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	<title>Jens Schönig &#8211; MOIN Bremerhaven</title>
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	<title>Jens Schönig &#8211; MOIN Bremerhaven</title>
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		<title>Brennpunkt Stadthalle: Und täglich grüßt das Gutachten</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/brennpunkt-stadthalle-und-taeglich-gruesst-das-gutachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Brennpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadthalle]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahren werden Konzepte für die Zukunft der Stadthalle diskutiert. Eine Entscheidung lässt indes auf sich warten. Wer heute vor der Stadthalle steht, sieht auf den ersten Blick ein Veranstaltungsgebäude wie viele andere. Wer hinter die Kulissen blickt, erkennt einen Sanierungsfall. Der 1974 für bis zu 5.500 Gäste gebaute Veranstaltungstempel strotzt vor Mängeln. Brandschutz und [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Seit Jahren werden Konzepte für die Zukunft der Stadthalle diskutiert. Eine Entscheidung lässt indes auf sich warten.</h2>



<p><strong>Wer heute vor der Stadthalle steht, sieht auf den ersten Blick ein Veranstaltungsgebäude wie viele andere. Wer hinter die Kulissen blickt, erkennt einen Sanierungsfall. Der 1974 für bis zu 5.500 Gäste gebaute Veranstaltungstempel strotzt vor Mängeln. Brandschutz und Haustechnik sind veraltet, die Betriebserlaubnis wurde nur noch unter strengen Auflagen bis Ende 2027 verlängert. Maximal 1.800 Besucher dürfen gleichzeitig in die Halle, Alkoholausschank und Pyrotechnik sind stark eingeschränkt oder sogar untersagt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass gehandelt werden muss. Nur nicht darüber, wie.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die undendliche Debatte</h2>



<p>Kaum ein Bauprojekt (mit Ausnahme von Hafentunnel und NOVO) hat in den vergangenen Jahren so viele neue und kreative Zahlen generiert wie die Stadthalle. Ursprünglich, noch in Vor-Corona-Zeiten, wurde nach damals schon jahrelangen Gutachten und Planungen ein Neubau beschlossen. Dann galoppierten die Kostenschätzungen davon. 2024 sollte eine Sanierung bei laufendem Betrieb für 40 Millionen Euro der günstigste Weg sein, mittlerweile wurden Kosten von rund 60 Millionen Euro dafür genannt. Ein Neubau galt mit 70 bis 100 Millionen als noch teurer und war damit praktisch vom Tisch. Doch im vergangenen Frühjahr sorgte ein neues Gutachten für Furore. Demnach könnte ein kompletter Neubau jetzt rund 20 Millionen Euro günstiger sein als eine umfassende Sanierung des bestehenden Gebäudes. Was gerade noch als unbezahlbar galt, erscheint plötzlich wieder attraktiv.</p>



<p>Viele Bremerhavener fühlen sich inzwischen eher an die Volksfront von Judäa in Monty Pythons „Leben des Brian“ erinnert. Es wird endlos geplant, gerechnet und vor allem diskutiert – aber keine endgültige Entscheidung getroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The Show must go &#8230; woanders</h2>



<p>Die Folgen der Hängepartie sind spürbar. Große Konzert- und Showproduktionen planen ihre Tourneen oft zwei Jahre oder länger im Voraus. „Frühzeitige Planungssicherheit ist insbesondere in der Veranstaltungsbranche wichtig, um programmatische Vielfalt zu gewährleisten“, erklärte Bürgermeister Torsten Neuhoff im Frühjahr 2026 in einer Pressemitteilung zum Sachstand. Er leitet die Stadthalle kommissarisch, seit Othmar Gimpel im vergangenen Jahr frühzeitig seinen Vertrag auflöste. Der war von 2020 bis 2025 Stadthallen-Chef und hatte sich für einen Neubau eingesetzt. Gleichzeitig weiß heute niemand, ob die Stadthalle nach 2027 überhaupt noch genutzt werden kann. Für viele Veranstalter ist das ein unkalkulierbares Risiko. Das macht sich längst auch im Programm bemerkbar. Stars, die vor 20 Jahren noch ganz selbstverständlich in die Stadthalle kamen, spielten in den letzten Jahren gar nicht mehr hier oder nur noch Open Air auf dem Wilhelm-Kaisen-Platz.</p>



<p>Währenddessen altert das Gebäude weiter. Reparaturen und Betrieb werden teurer, Baukosten steigen, neue technische Probleme kommen hinzu. Immer wieder fragen verschiedene Parteien in der Stadtverordnetenversammlung nach dem Planungsstand. Und immer wieder verschiebt sich der Stichtag. Auf eine Anfrage aus dem November 2025 hieß es seitens des Magistrats, dass im ersten Quartal 2026 eine „entscheidungsreife Vorlage“ verhandelt werden solle. Auf eine weitere Nachfrage aus dem April 2026 antwortete die Stadtkämmerei: Es seien noch zusätzliche Informationen für einen möglichen Sanierungsauftrag nötig, beraten werden solle darüber im dritten Quartal 2026. Jede vertagte Entscheidung macht die Situation schwieriger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kompromiss on Ice</h2>



<p>Zwischenzeitlich werden sogar ganz andere Lösungen diskutiert. Eine davon: Die benachbarte Eisarena könnte zu einer modernen Mehrzweckhalle für Sport, Konzerte und Veranstaltungen ausgebaut werden. Daneben wäre dann Platz für einen preiswerten Zweckbau mit einer zweiten Eisfläche, die Nachwuchs- und Damenteams des REV seit langem dringend benötigen. Der Vorschlag klingt sexy, wirft aber neue Fragen auf. Denn dann müssten sich Eishockey, Basketball, Konzerte, Messen und andere Veranstaltungen künftig dieselben Termine teilen – vor allem an den begehrten Wochenenden. Das ist nicht grundsätzlich unmöglich, aber extrem aufwändig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zur Sache, Städtchen!</h2>



<p>Ob Neubau oder Sanierung, darüber lässt sich streiten. Für beide Wege gibt es gute Argumente. Worüber es allerdings kaum noch Diskussionen geben dürfte: Bremerhaven braucht endlich eine Entscheidung, wenn es nicht zum Kaff mutieren will, dem andere Städte irgendwann kulturell den Rang ablaufen. Die Stadthalle ist zu wichtig für Kultur und Tourismus sowie Sport und Image der Stadt, um wie bisher verbal abgerissen zu werden. Denn die teuerste Lösung dürfte am Ende genau die sein, für die sich Bremerhaven bislang entschieden hat – <strong>erstmal weiter diskutieren</strong>.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Tankt Bremerhaven die Zukunft?</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/tankt-bremerhaven-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 08:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jobs & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Hy.City.Bremerhaven]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Wellbrock]]></category>
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					<description><![CDATA[Business-Talk mit Andreas Wellbrock, Geschäftsführer von Hy.City.Bremerhaven Grüner Wasserstoff galt lange als Zukunftsmusik. In Bremerhaven ist er längst Realität: Bei Hy.City. Bremerhaven am Grauwallring wird mit Windstrom grüner Wasserstoff produziert, an der öffentlichen Tankstelle „Zur Hexenbrücke“ getankt und bereits in Bussen, Müllfahrzeugen und Pkw genutzt. Mit dem geplanten Einsatz eines wasserstoffbetriebenen Radladers bei Georg Grube [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Business-Talk mit Andreas Wellbrock, Geschäftsführer von Hy.City.Bremerhaven</h2>



<p><strong>Grüner Wasserstoff galt lange als Zukunftsmusik. In Bremerhaven ist er längst Realität: Bei Hy.City. Bremerhaven am Grauwallring wird mit Windstrom grüner Wasserstoff produziert, an der öffentlichen Tankstelle „Zur Hexenbrücke“ getankt und bereits in Bussen, Müllfahrzeugen und Pkw genutzt. Mit dem geplanten Einsatz eines wasserstoffbetriebenen Radladers bei Georg Grube soll die Technologie nun den nächsten Praxistest bestehen. Mit Hy.City.Bremerhaven-Geschäftsführer Andreas Wellbrock sprechen wir darüber, wo Wasserstoff seine Stärken ausspielt, welche Grenzen die Technologie noch hat und warum Bremerhaven dabei eine besondere Rolle einnimmt.</strong></p>



<p><strong>MOIN: Herr Wellbrock, Bremerhaven gilt inzwischen als einer der Vorreiter beim Thema grüner Wasserstoff. Was macht die Seestadt aus Ihrer Sicht zum idealen Standort für diese Technologie?</strong></p>



<p><strong>Andreas Wellbrock: </strong>Bremerhaven ist Klimastadt, das impliziert schon unser Tun. Gleichzeitig kommen hier Windenergie, Hafenwirtschaft, Logistik, Forschung und Unternehmen zusammen, die neue, klimafreundliche Technologien praktisch erproben wollen. Unser Ansatz ist regional: Aus erneuerbarem Strom wird in Bremerhaven grüner Wasserstoff produziert und möglichst direkt vor Ort genutzt.</p>



<p><strong>Was unterscheidet Ihr Konzept von anderen Wasserstoffprojekten?</strong></p>



<p>Das Besondere ist die geschlossene Kette. Wir verbinden Erzeugung, Transport, Tankstelle und Fahrzeuge miteinander. Unsere Elektrolyseanlage leistet bis zu zwei Megawatt. An unserer öffentlichen Tankstelle können Busse, Lkw und Pkw grünen Wasserstoff tanken.</p>



<p><strong>Mit dem geplanten Wasserstoff- Radlader bei Georg Grube soll die Technik nun auch auf der Baustelle zeigen, was sie kann. Warum eignet sich gerade dieses Einsatzgebiet für einen solchen Praxistest?</strong></p>



<p>Radlader arbeiten viele Stunden unter hoher Last. Sie bewegen schwere Materialien, brauchen viel Leistung und können nicht ständig lange Ladepausen einlegen. Der Praxistest soll zeigen, wie zuverlässig und wirtschaftlich ein Wasserstoff- Radlader unter realen Bedingungen im Fischereihafen arbeitet.</p>



<p><strong>Wasserstoffbetriebene Baumaschinen sind ja bislang eher die Ausnahme. Wie weit ist die Technik heute tatsächlich – und welche Erkenntnisse erhoffen Sie sich von dem Projekt?</strong></p>



<p>Bei schweren Baumaschinen stehen wir noch am Anfang der Markteinführung und die Technologie wird entwickelt. Es gibt Prototypen und erste Tests. Bremerhaven kann wichtige Erfahrungen sammeln: beim Verbrauch, beim Betanken sowie bei Wartung, Sicherheit und Verfügbarkeit. Erst solche Daten machen aus einer guten Idee ein tragfähiges Produkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="524" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Business-Talk-Hy.City_Wellbrock_c-Wolfhard_Scheer-1024x524.jpg" alt="" class="wp-image-17516" style="width:516px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Business-Talk-Hy.City_Wellbrock_c-Wolfhard_Scheer-1024x524.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Business-Talk-Hy.City_Wellbrock_c-Wolfhard_Scheer-300x154.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Business-Talk-Hy.City_Wellbrock_c-Wolfhard_Scheer-768x393.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Business-Talk-Hy.City_Wellbrock_c-Wolfhard_Scheer-1536x786.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Business-Talk-Hy.City_Wellbrock_c-Wolfhard_Scheer.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto Wolfhard Scheer</em></figcaption></figure>



<p><strong>Könnte man in so einer Maschine nicht einfach einen großen Akku verbauen? Wo liegen die Vorteile von Wasserstoff?</strong></p>



<p>Batterien sind in vielen Bereichen sinnvoll. Aber nicht jede Maschine hat denselben Arbeitsrhythmus. Bei hoher Dauerleistung, großem Energiebedarf und kurzen Standzeiten kann Wasserstoff seine Vorteile ausspielen. Am Ende geht es nicht um ein „Entweder-Oder“, sondern um die passende Lösung für den jeweiligen Einsatz.</p>



<p><strong>Welche Bedeutung haben Partner wie Georg Grube für die Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie?</strong></p>



<p>Das Unternehmen kennt schwere Maschinen und anspruchsvolle Betriebsabläufe seit Jahrzehnten. Zudem ist Georg Grube Gesellschafter von HY.City. Bremerhaven und damit nicht nur Nutzer, sondern Mitgestalter der Infrastruktur. Solche Partner testen Technik nicht im Schaufenster, sondern unter echten Alltagsbedingungen.</p>



<p><strong>Wasserstoff klingt für viele noch nach einer Nischentechnologie. Was haben die Menschen in Bremerhaven schon heute ganz konkret von solchen Projekten?</strong></p>



<p>Zunächst einmal entstehen leisere und lokal emissionsfreie Anwendungen. Noch wichtiger ist die wirtschaftliche Perspektive: Know-how, neue Dienstleistungen und Wertschöpfung bleiben in der Region. Bremerhaven kann zeigen, wie die Energiewende ganz praktisch funktioniert – und damit ein Vorbild sein für andere Kommunen.</p>



<p><strong>Tankt Bremerhaven also die Zukunft?</strong></p>



<p>Ja – aber Zukunft entsteht nicht allein an der Zapfsäule. Sie entsteht, wenn Erzeuger, Betreiber, Verkehrsbetriebe, Industrie, Forschung und Politik an einem Strang ziehen. Der Radlader ist dafür ein gutes Beispiel: Wasserstoff verlässt die Theorie und muss sich nun im täglichen Einsatz bewähren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Heimathaven Piccolo: Vania und Andreas Brendel übernehmen das Piccolo Haventheater</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/heimathaven-piccolo-vania-und-andreas-brendel-uebernehmen-das-piccolo-haventheater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 08:18:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Bürger]]></category>
		<category><![CDATA[Brendel]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Piccolo Haventheater]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer das Piccolo Haventheater in der Alten Bürger nach seiner Wiedereröffnung betritt, merkt schnell: Hier hat sich etwas verändert. Die Bühne ist ein Stück größer geworden, die Bar wirkt einladender, der Eingangsbereich heller. Vieles ist neu, manches fällt erst auf den zweiten Blick auf. Und genau so sollte es sein. Das traditionsreiche Zimmertheater hat sein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wer das Piccolo Haventheater in der Alten Bürger nach seiner Wiedereröffnung betritt, merkt schnell: Hier hat sich etwas verändert. Die Bühne ist ein Stück größer geworden, die Bar wirkt einladender, der Eingangsbereich heller. Vieles ist neu, manches fällt erst auf den zweiten Blick auf. Und genau so sollte es sein. Das traditionsreiche Zimmertheater hat sein Gesicht behutsam verändert, ohne seinen vertrauten Charme zu verlieren.</strong></p>



<p>Verantwortlich dafür sind Vania und Andreas Brendel. Die beiden Schauspieler haben das Piccolo Ende August übernommen und sich damit einen Traum erfüllt. „Irgendwann einmal ein eigenes kleines Theater“ – dieser Gedanke begleitete sie bereits während ihrer Zeit in Bremen und davor in Berlin. Als ihr langjähriger Weggefährte Daniel Meyer-Dinkgräfe ankündigte, sich aus seinem Theater zurückziehen zu wollen, fügte sich plötzlich alles zusammen.</p>



<p>Dabei sind Vania und Andreas für das Publikum längst keine Unbekannten. Seit sieben Jahren stehen sie regelmäßig auf der Piccolo-Bühne, spielen Komödien, führen Regie und entwickeln eigene Produktionen. Und doch beginnt für die Brendels damit auch ein völlig neues Kapitel. Jahrelang führten sie das typische Leben freischaffender Schauspieler: Engagements in ganz Deutschland, Nebenjobs, um den Traumberuf finanzieren zu können. Heute wohnen sie nur wenige Gehminuten vom Theater entfernt. „Zum ersten Mal haben wir das Gefühl, angekommen zu sein“, beschreibt Andreas Brendel dieses neue Lebensgefühl.</p>



<p>Dass ausgerechnet Bremerhaven einmal ihre Heimat werden würde, hätten sie selbst nicht erwartet. Umso größer war die Überraschung. „Der Ruf wird der Stadt überhaupt nicht gerecht“, sagt Vania Brendel. Statt Distanz erlebten sie offene Türen – bei Nachbarn ebenso wie bei Gastronomen, Kulturschaffenden und der Wirtschaftsförderung. Gerade in der Alten Bürger, wo Kultur, Gastronomie und Kreativszene Tür an Tür liegen, hätten sie vom ersten Tag an das Gefühl gehabt, willkommen zu sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="779" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Piccolo-Haventheater_c-Brendel-2-1024x779.jpg" alt="" class="wp-image-17483" style="width:509px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Piccolo-Haventheater_c-Brendel-2-1024x779.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Piccolo-Haventheater_c-Brendel-2-300x228.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Piccolo-Haventheater_c-Brendel-2-768x585.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Piccolo-Haventheater_c-Brendel-2-1536x1169.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Piccolo-Haventheater_c-Brendel-2.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Diese Offenheit unterscheide Bremerhaven spürbar von den Erfahrungen, die beide zuvor in Berlin und Bremen gemacht haben. Dort sei die Kulturszene größer, aber oft auch anonymer und von Konkurrenz geprägt. In Bremerhaven dagegen ziehe man an einem Strang.Für die Brendels ist das einer der Gründe, warum das Piccolo weit mehr als nur ein neuer Arbeitsplatz geworden ist.</p>



<p>Auch auf der Bühne setzen die neuen Leiter auf dieses Prinzip: Bewährtes erhalten, Neues behutsam ergänzen. Das Publikum darf sich weiterhin auf die beliebten Komödien freuen, für die das Piccolo seit Jahren bekannt ist. Gleichzeitig bringen die Brendels ihre eigene Handschrift ein. Kriminalstücke bekommen künftig einen festen Platz im Spielplan. „Der Erfolg unserer Krimikomödie in der letzten Spielzeit hat uns gezeigt, dass auch die Bremerhavener die spannende Unterhaltung mögen&#8220;, sagt Andreas Brendel. Live-Musik soll häufiger Teil der Inszenierungen werden und musikalische Biografien berühmter Künstler neue Zielgruppen ansprechen. Im kommenden Frühjahr ist außerdem an einzelnen Wochenenden Kindertheater geplant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nur ein Meter zwischen Bühne und Publikum</h2>



<p>Das Piccolo soll bleiben, was es immer war: ein Ort für unterhaltsames Theater mit Herz – nur mit einer persönlichen Note der neuen Leitung. „Die Bremerhavener brauchen keine Angst zu haben, dass hier plötzlich ganz modernes, abstraktes Theater gespielt wird, mit Schlamm und Blut oder so“, sagt Andreas Brendel schmunzelnd. Seinen größten Reiz verliert das Haus ohnehin nicht. Gerade einmal einen Meter trennen Publikum und Bühne. Schauspieler und Zuschauer erleben den Abend gemeinsam – fast wie in einem Wohnzimmer.</p>



<p>Hinter den Kulissen sieht der Alltag allerdings weniger romantisch aus. Zwischen Proben und Vorstellungen stehen Steuerunterlagen, Ausschankgenehmigungen, Spielpläne, Technik, Werbung und unzählige Formulare. „Eigentlich macht man vier Berufe gleichzeitig“, sagt Andreas Brendel. Neben Gastspielen im Cuxland und einem modernen Online-Ticketverkauf arbeitendie Brendels auch an einem besonderen Projekt für das 200-jährige Stadtjubiläum: Ein eigens geschriebenes Theaterstück soll zurück ins Bremerhaven der 1950er-Jahre führen – in die Zeit von Rock&#8217;n&#8217;Roll, GIs und Aufbruchsstimmung.</p>



<p><a href="https://haventheater.de"><strong>www.haventheater.de</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kulinarische Entdeckungsreise im PIER 6</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/kulinarische-entdeckungsreise-im-pier-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 08:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[PIER 6]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Steak]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Herbst wird im PIER 6 zum Fest für Genießer. Mit zwei außergewöhnlichen Themenabenden lädt das Restaurant dazu ein, bekannte Klassiker ganz neu zu erleben – mal herzhaft, mal französisch raffiniert. Am 19. September dreht sich beim Steak Tasting Abend alles um die Vielfalt hochwertiger Fleischstücke. In einem Flying Menü mit neun Gängen entdecken die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Herbst wird im PIER 6 zum Fest für Genießer. Mit zwei außergewöhnlichen Themenabenden lädt das Restaurant dazu ein, bekannte Klassiker ganz neu zu erleben – mal herzhaft, mal französisch raffiniert.</strong></p>



<p>Am <strong>19. September</strong> dreht sich beim <strong>Steak Tasting Abend </strong>alles um die Vielfalt hochwertiger Fleischstücke. In einem Flying Menü mit neun Gängen entdecken die Gäste unterschiedliche Cuts und Zubereitungsarten – weit über das klassische Rumpsteak hinaus. Ein Abend für alle, die Steak neu kennenlernen oder ihre Leidenschaft dafür vertiefen möchten.</p>



<p>Am <strong>10. Oktober</strong> heißt es dann wieder <strong>„Auf 80 Tellern um die Welt“</strong>. Diesmal führt die kulinarische Reise nach Frankreich – von feiner Haute Cuisine bis zu herzhaften Spezialitäten aus dem Chalet. Passende Weine und die musikalische Begleitung von DJ Breeze sorgen für französisches Flair direkt am Neuen Hafen. Zwei Abende, die zeigen, wie abwechslungsreich Genuss sein kann.</p>



<p><a href="http://www.restaurant-pier6.de" data-type="link" data-id="www.restaurant-pier6.de"><strong>restaurant-pier6.de</strong></a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Rezept heißt Familie &#8211; Deichtalk mit Leonard Reinhardt von &#8222;Brownies &#038; Cookies&#8220;</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/das-rezept-heisst-familie-deichtalk-mit-leonard-reinhardt-von-brownies-cookies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Brownies & Cookies]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Reinhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhardt]]></category>
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					<description><![CDATA[Leonard Reinhardt war elf Jahre alt, als sein Vater die ersten Brownies und Cookies nach Familienrezept an einem Tapeziertisch auf dem Geestemünder Wochenmarkt anbot. Heute steht der 27-Jährige dort in einem modernen Verkaufswagen. Zum Familienunternehmen „Brownies &#38; Cookies“, das seine Eltern John und Michaela gemeinsam mit ihm und seinem Bruder Bennett führen, gehören außerdem ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Leonard Reinhardt war elf Jahre alt, als sein Vater die ersten Brownies und Cookies nach Familienrezept an einem Tapeziertisch auf dem Geestemünder Wochenmarkt anbot. Heute steht der 27-Jährige dort in einem modernen Verkaufswagen. Zum Familienunternehmen „Brownies &amp; Cookies“, das seine Eltern John und Michaela gemeinsam mit ihm und seinem Bruder Bennett führen, gehören außerdem ein Online-Shop und zwei feste Verkaufsstandorte in Wremen. Im Deichtalk erzählt er, warum die Brownies bis heute nach dem Rezept seines Großvaters George gebacken werden, weshalb die Familie bewusst auf schnelles Wachstum verzichtet – und warum am Ende doch immer die Familie wichtiger ist als das Geschäft.</strong></p>



<p><strong>Du bist praktisch mit Brownies und Cookies groß geworden. Wann wurde aus dem Nebenjob dein Beruf?</strong></p>



<p>Während der Schulzeit habe ich schon bei meinen Eltern gejobbt, aber ich war einfach Angestellter. Ich bin zur Arbeit gekommen und wieder gegangen. Nach dem Abitur wollte ich erst einmal reisen und weg aus Bremerhaven. Als ich zurück war, haben Mama und Papa gefragt: „Leonard, möchtest du mit einsteigen?“ Ich habe Ja gesagt. Mein Vater meinte nur: „Dann brauchen wir noch ein Projekt.“ So entstand später das Strandhus in Wremen.</p>



<p><strong>Wie viel Einfluss hat das Familienrezept von deinem Großvater George heute noch auf eure Produkte?</strong></p>



<p>Eine ganze Menge. Die Brownies, die wir heute verkaufen, sind im Grunde genau das Rezept meines Opas. Er hat früher jedes Blech persönlich bewacht. Zwanzig Minuten saß er vor dem Ofen auf der einen Seite, dann wurde das Blech gedreht und er saß wieder zwanzig Minuten auf der anderen Seite. Das können wir heute natürlich nicht mehr machen. (lacht) Aber das Rezept ist bis heute dasselbe. Das ist ein Stück Familiengeschichte.</p>



<p><strong>Wie funktioniert das Arbeiten mit den Eltern und dem eigenen Bruder? Wer hat das letzte Wort?</strong></p>



<p>Einen richtigen Chef gibt es bei uns nicht. Jede Entscheidung wird gefühlt zehnmal diskutiert. Am Ende müssen wir alle dahinterstehen. Meine Eltern sind unglaublich innovativ und jung geblieben. Ich muss mir vieles von ihnen sagen lassen, weil sie viel Erfahrung haben. Andersherum müssen sie sich aber auch anhören, wenn ich sage: Heute läuft manches eben anders als früher. Ein Patriarchat wie früher in den Familienbetrieben gibt es nicht und würde bei uns überhaupt nicht funktionieren.</p>



<p><strong>Familienunternehmen klingt immer ein bisschen romantisch. Wo sind die Haken?</strong></p>



<p>Naja, jeder kennt das: Man hat auch mal keinen Bock auf seine Kollegen. Blöd ist nur, wenn der Kollege dein Vater oder dein kleiner Bruder ist. (lacht) Da muss man ziemlich schnell lernen, offen miteinander zu reden. Bevor sich etwas aufstaut, muss das sofort auf den Tisch. Dann die Familie steht immer an erster Stelle.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17528" style="width:457px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-683x1024.jpg 683w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-200x300.jpg 200w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-768x1152.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-1024x1536.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2-1365x2048.jpg 1365w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt2.jpg 1700w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p><strong>Habt ihr einen Cookie, der dich sofort an deine Kindheit erinnert?</strong></p>



<p>Den gibt es tatsächlich gar nicht mehr. Früher hatten wir einen Peanut-Butter-Cookie im Sortiment. Der war vielen einfach zu erdnussig. Daraus ist später unser Peanut Butter Chocolate Cookie entstanden. Ich liebe Erdnussbutter bis heute. Das ist wahrscheinlich immer noch mein persönlicher Favorit und auch in unserem Onlineshop einer der beliebtesten.</p>



<p><strong>Welchen Cookie würdest du jemandem geben, der euch noch nie probiert hat?</strong></p>



<p>Den Snickerdoodle. Der erzählt unsere Geschichte gleich mit. Viele denken wegen des Namens an Snickers. Tatsächlich kommt der Name daher, dass die Amerikaner ein schwedisches Gebäck nicht richtig aussprechen konnten. Daraus wurde irgendwann dieser Cookie mit Zimt und Zucker. Unsere amerikanischen Kunden kennen den sofort von zu Hause. Und alle anderen sagen: Der schmeckt wie Omas Pfannkuchen, mit Zimt und Zucker. Und jeder mag Omas Pfannkuchen.</p>



<p><strong>Was überrascht eure Kunden am meisten?</strong></p>



<p>Ich glaube, die Qualität. Und ich glaube wirklich, dass man schmecken kann, mit wie viel Liebe meine Mutter backt. Sie steckt unglaublich viel Herzblut in jedes einzelne Produkt. Das macht am Ende den Unterschied.</p>



<p><strong>Was macht dir mehr Spaß – Backstube oder Wochenmarkt?</strong></p>



<p>Ich könnte weder sieben Tage die Woche nur backen noch sieben Tage nur mit Kunden sprechen. Gerade die Mischung macht es aus. Mittwochs und samstags stehe ich hier auf dem Markt. Man kennt die Leute, weiß, was sie trinken, bekommt ihre Geschichten mit. An anderen Tagen bin ich in der Backstube, im Strandhus oder verschicke Hunderte Pakete für unseren Onlineshop. Genau diese Abwechslung liebe ich.</p>



<p><strong>Und im Urlaub? Hast du dann genug von Keksen und Kaffee?</strong></p>



<p>Überhaupt nicht. Egal, in welcher Stadt ich bin: Ich suche mir die besten Cafés, gutes Sauerteigbrot, guten Kaffee oder Matcha und spannende Konzepte. Das ist einfach Leidenschaft. Wenn du aus der Gastronomie kommst, hört das nie wieder auf.</p>



<p><strong>Ihr hättet euch sicherlich auch gut vergrößern können. Warum tut ihr das nicht?</strong></p>



<p>Weil wir unserer Geschichte treu bleiben wollen. Wir hätten mehr Läden eröffnen oder Franchise machen können. Aber wir sagen da oft Nein. Jeder Standort soll ein Reinhardt bleiben. Wachstum darf nicht zulasten der Qualität oder der Kundenbindung gehen. Wir verkaufen kein Produkt, das wir nicht selbst essen würden. Und auch bei uns im Team ist niemand, der nicht Reinhardt-approved ist. (lacht)</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17531" style="width:387px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-683x1024.jpg 683w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-200x300.jpg 200w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-768x1152.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-1024x1536.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3-1365x2048.jpg 1365w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/09/MB526_Deichtalk-Leonard-Reinhardt3.jpg 1700w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p><strong>Was bewunderst du an deiner Familie am meisten?</strong></p>



<p>Die Disziplin meiner Mutter ist unerreicht. Ich kenne niemanden, der jeden Tag so viel gibt wie sie. Mein Vater wiederum hat diese unglaubliche Gelassenheit. Er sagt immer: „Du musst eben einmal mehr aufstehen.“ Das habe ich mir von ihm abgeschaut. Es läuft nie alles perfekt. Dann bringt es nichts, sich darüber zu ärgern – man macht einfach weiter.</p>



<p><strong>Zum Schluss: Wenn dein Großvater George heute durch eure Backstube gehen würde – worüber würde er sich am meisten freuen?</strong></p>



<p>Dass wir als Familie zusammenarbeiten. Dass wir uns alle in die Augen sehen können und dass es uns gut geht. Natürlich würde er sich auch freuen, dass der Laden läuft. Aber Opa war kein Mann großer Worte. Wahrscheinlich würde er einfach, mit einer kleinen Träne im Auge, lächeln und nicken.</p>



<p><strong><a href="https://browniesundcookies.de/" data-type="link" data-id="https://browniesundcookies.de/">www.browniesundcookies.de</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Leonard Reinhard &#8211; kurz &amp; knapp</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Meine Stärke:</strong> Ich kann arbeiten, bis ich umfalle. Wirklich. Ich kenne manchmal kein Ende.</li>



<li><strong>Meine Schwäche: </strong>Ich kann arbeiten, bis ich umfalle.</li>



<li><strong>Mein Motto:</strong> Where focus goes, energy goes. Man muss wissen, was man will, dann kommt man da auch hin.</li>



<li><strong>Das mag ich an Bremerhaven besonders:</strong> Dass es meine Heimat ist.</li>



<li><strong>Das möchte ich in Bremerhaven unbedingt noch machen:</strong> Einfach weiter gut und erfolgreich zusammenarbeiten.</li>
</ul>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das zweite Glück auf Rädern: Worauf du beim Gebrauchtwagenkauf achten solltest</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/das-zweite-glueck-auf-raedern-worauf-du-beim-gebrauchtwagenkauf-achten-solltest/</link>
					<comments>https://moin-bremerhaven.de/das-zweite-glueck-auf-raedern-worauf-du-beim-gebrauchtwagenkauf-achten-solltest/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 08:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps & Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Autokauf]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wurtz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein gebrauchtes Auto ist für viele längst keine Notlösung mehr, sondern eine bewusste Entscheidung. Die Preise für Neuwagen steigen, Lieferzeiten bleiben teils lang – gleichzeitig locken auf dem Gebrauchtwagenmarkt attraktive Modelle mit guter Ausstattung und deutlich geringerem Preis. Doch zwischen glänzendem Lack und vermeintlichem Schnäppchen liegen oft entscheidende Details. Wir erklären dir, wo du genauer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ein gebrauchtes Auto ist für viele längst keine Notlösung mehr, sondern eine bewusste Entscheidung. Die Preise für Neuwagen steigen, Lieferzeiten bleiben teils lang – gleichzeitig locken auf dem Gebrauchtwagenmarkt attraktive Modelle mit guter Ausstattung und deutlich geringerem Preis. Doch zwischen glänzendem Lack und vermeintlichem Schnäppchen liegen oft entscheidende Details. Wir erklären dir, wo du genauer hinschauen solltest, um Geld und Nerven zu sparen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kilometer sind nicht alles</h2>



<p>Natürlich gehört der Kilometerstand zu den ersten Dingen, auf die Käufer schauen. Doch entscheidend ist auch, wie die Kilometer zustande kamen. Ein Fahrzeug mit vielen Autobahnfahrten kann technisch besser dastehen als ein Wagen mit deutlich geringerer Laufleistung, der überwiegend im Stadtverkehr bewegt wurde. Wichtig sind regelmäßige Wartungen und ein nachvollziehbares Serviceheft. Rechnungen über Inspektionen oder Reparaturen schaffen zusätzlich Vertrauen.</p>



<p>Auch der Gesamteindruck verrät viel. Unregelmäßige Spaltmaße, Farbunterschiede im Lack oder Roststellen können Hinweise auf frühere Unfallschäden sein. Im Innenraum sprechen stark abgenutzte Pedale, Sitze oder ein abgegriffenes Lenkrad oft eine deutlichere Sprache als der Tacho.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Probefahrt ist Pflicht</h2>



<p>Bevor du ein Auto kaufst, solltest du es auf jeden Fall gefahren haben. Bereits wenige Kilometer reichen oft aus, um Probleme zu erkennen: ungewöhnliche Motorgeräusche, ruckelnde Schaltvorgänge, schwammige Bremsen oder eine unruhige Lenkung. Auch Elektronik und Assistenzsysteme sollten getestet werden – vom Infotainment bis zur Klimaanlage.</p>



<p>Wer ganz sicher gehen will, lässt das Fahrzeug vor dem Kauf zusätzlich von einer Werkstatt oder Prüforganisation kontrollieren. Die vergleichsweise kleinen Kosten können später hohe Reparaturrechnungen verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">E-Autos: Der Akku entscheidet mit</h2>



<p>Bei gebrauchten E-Autos spielt neben Laufleistung und Pflege vor allem der Zustand des Akkus eine zentrale Rolle. Entscheidend ist nicht nur das Alter, sondern die tatsächliche Restkapazität. Häufiges Schnellladen kann den Akku stärker beanspruchen als regelmäßiges Laden über Nacht. Zusätzlich sollten Käufer auf Software-Updates, vollständige Ladeaus stattung und bestehende Batteriegarantien achten. Eine ausgedehnte Probefahrt hilft dabei, Reichweite und Fahrverhalten realistisch einzuschätzen – besonders im Hinblick auf die oft deutlich geringere Winterreichweite.</p>



<p>Wenn du ausschließlich kurze Strecken zurücklegst, kann sogar ein E-Bike oder Pedelec eine günstige Alternative zum Auto sein. Bei gebrauchten Modellen gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie für Autos. Der Zustand des Akkus ist elementar. Denn auch wenn er sich leichter ersetzen lässt als beim Auto. Wenn der Akku versagt und du das schwere Rad plötzlich nur mit Muskelkraft bewegen musst, ist das nicht nur anstrengend, sondern kann im dichten Verkehr auch gefährlich werden. Besonders wichtig ist hier, die Herkunft nachzuvollziehen, um sicher zu gehen, dass du nicht an Hehlerware gerätst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsicht bei vermeintlichen Schnäppchen</h2>



<p>Besonders bei privaten Verkäufen ist Aufmerksamkeit gefragt. Lockangebote mit auffallend niedrigem Preis, unvollständige Unterlagen oder Verkäufer, die auffällig unter Zeitdruck stehen, sollten skeptisch machen. Auch Treffen an abgelegenen Orten oder Barzahlungen hoher Summen bergen Risiken. Nicht selten wurden Kaufinteressenten schon an einer einsamen Autobahnraststätte von mehreren Krawallbrüdern empfangen, die ihnen mit etwas Glück nur das Geld abgenommen haben.</p>



<p>Wichtig ist ein schriftlicher Kaufvertrag mit allen relevanten Angaben – inklusive bekannter Mängel. Außerdem sollte geprüft werden, ob Fahrgestellnummer, Fahrzeugbrief und Kennzeichen zusammenpassen. Bei Unsicherheiten gilt: lieber einmal mehr nachfragen oder auf das Angebot verzichten.</p>



<p>Bei einem gewerblichen Händler hast du in der Regel mehr Sicherheit, da es eine gesetzliche Gewährleistung gibt. Dafür liegt der Preis beim Händler meist etwas höher als bei einem Privatverkauf. Viele Käufer entscheiden sich dennoch bewusst für dieses Plus an Sicherheit – gerade bei höherpreisigen Fahrzeugen oder moderner Technik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertrauen ist gut &#8211; Vorbereitung ist besser</h2>



<p>Ein gutes Bauchgefühl ist wichtig, aber kein Ersatz für einen klaren Blick. Wenn du dich gut vorbereitest, Fragen stellst und dich nicht unter Druck setzen lässt, triffst du die bessere Entscheidung. Denn am Ende soll das neue alte Gefährt vor allem zuverlässig begleiten durch Alltag, Abenteuer und alles dazwischen. Ein klarer Blick spart Geld – und sorgt dafür, dass deine Freude am Fahren nicht schon nach den ersten Kilometern endet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die schnelle Checkliste</h2>



<p><strong>Grundsätzlich:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kaufvertrag immer schriftlich festhalten</li>



<li>Identität des Verkäufers prüfen</li>



<li>Keine Barzahlung ohne Quittung</li>
</ul>



<p><strong>PKW:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Checkheft &amp; Rechnungen durchsehen</li>



<li>Probefahrt machen</li>



<li>Auf Rost, Lackunterschiede und Geräusche achten</li>



<li>TÜV-Bericht prüfen</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Zusätzlich beim E-Auto:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Akku-Zustand und Alter klären</li>



<li>Ladegerät und Zubehör vollständig?</li>



<li>Software-Updates und Diagnose möglich?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Bevor das Schnäppchen zum Risiko wird</h2>



<p><strong>Rechtsanwalt Guido Wurtz klärt auf: rechtliche Aspekte und Risiken beim privaten Autokauf</strong></p>



<p><strong>Ein schicker Gebrauchter zum Schnäppchenpreis, schnell gefunden auf einer Online-Plattform – klingt verlockend. Aber Achtung: der günstige Kauf kann rechtliche Fallstricke haben.</strong></p>



<p>„Beim Privatkauf hat man nicht die gleichen Rechte wie beim Händler“, erklärt Rechtsanwalt Guido Wurtz. „In der Regel gilt: gekauft wie gesehen. Die gesetzliche Gewährleistung ist fast immer wirksam ausgeschlossen. Wird nach dem Kauf ein Mangel festgestellt, bleibt der Käufer meist auf den Kosten sitzen.“</p>



<p>Besonders problematisch wird es bei versteckten Schäden. Einen manipulierten Tachostand oder versteckte Unfallschäden muss der Verkäufer nur verantworten, wenn ihm arglistige Täuschung nachgewiesen werden kann. „Und das ist in der Praxis oft schwer zu beweisen“, so Wurtz.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="399" height="600" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2025/08/MB_Guido-Wurtz.jpg" alt="" class="wp-image-12763" style="width:221px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2025/08/MB_Guido-Wurtz.jpg 399w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2025/08/MB_Guido-Wurtz-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Guido Wurtz, Rechtsanwalt und Notar</em></figcaption></figure>



<p>Zum rechtlichen Risiko kommt das persönliche. Treffen an abgelegenen Orten wie Autobahnraststätten, Barzahlung hoher Summen, unbekannte Verkäufer – immer wieder gibt es Fälle von Betrug oder Raub. „Hier rate ich dringend zur Vorsicht: keine großen Bargeldbeträge mitführen, Treffen möglichst an öffentlichen Orten und in Begleitung wahrnehmen.“</p>



<p>Besser abgesichert sind Käufer beim gewerblichen Händler. Da greift die gesetzliche Gewährleistung, oft ergänzt durch Garantien. Auch der Hinweis „Verkauf im Kundenauftrag“ hebelt das nicht automatisch aus: Treten Händler wie Verkäufer auf – bei Verhandlung, Vertragsabwicklung oder Präsentation auf dem eigenen Hof –, gelten rechtlich meist die Händlerpflichten. Mängel können reklamiert werden, und auch die Herkunft der Ware ist in der Regel nachvollziehbar.</p>



<p>„Ein vermeintliches Schnäppchen kann am Ende teuer werden“, resümiert Guido Wurtz. „Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf die Rahmenbedingungen.“ Sein Rat: Augen auf beim Kauf – und im Zweifel lieber den sicheren Weg wählen.</p>



<p><a href="http://www.werk-wurtz.de" data-type="link" data-id="www.werk-wurtz.de"><strong>www.werk-wurtz.de</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum unsere Sinne Gesundheitshelden sind &#8211; und wie du sie scharf hältst</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/warum-unsere-sinne-gesundheitshelden-sind-und-wie-du-sie-scharf-haeltst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 08:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hören]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wichtig gutes Sehen und Hören wirklich ist, wird uns oft erst bewusst, wenn etwas nicht mehr richtig funktioniert. Das Straßenschild wird unscharf, Gespräche im Restaurant werden anstrengend oder der Fernseher muss plötzlich deutlich lauter gestellt werden. Dabei sind Augen und Ohren weit mehr als bloße Sinnesorgane – sie beeinflussen unsere Gesundheit, unsere Sicherheit und [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Wie wichtig gutes Sehen und Hören wirklich ist, wird uns oft erst bewusst, wenn etwas nicht mehr richtig funktioniert. Das Straßenschild wird unscharf, Gespräche im Restaurant werden anstrengend oder der Fernseher muss plötzlich deutlich lauter gestellt werden. Dabei sind Augen und Ohren weit mehr als bloße Sinnesorgane – sie beeinflussen unsere Gesundheit, unsere Sicherheit und unser seelisches Wohlbefinden.</strong></p>



<p>Viele Menschen schieben erste Anzeichen lange vor sich her. „Ist bestimmt nur Stress“, „Das Licht ist schlecht“ oder „Die anderen nuscheln einfach“ – solche Gedanken kennt fast jeder. Tatsächlich entwickeln sich Seh- und Hörprobleme häufig schleichend. Gerade deshalb bleiben sie in vielen Fällen lange unbemerkt. Wer schlechter sieht, ermüdet schneller. Die Augen müssen ständig nachfokussieren, der Kopf arbeitet permanent mit. Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen oder Verspannungen können die Folge sein – und das Unfallrisiko steigt: im Straßenverkehr, beim Sport oder ganz banal im Alltag auf Treppen oder unebenen Wegen.</p>



<p>Ähnlich ist es beim Hören. Menschen mit Hörproblemen strengen sich bei Gesprächen oft unbewusst enorm an. Das Gehirn versucht, fehlende Informationen zu ergänzen. Viele Betroffene fühlen sich nach längeren Gesprächen regelrecht ausgelaugt. Hinzu kommt ein sozialer Effekt: Wer schlecht hört, zieht sich häufiger zurück – aus Unsicherheit oder weil Gespräche schlicht zu anstrengend werden. Auf Dauer kann das zu Einsamkeit und psychischer Belastung führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gutes Hören hält das Gehirn fit</h2>



<p>Die Wissenschaft beschäftigt sich inzwischen intensiv mit dem Zusammenhang zwischen Hörvermögen und geistiger Fitness. Studien zeigen, dass unbehandelter Hörverlust das Risiko für geistigen Abbau erhöhen kann. Dazu gehören bei spielsweise nachlassende Konzentration, Vergesslichkeit oder eine langsamere Verarbeitung von Informationen. Auch das Risiko für Demenzerkrankungen wird in diesem Zusammenhang erforscht. Der Grund liegt vermutlich darin, dass das Gehirn dauerhaft damit beschäftigt ist, Hörlücken auszugleichen – und gleichzeitig wichtige Reize fehlen.</p>



<p>Hörhilfen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Die Zeiten großer, auffälliger Geräte hinter dem Ohr sind vorbei. Heute gibt es kleine, leistungsstarke Systeme, die individuell angepasst werden und kaum sichtbar sind. Trotzdem zögern viele Betroffene aus falscher Eitelkeit oder Gewohnheit viel zu lange. Dabei gilt gerade beim Hören: Je früher reagiert wird, desto besser kann sich das Gehirn an eine Unterstützung gewöhnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="568" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Hoeren-und-Sehen_c-nenetus_stock.adobe_.com_-1024x568.jpeg" alt="" class="wp-image-16733" style="width:508px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Hoeren-und-Sehen_c-nenetus_stock.adobe_.com_-1024x568.jpeg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Hoeren-und-Sehen_c-nenetus_stock.adobe_.com_-300x166.jpeg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Hoeren-und-Sehen_c-nenetus_stock.adobe_.com_-768x426.jpeg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Hoeren-und-Sehen_c-nenetus_stock.adobe_.com_-1536x852.jpeg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Hoeren-und-Sehen_c-nenetus_stock.adobe_.com_.jpeg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Augen: Fenster zu unserer Gesundheit</h2>



<p>Auch unsere Augen verraten mehr über den Gesundheitszustand, als man vermuten würde. Bei einer Augenuntersuchung lassen sich manchmal Hinweise auf Bluthochdruck, Diabetes oder Durchblutungs störungen erkennen – noch bevor andere Symptome auftreten. Regelmäßige Sehtests sind deshalb nicht nur eine Frage der Sehschärfe. Besonders ab etwa 40 Jahren verändern sich die Augen oft spürbar. Die berühmte „Arme-werden-zu-kurz-Beim-Lesen“-Situation kommt nicht von ungefähr. Gleichzeitig steigt mit zunehmendem Alter das Risiko für Erkrankungen wie Grünen Star oder Grauen Star. Wer seine Augen frühzeitig kontrollieren lässt, kann viele Probleme deutlich besser behandeln oder zumindest verlangsamen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bildschirmzeit, Lärm und Alltagsstress</h2>



<p>Unsere Sinne leisten heute Schwerstar beit. Stundenlange Bildschirmzeit fordert die Augen enorm. Viele Menschen blinzeln beim Arbeiten am Computer deutlich seltener, die Augen trocknen aus, werden gereizt oder müde. Experten empfehlen deshalb regelmäßige Bildschirmpausen – etwa nach der 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas schauen, das mindestens 20 Fuß (etwa sechs Meter, die Regel kommt von US-Forschern) entfernt ist.</p>



<p>Auch unsere Ohren bekommen wenig Ruhe. Dauerbeschallung durch Kopfhörer, Verkehrslärm oder laute Veranstaltungen kann das Gehör dauerhaft belasten. Tückischerweise entstehen Hörschäden in der Regel schleichend und sind meist nicht rückgängig zu machen. </p>



<p>Wenn du häufig Kopfhörer nutzt, solltest du deshalb auf moderate Lautstärken achten und den Ohren bewusst Ruhe pausen gönnen. In lauten Arbeitsumgebungen sind die „Mickymäuse“, der klassische Bügel-Ohrschutz, ohnehin zur Arbeitssicherheit vorgeschrieben. Und auf Konzerten, Festivals oder großen Sport veranstaltungen bist du mit Ohrstöpseln noch lange keine Spaßbremse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensqualität beginnt bei den Sinnen</h2>



<p>Gutes Sehen und Hören bedeutet vor allem Lebensqualität. Es geht darum, Gespräche entspannt zu führen, Gesichter klar zu erkennen, sicher unterwegs zu sein oder Musik genießen zu können. Viele Menschen merken erst mit einer neuen Brille oder einem angepassten Hörgerät, wie viel Energie sie der Alltag vorher gekostet hat.</p>



<p>Vorsorge ist heute einfacher denn je. Seh- oder Hörtests dauern meist nur wenige Minuten und können helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen. Gerade weil sich die Sinne vielfach unbemerkt und Schritt für Schritt verschlechtern, lohnt es sich, aufmerksam zu bleiben – unabhängig vom Alter. Denn unsere Sinne begleiten uns jeden Tag. Und sie verdienen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie Rücken, Zähne oder Herz und Kreislauf.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Feuer frei fürs Barbecue: Wissenswertes rund ums Grillen</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/feuer-frei-fuers-barbecue-wissenswertes-rund-ums-grillen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Barbecue]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Grill]]></category>
		<category><![CDATA[grillen]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Duft von Rauch, Kräutern und flammengegartem Fleisch weht durch die Nachbarschaft &#8211; die Grillsaison läuft auf vollen Touren. Dabei geht es nicht mehr nur um Würstchen und Nackensteak. Grillen ist heute Genuss, Hobby und geselliges Erlebnis zugleich – vom spontanen Feierabend Barbecue bis zum mehrgängigen Grillmenü. Die Möglichkeiten waren nie größer. Schon bei der [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Der Duft von Rauch, Kräutern und flammengegartem Fleisch weht durch die Nachbarschaft &#8211; die Grillsaison läuft auf vollen Touren. Dabei geht es nicht mehr nur um Würstchen und Nackensteak. Grillen ist heute Genuss, Hobby und geselliges Erlebnis zugleich – vom spontanen Feierabend Barbecue bis zum mehrgängigen Grillmenü. Die Möglichkeiten waren nie größer.</strong></p>



<p>Schon bei der Wahl des Grills streiten Gelehrte und Enthusiasten. Dabei ist es eigentlich relativ einfach: Der klassische Holzkohlegrill punktet mit echtem Raucharoma und Lagerfeuergefühl. Der Gasgrill ist dagegen unkompliziert: schnell aufgeheizt, gut regulierbar und ideal für längere Grillabende. Elektrogrills wiederum sind die praktische Lösung für Balkon oder Terrasse, wenn offenes Feuer nicht erlaubt oder gewünscht ist. Moderne Geräte liefern inzwischen erstaunlich gute Ergebnisse – vor allem bei Gemüse, Fisch oder kleineren Fleischstücken.</p>



<p>Noch entscheidender als die Technik ist der richtige Umgang damit. Viele Grillfans arbeiten heute mit zwei Temperaturzonen: einer direkten Zone zum scharfen Anbraten und einer indirekten Zone zum schonenden Garen. Gerade dickere Fleischstücke profitieren davon. Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht direkt über der Hitze, sondern daneben und gart bei geschlossenem Deckel besonders gleichmäßig und saftig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was darauf kommt ist nicht Wurst</h2>



<p>Ebenso wichtig wie der Grill selbst ist die Qualität der Zutaten. Billigwürstchen auf dem 800 Euro teuren Edelgrill sind etwa so, als ob man Cola aus Champagnergläsern trinkt. Wer gutes Fleisch verarbeitet, schmeckt den Unterschied sofort. Regional erzeugtes Fleisch aus verantwortungsvoller Haltung bringt oft mehr Aroma mit und verliert auf dem Grill weniger Flüssigkeit. Passend dazu entdecken viele Genießer wieder Hofläden und Direktvermarkter für sich – nicht nur beim Fleisch, sondern auch bei Gemüse, Kräutern oder hausgemachten Marinaden.</p>



<p>Beim Grillen gilt außerdem: keine Hektik, Ruhe ausstrahlen! Ein Steak sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank auf den Rost wandern, sondern vorher etwas Temperatur annehmen. Nach dem Grillen braucht gutes Fleisch zudem eine kurze Ruhezeit, damit sich der Fleischsaft verteilen kann und nichts trocken wird. Auch ein Grillthermometer ist kein Profi-Spielzeug mehr, sondern hilft vielen ambitionierten Amateuren dabei, Fleisch punktgenau zu garen.</p>



<p>Neben Steak, Bratwurst und Burgern landen inzwischen immer öfter Gemüse, Käse oder sogar Obst auf dem Rost. Maiskolben, Spargel, Paprika oder Lauch entwickeln auf dem Feuer intensive Röstaromen und zeigen, dass Grillen weit mehr sein kann als reine Fleischeslust. Und zum Nachtisch darfs auch gern eine gegrillte Wassermelone sein.</p>



<p>Wenn du tiefer in die Materie einsteigen möchtest, findest du inzwischen zahlreiche Grillkurse in der Region. Dort kannst du über Garstufen, Smoken, Rubs, Marinaden oder die perfekte Kombination aus direkter und indirekter Hitze fachsimpeln. Am Ende ist Grillen ein bisschen wie Kochen unter freiem Himmel: Je besser die Zutaten und je entspannter der Grillmeister, desto besser schmeckt das Ergebnis.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hochsaison für Einbrecher &#8211; so schützt du dein Haus im Urlaub</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/hochsaison-fuer-einbrecher-so-schuetzt-du-dein-haus-im-urlaub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 07:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Alarm]]></category>
		<category><![CDATA[Einbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude steigt – endlich raus, endlich abschalten. Doch während du am Strand liegst oder durch fremde Städte schlenderst, lungern womöglich finstere Gestalten in deinem Zuhause herum und klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Auch Einbrecher haben in der Urlaubszeit Hochsaison. Aber: Mit ein paar durchdachten Maßnahmen kannst du [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude steigt – endlich raus, endlich abschalten. Doch während du am Strand liegst oder durch fremde Städte schlenderst, lungern womöglich finstere Gestalten in deinem Zuhause herum und klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Auch Einbrecher haben in der Urlaubszeit Hochsaison. Aber: Mit ein paar durchdachten Maßnahmen kannst du dein Haus oder deine Wohnung so ab sichern, dass sich ungebetene Gäste gar nicht erst angesprochen fühlen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn das Zuhause plötzlich &#8222;leer&#8220; wirkt</h2>



<p>Dein Haus kann mehr verraten, als dir lieb ist. Überquellende Briefkästen, tagsüber geschlossene Rollläden oder komplette nächtliche Dunkelheit schreien den Einbrecher geradezu an: Komm rein, hier ist niemand. Die Polizei warnt immer wieder davor, Abwesenheit zu auffällig werden zu lassen. Ein bewohnt wirkendes Zuhause ist einer der effektivsten Schutzmechanismen überhaupt, denn Einbrecher scheuen die Konfrontation.</p>



<p>Um vorzutäuschen, dass du zu Hause bist, haben schon kleine Dinge große Wirkung. Der effektivste Spitzbuben-Schreck ist immer noch die Zeitschaltuhr, die abends in wechselnden Räumen das Licht ein schaltet. Rollläden an den Fenstern sollten bewegt werden. Dauerhaft geschlossene Rollläden wirken wie ein „Wir sind weg“ Schild. Zudem kann der Einbrecher buch stäblich ungestört durchs Haus flanieren, weil ihn von außen niemand sehen kann.</p>



<p>Vermeide, dass der Briefkasten vollläuft. Bitte Nachbarn oder Freunde, ihn zu leeren und auch sonst regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. Und wo sie schon da sind, können sie sich gleich zum Blumen gießen nützlich machen. Auch ein Auto auf deinem Stellplatz kann als Hinweis dienen, dass jemand da ist. Die Polizei bringt es auf den Punkt: „Ein Haus sollte auch während der Abwesenheit bewohnt wirken.“ Ein einfacher Satz – aber einer mit großer Wirkung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Türen und Fenster &#8211; kein Spielraum für Nachlässigkeit</h2>



<p>Gerade kurz vor der Abreise passieren die meisten Fehler. Du bist froh, dass du Flugtickets und Papiere beisammenhast, der Kopf ist schon am Urlaubsziel – und bämm: ein gekipptes Fenster bleibt zu rück. Für Einbrecher ist das keine Hürde, sondern eine Einladung. Gekippte Fenster sind offene Fenster! Deshalb unbedingt immer alle Fenster schließen! Bei Haus- oder Wohnungstür drehst du den Schlüs sel immer zweimal rum. Terrassen- und Balkontüren solltest du besonders sichern. Die meisten Einbrüche dauern nur wenige Minuten. Je länger ein Täter braucht, desto größer ist die Chance, dass er aufgibt und sich ein leichteres Ziel sucht. Gute Sicherungen sind deshalb kein Luxus, sondern entscheidend. Moderne Türen und Fenster sind meist durch spezielle Verriegelungen geschützt, ältere lassen sich nachrüsten. Tischlereien sowie Türen- und Fensterspezialisten in Bremerhaven und Umgebung beraten dazu oft kostenlos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gärten und Außenbereiche &#8211; die unterschätzte Schwachstelle</h2>



<p>Ein Blick in den Garten reicht vielen Ein brechern, um Schwachstellen zu erkennen. Alles, was dort herumliegt – Gartenmöbel oder gar Werkzeuge – kann ihnen helfen, ins Haus zu kommen. Räume deshalb alles weg, was als „Aufstiegshilfe“ dienen könnte. Sichere dunkle Ecken mit Bewegungsmeldern und halte Hecken und Büsche möglichst so gestutzt, dass sie keine perfekten Verstecke bieten. Ein gepflegter, übersichtlicher Garten signalisiert außerdem Aufmerksamkeit – auch das schreckt ab.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB426_Einbruchschutz2_c-envato-elements-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-16690" style="width:509px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB426_Einbruchschutz2_c-envato-elements-1024x682.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB426_Einbruchschutz2_c-envato-elements-300x200.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB426_Einbruchschutz2_c-envato-elements-768x512.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB426_Einbruchschutz2_c-envato-elements-1536x1024.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/08/MB426_Einbruchschutz2_c-envato-elements.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsicht im Netz</h2>



<p>Es ist nur verständlich, dass man seine Urlaubsfreuden gern mit Freunden teilen will: den perfekten Strand, den Sonnen untergang, den Kaffee in Dubrovnik oder Barcelona. Doch genau hier liegt ein Risiko. Öffentliche Posts in sozialen Netz werken können Freunden wie Feinden verraten, dass du gerade nicht zu Hause bist. Die Empfehlung der Polizei ist des halb klar: Urlaubsfotos solltest du lieber nach der Rückkehr posten. Schalte die Standortfreigabe ab, denn auch wenn du unverfängliches postest, zeigt Facebook sonst an, dass du gerade weit weg von zu Hause bist. Überprüfe bei der Gelegenheit auch gleich deine Privatsphäre-Einstellungen. Wenn nur Freunde deine Posts sehen, gibt es vielleicht weniger Likes, aber auch weniger unliebsame Aufmerksamkeit. Dein Urlaub gehört schließlich dir und nicht irgendwelchen Ganoven.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtung, wachsamer Nachbar!</h2>



<p>Ein kurzer Satz über den Gartenzaun kann viel bewirken: „Wir sind zwei Wochen weg, kannst du ein Auge drauf werfen?“ Aufmerksame Nachbarn sind oft der beste Schutz. Sie erkennen ungewöhnliche Situationen schneller und schrecken durch bloße Anwesenheit ab. In vielen Fällen werden Einbrüche verhindert, weil jemand hinschaut. Schon das wortlose Anstarren über den Gartenzaun – eine Paradedisziplin des norddeutschen Anwohners – verunsichert lichtscheues Gesindel oft ausreichend, um sich unverrichteter Dinge wieder zu trollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hilft &#8211; und was nicht</h2>



<p>Nicht alles, was nach Sicherheit klingt, hilft auch wirklich: Von Eigenbau-Fallen aus der Hobbythek solltest du lieber die Finger lassen – bevor du jemanden ernsthaft gefährdest oder dir sogar selbst rechtlichen Ärger einhandelst. Auch Attrappen von Kameras oder Alarmanlagen sind keine große Hilfe. Sie wirken oft billig und sind für Profis meist auf den ersten Blick zu erkennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alarm, Alarm!</h2>



<p>Hilfreicher ist da schon eine echte, scharf geschaltete Alarmanlage. Wenn sie von schon außen gut sichtbar ist, wirkt sie auch tatsächlich abschreckend und durchreisende Spitzbuben suchen statt deiner Wertsachen lieber das Weite. Bei Alarmsystemen gibt es grundsätzlich die „Außenhautüberwachung für die Nacht“ (wenn du selbst zuhause bist) sowie eine separat zu schaltende „Innenraumüberwachung“. Für moderne Funkalarmsysteme müssen keine Leitungen mehr verlegt werden, was die Installation erheblich einfacher macht. Gute Systeme übertragen die Funksignale kodiert, so dass eine Störung des Signals fast unmöglich ist. Die Alarmierung oder Steuerung per Handy ist heutzutage Standard. So kannst du die Alarmanlage auch noch vom Hotel-Pool oder der Berghütte aus scharfschalten. Die Preise für eine gute Funkalarmanlage liegen zwischen ab etwa 2000 Euro für eine Wohnung und rund 4500 Euro für ein Haus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Ernstfall richtig reagieren</h2>



<p>Solltest du nach dem Urlaub feststellen, dass eingebrochen wurde: Fass nichts an und ruf sofort die Polizei unter 110, damit diese Spuren sichern kann. Dokumentiere außerdem alles, was fehlt, für deine Hausratversicherung. So belastend die Situation ist – besonnenes Handeln hilft, den Schaden schnell und sauber aufzuarbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Sicherheit beginnt vor der Abreise</h2>



<p>Einbruchschutz in der Urlaubszeit ist kein Hexenwerk. Es geht weniger darum, dein Zuhause in eine Festung zu verwandeln, sondern darum, es für Täter unattraktiv zu machen. Präsenz simulieren, sauber abschließen, Nachbarn einbinden – diese Kombination wirkt. So kannst du entspannt verreisen, ohne ein ungutes Gefühl im Gepäck.</p>
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		<title>Wo Teamgeist Wellen schlägt: der Wasserski-Club Bremerhaven</title>
		<link>https://moin-bremerhaven.de/wo-teamgeist-wellen-schlaegt-der-wasserski-club-bremerhaven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Schönig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[#teamspirit]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserski]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserski-Club]]></category>
		<category><![CDATA[Wassersport]]></category>
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<p><strong>Wenn an der Lune auf Brettern übers Wasser geflitzt wird, geht es längst um mehr als nur Sport. Beim Wasserski Club (WSC) Bremerhaven treffen sich Menschen aus ganz Deutschland und Europa, um gemeinsam zu trainieren, Wettkämpfe auszurichten – und vor allem ein außergewöhnliches Vereinsleben zu teilen. Gekrönt wird das in diesem Jahr von der U21-Europameisterschaft, die im August an der Lune stattfindet. Wir haben mit Claudia Tiesler über die Faszination am Wasserski und das Miteinander im Verein gesprochen.</strong></p>



<p><strong>Erinnerst du dich noch an dein erstes Mal auf den Wasserskiern? Was hat dich damals sofort gepackt?</strong></p>



<p>Das erste Mal stand ich im Urlaub auf zwei Wasserskiern und durfte am selben Tag auch einen Monoski ausprobieren. Danach wollte ich sofort wissen, wo ich das zuhause machen kann. Dieses Gefühl, fast schwerelos übers Wasser zu gleiten, ist unglaublich. Geschwindigkeit, Konzentration und Adrenalin kommen plötzlich zusammen – das vergisst man nicht mehr. Viele aus unserem Verein erinnern sich noch genau an diesen ersten besonderen Moment. Man spürt plötzlich Geschwindigkeit, Wasser, Freiheit und Adrenalin gleichzeitig. Oft kommt man mit einem riesigen Grinsen zurück an den Steg – und genau deshalb bleiben viele dann auch dabei. Gerade wenn man ein mal durch den Slalomkurs gefahren ist, lässt einen das oft nicht mehr los. Dieses gemeinsame Fieber verbindet uns.</p>



<p><strong>Du lebst in Hamburg, der Vereinsvorsitzende Dr. Günter Kuhnt in Oldenburg. Was macht den Club in Bremerhaven für euch so besonders?</strong></p>



<p>Unsere Mitglieder kommen aus Bremerhaven, aber auch aus Bremen, Oldenburg, Hannover, Hamburg oder sogar vom Bodensee. Dazu kommen im Sommer Trainingsgäste aus ganz Europa. Das zeigt, welchen Stellenwert der Club inzwischen hat. Die Bedingungen auf der Lune sind außergewöhnlich gut: ruhiges Wasser, kein Schiffsverkehr und ein professionelles Boot. Entscheidend ist aber vor allem die Gemeinschaft. Alle packen mit an – beim Training, an der Technik, bei Veranstaltungen oder Wettkämpfen. Dieses enge Vereinsleben macht den Club besonders.</p>



<p><strong>Welchen Stellenwert hat Wasserski heute?</strong></p>



<p>Wasserski hat in Deutschland eine lange Tradition und bekommt durch Social Media und internationale Wettkämpfe wieder mehr Aufmerksamkeit. In Ländern wie Frankreich, Italien oder den USA ist der Sport noch deutlich populärer. In Deutschland ist die Szene eher klein, familiär und sehr engagiert. Man kennt sich untereinander und unterstützt sich gegenseitig. Veranstaltungen wie die Deutschen Meisterschaften oder die kommende U21-EM zeigen aber, dass der Sport auch hier auf sehr hohem Niveau betrieben wird.</p>



<p><strong>Was passiert an einem typischen Tag auf der Anlage?</strong></p>



<p>Im Sommer treffen wir uns oft spontan unter der Woche, von Freitag bis Sonntag ist eigentlich immer jemand im Club. Dann wird trainiert, die Technik vorbereitet, die Sprungschanze kontrolliert oder am Boot gearbeitet. Andere sitzen am Steg, schauen zu und feuern an. Abends grillen wir oft gemeinsam. Das Schöne ist: Anfänger, Nachwuchsfahrer und Deutsche Meister trainieren bei uns nebeneinander. Dabei wird viel erklärt, geholfen und gemeinsam gelacht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-16632" style="width:341px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club1-1024x768.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club1-300x225.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club1-768x576.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club1-1536x1152.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club1.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Habt ihr eine feste Saison?</strong></p>



<p>Offiziell startet die Saison am 1. Mai und geht bis in den Herbst. Tatsächlich fahren viele aber so lange, wie Wetter und Wassertemperaturen es zulassen. Vor Meisterschaften oder internationalen Wettkämpfen wird natürlich besonders intensiv trainiert. Dieses Jahr sind wir sogar schon im April gemeinsam nach Georgien gereist, um die Saison früher zu beginnen.</p>



<p><strong>Welche Rolle spielen Familien und generationsübergreifendes Miteinander?</strong></p>



<p>Das ist tatsächlich etwas Besonderes bei uns. Jugendliche trainieren gemeinsam mit Menschen über 70. Einige Mitglieder fahren seit Jahrzehnten Wasserski und geben ihre Erfahrung an den Nachwuchs weiter. Viele Familien sind über Generationen dabei geblieben. Auch wenn wir aus unterschiedlichen Regionen kommen oder ganz verschiedene Berufe haben: Der Sport verbindet und schweißt zusammen.</p>



<p><strong>Vom 6. bis 9. August richtet ihr die U21-Wasserski-EM in Bremerhaven aus. Wie ist euch das gelungen?</strong></p>



<p>Der Verein organisiert seit vielen Jahren nationale Wettkämpfe und hat sich international einen sehr guten Ruf erarbeitet. Das Gelände am Luneort bietet hervorragende Wettkampfbedingungen und ist technisch sehr gut ausgestattet. Viele Mitglieder engagieren sich seit Jahrzehnten für den Sport und den Verein. Dass die U21-EM nun nach Bremerhaven kommt, ist eine tolle Belohnung dafür und ein großer Moment für uns – und zugleich eine riesige Aufgabe</p>



<p><strong>Was erwartet die Zuschauer bei der EM?</strong></p>



<p>Vor allem internationaler Spitzensport. Besonders die Sprungwettbewerbe mit Weiten von über 55 Metern wirken live noch beeindruckender als auf Videos. Die Finalläufe finden am Sonntag statt. Außerdem ist die Atmosphäre sehr nahbar. Zuschauer erleben Athleten, Teams und Wettkampfdynamik aus nächster Nähe.</p>



<p><strong>Wie groß ist der organisatorische Aufwand hinter einer EM?</strong></p>



<p>Enorm. Viele Mitglieder investieren seit Monaten unzählige Stunden neben Beruf, Familie und eigenem Training. Dazu helfen uns Sponsoren, Partner, Ehrenamtliche und sonstige Unterstützer, denen wir unglaublich dankbar sind. Genau dieser Teamgeist macht so ein Turnier erst möglich. Ein gelungenes Turnier wäre für uns vor allem: faire Wettkämpfe, gute Stimmung, viele Zuschauer und internationale Gäste, die Bremerhaven in guter Erinnerung behalten.</p>



<p><strong>Ein schöner Erfolg der EM wären sicher auch begeisterte Neulinge. Wie leicht ist der Einstieg in den Sport?</strong></p>



<p>Leichter, als viele denken. Wichtig sind Spaß am Wasser, Offenheit und etwas Mut. Erfahrene Mitglieder unterstützen Anfänger intensiv, deshalb muss niemand Profi sein, um anzufangen. Viele entdecken den Sport sogar erst im Erwachsenenalter – ich selbst bin erst mit 40 zum Wasserski gekommen. Wir freuen uns das ganze Jahr über Interessierte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club3-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-16633" style="width:343px;height:auto" srcset="https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club3-1024x768.jpg 1024w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club3-300x225.jpg 300w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club3-768x576.jpg 768w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club3-1536x1152.jpg 1536w, https://moin-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2026/06/MB426_Wasserski-Club3.jpg 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wasserski-Club Bremerhaven</h2>



<p>Der WSC Bremerhaven besteht seit 1965, hat rund 50 Mitglieder und gehört zu den erfolgreichsten Vereinen im deutschen Wasserski im Ressort Boot. Regelmäßig holt er Deutsche Meistertitel und richtet Wettkämpfe aus. Die Anlage gilt als eine der besten Wettkampfstrecken Deutschlands.</p>



<p>Im Sommer lädt der Verein beim Ferienspaß Ju gendliche ein, den Sport kennenzulernen. Er findet dieses Jahr vom 16. bis 18. Juli beim WSC Bremer haven, Am Luneort 34 statt.</p>



<p>Anmelden kannst du dich hier: <a href="http://www.wsc-bremerhaven.club" data-type="link" data-id="www.wsc-bremerhaven.club"><strong>www.wsc-bremerhaven.club</strong></a></p>



<p></p>
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