers Heinz Lilienthal zählen die Orgel von Paul Ott und die Aussichtsplattform auf dem Kirchenturm zu ihren Besonderheiten.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Gut gebellt! Neues aus Bremerhaven und Umzu</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/gut-gebellt-neues-aus-bremerhaven-und-umzu-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michelle Reil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Leinenpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Snoopy]]></category>
		<category><![CDATA[Snoopys Kolumne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://moin-bremerhaven.de/?p=15082</guid>

					<description><![CDATA[Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit Hallo ihr Lieben, da seid ihr ja schon wieder, und wisst ihr, wer auch bald da ist? Der Frühling! Endlich wieder lange Spaziergänge, zwitschernde Vögel und viele neue Gerüche zum Erschnuppern. Allerdings ist diese Freude nur von kurzer Dauer. Ab dem 15. März gilt im Bundesland Bremen die Leinenpflicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit</h2>



<p><strong>Hallo ihr Lieben, </strong></p>



<p><strong>da seid ihr ja schon wieder, und wisst ihr, wer auch bald da ist? Der Frühling! Endlich wieder lange Spaziergänge, zwitschernde Vögel und viele neue Gerüche zum Erschnuppern. Allerdings ist diese Freude nur von kurzer Dauer. Ab dem 15. März gilt im Bundesland Bremen die Leinenpflicht aufgrund der Brut- und Setzzeit.</strong></p>



<p>Mein Frauchen sagt immer, das muss sein. Vögel brüten, Rehe setzen ihre Kitze, Hasen drücken sich ins Gras. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Wildtiere nicht gestört werden. Unser Geruch, ein freudiges Bellen beim Spielen mit Artgenossen oder eine unvorsichtige Entdeckungstour im Unterholz können schlimme Konsequenzen für den Nachwuchs der Wildtiere bedeuten.</p>



<p>Deswegen ist es besonders wichtig, dass ich und meine vierbeinigen Artgenossen vom 15. März bis zum 1. Juli in der sogenannten „freien Landschaft“ an der Leine geführt werden.</p>



<p>Im eigenen Garten und in Wohngebieten ist das freie Laufen weiterhin erlaubt. Stadtparks haben häufig eine eigene Regelung, da ist es wichtig, auf die Beschilderung zu achten. Das Nichteinhalten der Leinenpflicht wird sogar mit einem Bußgeld geahndet. In Niedersachsen gilt die Leinenpflicht erst ab dem 1. April.</p>



<p>Ab wann die Regelung gilt, ist jedem Bundesland selbst überlassen. Bremen geht durch den früheren Start einfach auf Nummer sicher und ho t so, alle Arten schützen zu können. Wer das alles überblickt, hat entweder sehr viel Freizeit oder eine bemerkenswerte Liebe zu Satzungen, wenn ihr mich fragt.</p>



<p><strong>Was haltet ihr von der Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit? Schreibt mir eure Meinung gerne an: snoopy@moin-bremerhaven.de</strong></p>



<p>Mir als Hund bleibt nichts anderes übrig, als mich den Regeln zu fügen – und mich umso mehr zu freuen, wenn es im Juli endlich wieder heißt: „Leinen los!“.</p>



<p><strong>Bis dahin: haltet die Ohren steif, euer Snoopy</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frischer Fisch, viel Fachwissen und ein ordentlicher Schuss Humor: Fischkochstudio-Küchenchef Ralf Harms</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/frischer-fisch-viel-fachwissen-und-ein-ordentlicher-schuss-humor-fischkochstudio-kuechenchef-ralf-harms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Edel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fischereihafen]]></category>
		<category><![CDATA[Fischkochstudio]]></category>
		<category><![CDATA[kochshow]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://moin-bremerhaven.de/?p=15054</guid>

					<description><![CDATA[Fisch zubereiten ist schwierig – so das Gerücht. Dabei können auch wenig erfahrene Hobbyköche leckere und unkomplizierte Gerichte auf den Tisch bringen. Küchenmeister und Fischsommelier Ralf Harms zeigt im Fischkochstudio, wie es geht. Da lässt sich auch für Fortgeschrittene noch eine Menge lernen. Der Küchenchef spricht mit uns im Deichtalk über die richtige Zubereitung, traditionelle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Fisch zubereiten ist schwierig – so das Gerücht. Dabei können auch wenig erfahrene Hobbyköche leckere und unkomplizierte Gerichte auf den Tisch bringen. Küchenmeister und Fischsommelier Ralf Harms zeigt im Fischkochstudio, wie es geht. Da lässt sich auch für Fortgeschrittene noch eine Menge lernen. Der Küchenchef spricht mit uns im Deichtalk über die richtige Zubereitung, traditionelle Rezepte, frische Ideen und sein Lieblingsgericht.</strong></p>



<p><strong>Moin Ralf, was kommt bei euren Kochshows auf den Teller?</strong></p>



<p>Oft unser „Garantfisch“, der Lachs. 90 Prozent der Gäste hier essen gerne Lachs. Der verträgt und verzeiht auch viel – außer das Totgaren. Wir machen dann gerne ein „buntes Blech“ mit verschiedenen Fischsorten und unterschiedlichen Toppings aus dem Backofen. Außerdem geht es auch darum, Fisch richtig zu braten. Wie gehe ich mit der Pfanne um? Wie wende ich ihn, wann ist er gar? Dazu kommt dann noch das richtige Würzen. Ich erkläre, wie ich es mache: Wenn ich einen frischen Fisch habe, streue ich da ein bisschen Salz, ein bisschen Zitronenpfeffer rüber, dann packe ich ihn in die Pfanne. Die sollte nicht zu heiß sein, der Fisch glasig garen.</p>



<p><strong>Welche Shows und Kurse bietet ihr an?</strong></p>



<p>Es gibt bei uns unterschiedliche Formate. Die Kochshows gibt es als „Original“, „Gourmet“ und „Premium“, jeweils mit Büfett im Anschluss. Bei der „Original“- Kochshow zeigen wir die Basics der Fischzubereitung. In der „Gourmet“- Kochshow für Kenner arbeiten wir oft mit saisonalen Zutaten und Trendrezepten. In der „Premium“-Variante nutzen wir auch Schalen- und Krustentiere oder kombinieren mit Fleisch. Bei den Shows kochen wir vorne, die Gäste schauen zu. Bei den Kochkursen geht es tiefer in die Materie. Da präsentieren wir dem Gast ein Menü, das er dann selbst nachkocht.</p>



<p><strong>Im Fischkochstudio stehst du – neben dem Fisch – im Mittelpunkt. Wie viel Showmaster muss da in einem stecken?</strong></p>



<p>Es gibt viele Köche, die können super kochen. Und es gibt viele Menschen, die können super sabbeln. Hier musst du beides können. Du solltest das informativ und interessant rüberbringen und Spaß sollte auch dabei sein. Du musst die Leute ja abholen und kannst nicht nur stumpf runterpredigen. Ich bin selbst im Prüfungsausschuss für die Koch-Meisterprüfung. Von daher weiß ich, wie man Wissen vermittelt. Dann wird mal ein Joke gemacht, eine Anekdote erzählt. Der Gast soll merken, dass man Freude an seiner Arbeit hat. Das Wissen mit Spaß, Liebe zum Produkt und Respekt vor dem Produkt zu vermitteln, das ist für mich eigentlich eine Selbstverständlichkeit.</p>



<p><strong>Woher bekommst du die Inspiration für eure Gerichte?</strong></p>



<p>Man ist hier im Fischereihafen ja im Prinzip an der Quelle. Irgendwo sieht man immer was – bei Kollegen, im Restaurant, im Fernsehen oder im Internet. Das probiere ich dann aus und passe es an. Ich möchte den Fisch jedes Mal neu in Szene setzen und ihm am besten eine eigene Note mitgeben – damit die Gäste denken: „Das ist mal was ganz anderes“. Das ist das Schönste an unserem Beruf: Wir erleben immer etwas Neues, können von anderen lernen und etwas Neues kreieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Deichtalk_Ralf-Harms_Vanessa-Fabeck_Florian-ZerbstcMartina-Buchholz-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-15057" style="width:508px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Deichtalk_Ralf-Harms_Vanessa-Fabeck_Florian-ZerbstcMartina-Buchholz-1024x682.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Deichtalk_Ralf-Harms_Vanessa-Fabeck_Florian-ZerbstcMartina-Buchholz-300x200.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Deichtalk_Ralf-Harms_Vanessa-Fabeck_Florian-ZerbstcMartina-Buchholz-768x512.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Deichtalk_Ralf-Harms_Vanessa-Fabeck_Florian-ZerbstcMartina-Buchholz-1536x1024.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/02/MB0226_Deichtalk_Ralf-Harms_Vanessa-Fabeck_Florian-ZerbstcMartina-Buchholz.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ralf Harms mit seinem Team: Servicekraft Vanessa Fabeck und Koch-Kollege Florian Zerbst. Foto Martina Buchholz</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fischkochstudio</h2>



<p>Das gibt es nur in Bremerhaven: Ein Kochstudio für die leckere, gesunde und verantwortungsvolle Zubereitung von Fisch. 1927 als Lehrküche für angehende Hausfrauen gegründet, bietet das Fischkochstudio heute Shows, Kurse und Seminare für alle an – vom absoluten Anfänger bis zum Profi. Mehr als 10.000 Gäste besuchen es pro Jahr. Es erhielt unter anderem den Seafood Star 2025 für das „Beste Fischevent“ von der internationalen Fachzeitschrift FischMagazin.<br><a href="http://www.fischkochstudio.de" data-type="link" data-id="www.fischkochstudio.de"><strong>www.fischkochstudio.de</strong></a></p>



<p><strong>Das Fischkochstudio gibt es – in etwas anderer Form – schon seit fast 100 Jahren. Benutzt ihr noch Rezepte von damals?</strong></p>



<p>Den Matjessalat. Das Rezept ist noch so, wie es meine Vorgänger gekocht haben. Ansonsten – Also, wenn ich eine Scholle brate, brate ich eine Scholle. Da muss ich aufpassen, wie durch sie gebraten wird, dass die Haut kross wird. Das ist das Gleiche wie früher. Heute haben wir das ganze Jahr über Südfrüchte und Gemüse, nicht nur saisonal. Da sind wir im Vergleich zu früher wirklich verwöhnt. Wir haben inzwischen beim Büfett und bei den Kochkursen auch immer etwas Vegetarisches oder Veganes dabei. Und zwar nicht nur Gemüse oder Salat, sondern Quinoa-Pfannen, spezielle Pasta und so weiter.</p>



<p><strong>Ihr seid auch als kulinarische Botschafter für Bremerhaven auf Messen und Veranstaltungen unterwegs. Wo trifft man euch dann?</strong></p>



<p>Wir machen die Standverpflegung für die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft FBG auf der Fisch International in Bremen und bei der Internationalen Tourismusbörse Berlin. Da gibt es Klassiker – nicht nur Fisch – wie Bremerhavener Fischsuppe, Labskaus, Knipp oder mit Zitronenöl confierten Kabeljau. Darauf freuen sich viele Touristiker schon das ganze Jahr. Wir waren auch schon oft auf der Grünen Woche in Berlin und zuletzt auf dem Deutschen Marineball in Mecklenburg-Vorpommern. Da haben wir gemeinsam mit dem Bremer Ratskeller das Bundesland Bremen repräsentiert. Wir hatten ein Zweierlei vom Kaviar: einmal ein cremiger Tatar und einmal einen geflammten Kaviar mit Schokolade. Das kam sehr gut an.</p>



<p><strong>Wie bist du zum Kochen und zum Fischkochstudio gekommen?</strong></p>



<p>Jeder Koch hat Fisch als Teil seiner Ausbildung – da geht kein Weg drumrum. Nach der Ausbildung war ich Jungkoch bei Natusch. Da haben wir hier im Fischereihafen Silvesterbälle und ähnliche Veranstaltungen im Fischbahnhof betreut. Und als ich 2013 gehört habe, dass das Fischkochstudio einen neuen Küchenmeister sucht, war das für mich ganz einfach: Man kannte sich, es gab großes Interesse. Damals sah das Fischkochstudio mit den vielen Fliesen und kleinen Fenstern noch eher aus wie ein Schlachthaus. Aber wir haben gesagt: „Es wird groß, es wird schön“. Und jetzt? (Ralf Harms deutet in das 2014 runderneuerte, helle und moderne Fischkochstudio) Man hat hier wirklich Raum, sich kreativ auszuleben, das Produkt darzustellen und Lust auf Fisch zu machen.</p>



<p><strong>Welchen Fisch magst du persönlich am liebsten?</strong></p>



<p>Ganz klassisch, gebratenen Rotbarsch mit Kartoffelsalat. Das passt immer. Dann einen pochierten oder gekochten Schellfisch mit einer schönen Senfsoße – auch sehr, sehr lecker. Natürlich auch Seeteufel und Seezunge, wenn wir ins High End gehen. Das, was man von früher so gewohnt ist – ein schönes Stück Fisch mit einem einfachen Kartoffelsalat oder grünem Salat.</p>



<p><strong>Jetzt habe ich Hunger bekommen. Vielen Dank für das Gespräch!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ralf Harms &#8211; kurz &amp; knapp</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Meine Stärken:</strong> Spaß am Beruf, Belastbarkeit und ich bin relativ umgänglich.</li>



<li><strong>Meine Schwächen:</strong> Manchmal bin ich etwas sehr temperamentvoll und ungeduldig.</li>



<li><strong>Mein Lebensmotto:</strong> Spaß haben an dem, was man macht. Und auch mal mit dem zufrieden sein, wie es ist.</li>



<li><strong>Das mag ich besonders an Bremerhaven:</strong> Den Fischereihafen und den Neuen Hafen finde ich unwahrscheinlich schön. Und ich mag natürlich den Fisch.</li>



<li><strong>Was ich hier unbedingt noch machen will:</strong> Wasserski fahren und zum Eishockey gehen.</li>
</ul>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Verein Lichtblicke e.V.: Für ein erfülltes Leben trotz Krankheit</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/verein-lichtblicke-e-v-fuer-ein-erfuelltes-leben-trotz-krankheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MOIN Bremerhaven]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 08:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<category><![CDATA[Organversagen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoonkologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Diagnosen Krebs oder Organversagen stellen das ganze Leben auf den Kopf. Die erste Frage, die sich stellt, ist: „Werde ich überleben?“. Hier ist der Bremerhavener Verein Lichtblicke e.V. Ansprechpartner und Beratungsstelle für Betroffene und Angehörige. Wir sind für dich da und bieten dir und deiner Familie kostenlose Beratung rund um die Themen Krebs, Organversagen [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Die Diagnosen Krebs oder Organversagen stellen das ganze Leben auf den Kopf. Die erste Frage, die sich stellt, ist: „Werde ich überleben?“. Hier ist der Bremerhavener Verein Lichtblicke e.V. Ansprechpartner und Beratungsstelle für Betroffene und Angehörige.</strong></p>



<p>Wir sind für dich da und bieten dir und deiner Familie kostenlose Beratung rund um die Themen Krebs, Organversagen und Organspende. Unser erfahrenes Team aus langjährigen, mit viel Herz engagierten Mitarbeitern ist spezialisiert auf die Psychoonkologie &#8211; also die seelische Unterstützung in diesem Ausnahmezustand. Zu unserem Programm gehören Infoveranstaltungen genauso wie gemeinsame Spaziergänge oder Singen.</p>



<p>Wir freuen uns, am Samstag, 28. Februar, wieder unseren Wohlfühltag anbieten zu können: einen Tag voller Leichtigkeit, Überraschungen, interessanter Aussteller und vieler unterhaltsamer Gespräche – von 13 bis 16 Uhr im TimePort 2 an der Barkhausenstraße 2. Du bist herzlich eingeladen!</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="545" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/01/2025-Logo-Lichtblicke-Bunt-1024x545.jpg" alt="" class="wp-image-14640" style="width:331px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/01/2025-Logo-Lichtblicke-Bunt-1024x545.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/01/2025-Logo-Lichtblicke-Bunt-300x160.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/01/2025-Logo-Lichtblicke-Bunt-768x409.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/01/2025-Logo-Lichtblicke-Bunt-1536x818.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/01/2025-Logo-Lichtblicke-Bunt.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Verein Lichtblicke e.V.</strong><br>Schifferstraße 17 | 0471/391 3869<br>info@lichtblicke-bremerhaven.de<br>Öffnungszeiten Beratungsstelle:<br>montags von 15 bis 17 Uhr,<br>dienstags und donnerstags<br>von 10 bis 12 Uhr</p>
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